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"Grizzly Steppe": Russische Hacker sollen US-Stromversorger angegriffen haben
DPA

Nur ein einziger Laptop soll betroffen sein - und trotzdem sind die Behörden alarmiert: Auf einem Computer eines Stromversorgers im US-Bundesstaat Vermont wurde Software der russischen Cyberattacke "Grizzly Steppe" gefunden.

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stauner 31.12.2016, 17:19
90.

Das Vorhandensein von kyrillischen Schriftzeichen in einem Code ist leider kein Beleg dafür, dass Putin jetzt programmieren lernt. Seit Jahren üben sich die Cews darin, ihre Hacks anderen in die Schuhe zu schieben. Aber egal, alle schreien wieder mal Cyber Cyber und je weniger Ahnung ein Politiker hat, desto sicherer ist sich in seiner Analyse. Hauptsache die Schlagzeile ist dick. Mit solchen Beschuldigungen herumzutönen, ohne jeden tatsächlichen Beweis ist politisch fahrlässig.

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texhex 31.12.2016, 17:23
91.

Zitat von stonecold
Ganz anders Sie, Tomas "Maidan". Sie sind natürlich der Objektivität und Neutralität verpflichtet, deswegen sehen Sie auch überall "Putinisten".....
Was Thomas Maidan zumindest tut, ist, seine Position zu belegen, während von Ihnen, stonecold, in der Regel nur Verweise auf sehr lange zurückliegendes Fehlverhalten der USA, persönliche Angriffe oder zT grauenhaft realitätsresistente Darstellungen von RT-Qualität kommen.

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spiegelobild 31.12.2016, 17:24
92.

Vielleicht hat auf diesem Laptop zufällig ein Mitarbeiter im Internet illegal Pornos geladen und dabei Schadsoftware eingefangen?
Ansonsten sollten wichtige Systeme von Internetzugriffen abgeschirmt sein.
Da müssen wohl einige Mitarbeiter mal zur Fortbildung geschickt werden.

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Celer et Audax 31.12.2016, 17:24
93.

Zitat von wll
Etwa 40 Prozent der Computerbetrüger, die uns mit Phishing und Trojanern "beglücken", werden in Russland verortet. Das heißt aber noch lange nicht, dass hinter dem Spuk letzten Endes Putin steckt. Die US-Behörden müssen also m. E. schon stichhaltige Beweise vorlegen, dass tatsächlich russische Regierungsstellen involviert sind, damit etwaige Sanktionen gegen Russland gerechtfertigt wären.
Hier geht es aber nicht um "Trojaner" oder "Phishing", sondern um Angriffe auf die Infrastruktur. Daran haben Russen und auch Chinesen schon ein Interesse.
Auch muessen die septics Ihnen oder den Deutschen ganz sicher keine "Beweise" vorlegen.

Auch wenn man es in Deutschland noch nicht ganz verstanden hat, man ist weder Weltgerichtshof, noch moralische Instanz. Wie auch, wenn man sich anschaut was die Deutschen so veranstalten.

Der einzige Vorteil von Trump wird sein das er euch sehr schnell zeigen wird wer ihr seid und wo ihr steht.

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simonweber1 31.12.2016, 17:27
94. Wo

Zitat von Beat Adler
Welche hieb -und stichfesten Beweise wuerden denn akzeptiert? Antwort: Keine. Nicht einmal ein Gestaendnis von Assange, dass er die e-mails direkt vom Kreml bekommen hat, wuerde angenommen, denn er wurde ja dazu gezwungen. Auch ein russischer whistleblower im Stile Ed Snowdens haette keine Chance, denn auch der waere doch nur ein Spion des CIA und damit zur Luege verpflichtet. Es muss jeder sich daran gewoehnen, dass es im Bereich cyberhacking nie "Beweise" geben wird