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Grenzkontrollen in den USA: Müssen künftig alle Reisenden ihre Social-Media-Konten ze
REUTERS

Donald Trumps Einreiseverbot sorgt für Aufregung. Einige Reisende berichten, dass Grenzbeamte ihre Konten in sozialen Netzwerken überprüft hätten. Alles Wichtige zur umstrittenen Praxis.

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hasselblad 30.01.2017, 16:04
40. #1

"Danke Herr Präsident Trump, dass sie mal wieder zeigen, was es heißt, sich um das eigene Volk zu kümmern und nicht auszuliefern". Hahahaa, danke für meine heutige Dosis Blödbürger-Weisheit, ich werde so schnell nicht wieder aufhören zu lachen. Aber mal im Ernst, gehts noch? Abgesehen davon, dass sich Trump überhaupt nicht um "das eigene Volk" kümmert, sondern exekutiert, was Alt-Right, Ku-Klux-Klan und Breitbart ihm auf die Agenda geschrieben haben (Zustimmungsraten knapp über 30% seit dem Amtsantritt und siebenstellige Teilnehmerzahlen an Anti-Trump-Demonstrationen zeigen auf, wie die Mehrheit des Volks, die Trump by the way nicht gewählt hat, tatsächlich über die Politik der Bannon-Marionette denkt), würde mich sehr interessieren, wem Sie in Ihrer Rolle als "das Volk" denn konkret ausgeliefert wurden? Und bitte versuchen Sie bei der Antwort tunlichst auf Worthülsen wie "Eliten", "Establishment", "Altparteien" oder "Invasoren" zu verzichten, man könnte sonst noch auf den Gedanken kommen, Ihre "Meinung" sei von der Alternative für Dödel beeinflusst.

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ebieberich 30.01.2017, 16:05
41. Einschuechtern half schon bei uns

Zitat von taglöhner
Das stimmt schon lange nicht mehr. Immer schön am Ball bleiben, was die Wahrheit angeht.
Da haben Sie wohl leider recht. Die ueber Nacht eingefuehrter Abweisung von Buergern mit legalem Visum oder "greencard" zeigt dass die Massnahmen der Regierung nur ein Ziel verfolgen: Einschuechterung. Dazu braucht man auch nicht zehntausende von Immigranten abzuweisen oder umfassend Konten zu ueberpruefen, da genuegen einige hundert oder sogar nur dutzende am Tag. Demnaechst werden alle nur noch unkritische "postings" auf Facebook eingeben, bis man selber gar nicht mehr auf die Idee kommt, etwas zu kritisieren. So aehnlich has diese Taktik bei unseren Grossvaetern und auch bei den ehemaligen Nachbarn im Osten geklappt. Paranoid? Dann sollte man einfach mal ein Geschichtsbuch aufklappen. Das macht der Herr Trump doch nicht in einer Demokratie? Denke ich auch, der ist ausserordentlich ehrlich und vertrauenswuerdig.

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egoneiermann 30.01.2017, 16:06
42.

Zitat von taglöhner
Das stimmt schon lange nicht mehr. Immer schön am Ball bleiben, was die Wahrheit angeht.
Denke das ist nur wieder ein Troll der will, dass man sich über seine Lügen aufregt. Wohl besser einfach ignorieren, denn hier weiß jeder, dass er Schwachsinn erzählt.

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Grummelchen321 30.01.2017, 16:09
43. Warum bleibt die

EU still.Eine Maßnahme wäre es den Amerikanern für 90 Tage die einreise in die EU zu verbieten.Warum sollte ich den amis zeigen bei welchen Netzwerken ich bin

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querdenker13 30.01.2017, 16:10
44. Könnte...

Zitat von fisschfreund
und wenn man gar kein facebook profil hat - so wie ich - und darum keinen account nennen kann, wird dann waterboarding angewendet oder wie?
... passieren. Allein nur schon der Tatsache geschuldet dass der US-Stasi Ihre Nase oder Ihr Haarschnitt nicht passt. Deswegen sollte, nein muss, man die USA generell meiden.

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mwroer 30.01.2017, 16:10
45.

Zitat von blubberquark
Ich bin Jahrgang 62 und habe ganz bewusst kein Konto bei Facebook, Twitter, LinkedIn, Flickr, Twitter, Instagram, YouTube, Google+, Tumblr, GitHub, WhatsApp usw.. Ich habe nur eMailkonten. Bestimmt bin ich deswegen außerordentlich verdächtig...
Ich bin Jahrgang 68 und regelmäßig in den USA - wirklich, von Jahrgang 62 hätte ich jetzt mehr erwartet als einen Kommentar Marke 'Das wird bestimmt sowieso nicht veröffentlicht gell Herr Zensor?'

In Deutschland und fast allen Staaten die ich kenne überprüfen Arbeitgeber Ihre Social Media Konten vor dem Einstellungsgespräch routinemäßig. Verblüffend dass die Firmen wissen wollen wen sie einstellen, sollte man verbieten.

Stundenlanges festhalten an der Grenze ist in Australien auch keine Seltenheit wenn dem Zoll was seltsam vorkommt - dann wird der betreffende an den Einwanderungsdienst verwiesen und explizit verhört ob er nicht doch zum arbeiten kommt, mit Touristenvisa. Sie werden dort auch durchaus mal gefragt - wenn Sie nicht eben wohlhabend aussehen - wie Sie Ihren Urlaub zu finanzieren gedenken.

Passiert mehr den Asiaten und weniger Europäern aber - kommt durchaus oft genug vor dass man es mitbekommt. Die USA waren bisher relativ entspannt, das ändert sich. Okay - kann ich ehrlich gesagt mit leben.

P.S. GitHub fällt nicht unbedingt in den bereich Social Media :)

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sowasnettes 30.01.2017, 16:12
46. Arbeitsmarkt USA opt in and opt out Facebook

Offensichtlich hat der Autor nie in den USA gearbeitet. Es ist ganz normal und üblich, dass beim Einstellungsgespräch in den USA nach den sozialen Medienprofil gefragt wird - und man muss dann nicht nur den Accountnamen sagen - sondern auch dem Arbeitgeber das Passwort zum eigenen Facebookprofil herausrücken. Erst in der Einlogperspektive kann geprüft werden, was der Arbeitnehmer alles kann und weiß, wo er sich bewegt, wen er kennt.
Das Prinzip ist dabei ganz einfach: opt in - und man bekommt den Job oder opt out : und man bekommt den Job bei Verweigerung der Herausgabe des Passworts nicht.

Dass nun auch an den Grenzen nach Profilen gefragt wird, ist die vollkommen harmlose Variante im Vergleich zu dem, was in der aprivstwirtscjaft läuft. Beim Einstellungsgespräch muss man in den USA auch erklären, dass eine Agentur die Spuren im Netz verfolgt und uns sucht. Da werden Dinge verbunden und Informationen und Persönlichkeitsprofile erstellt, die wirklich schlimm sind. Nicht umsonst reduzieren Informatiker Ihre Internetnutzung auf ein anonymes Profil, denn diese Entwicklung geht immer weiter!
Und die USA und Google wissen bei Einreise Dank Android sowieso immer, wer wann wo ist und was man so liest und denkt. Man denke an den Amazon Kindle Reader, er gibt sogar die Geschwindigkeit weiter, mit der man ein Buch gelesen hat (und ob man es zu Ende gelesen hat, natürlich..).


Die Selbstbefreiung hingegen, kein Handy mehr zu besitzen, keine Geodaten mehr zu produzieren, eine Sekretärin zu haben, die meine Mails liest, erkennen viele Bildschirmsüchtige ja nicht mehr als Akt der Selbstbefreiung an.

Ich warte derweil auf die fürsorgliche Regierung, die Handies für Kids verbietet und die Nutzung einschränkt. . Eine Steuer, um die Folgen der Sucht zu finanzieren, ist eh längst notwendig genauso wie es sie bei Tabak eben schon gibt.

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Justitia 30.01.2017, 16:12
47.

Zitat von prinoset
wird einfach alles reingelassen, ob ohne oder mit offensichtlich gefälschten Papieren, egal. Sicherheit? Pahh, die Bürger sollen sich mal nicht so anstellen, bei den paar Toten. Volle Zustimmung und Respekt zu den Maßnahmen der USA. Danke Herr Präsident Trump, dass sie mal wieder zeigen, was es heißt, sich um das eigene Volk zu kümmern und nicht auszuliefern.
Das ist doch purer Unsinn, was Sie hier von sich geben. Nennen Sie doch bitte einen aktuellen konkreten Fall, in dem jemand eine Einreise erlaubt wurde, obwohl die Bundespolizei bei der Kontrolle eine Passfälschung festgestellt hat?

Trumps Massnahmen gehen vollkommen an der Realität vorbei und sind purer nutzloser Aktivismus für die Galerie. Sämtliche bisherigen islamistischen Attentäter in den USA kamen aus anderen Ländern, als die nun betroffenen Ländern. Warum eigentlich gehört Saudi-Arabien oder Ägypten nicht zu den Ländern, deren Bürger nun ein Einreiseverbot erhalten? Immerhin kommen die meisten Attentäter genau aus diesen Ländern? Im Vergleich zu den JÄHRLICH in den USA ca. 30´000 Toten durch Schusswaffen, sind die Toten durch islamistische Attentäter "Peanuts". Was genau unternimmt Trump gegen diese wirkliche Gefahr für die Bevölkerung? Richtig, absolut NICHTS!

Im Artikel ist es ja bereits ge- und beschrieben, durch eine Kontrolle von Social Media Accounts wird man höchstens die strohdummen Attentäter erwischen können. Wer auch nur 1 und 1 zusammenzählen kann und ein Attentat plant, wird niemals unter seinem Klarnamen in öffentlich zugänglichen (a)sozialen Neztwerken sich islamisitisch äussern oder einen Bezug zu Islamisten herstellen. Die Verpflichtung zur Angabe solcher Daten sowie die Kontrolle solcher Accounts wird deshalb rein gar nichts an zusätzlicher Sicherheit bringen.

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scottbreed 30.01.2017, 16:15
48. Ich würde es so machen

normales Handy kaufen wie für alte läute und richtiges smartfon Zuhause lassen.. Und Media Accounts habe ich nicht.. fertig.. Ein paar pseudo Kontakte auf dem Handy und das müßte reichen..

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egoneiermann 30.01.2017, 16:16
49.

Es geht Trump nicht um Erfolge sondern er will einfach Aktiviät simulieren. Denn natürlich wird ein poptentieller IS-Terrorist nicht mit Rechner voller Hassmails einreisen das ist auch den Behörden klar. Mit solchen Checks wird eher geklärt, ob jemand Urlaub machen will oder illegal im Land arbeiten. Es gab ja letztes Jahr zwei Berichte, wo Deutsche wieder nach Hause geschickt wurden, weil man ihnen den Urlaub nicht glaubte. Auch Australien arbeitet da ähnlich.

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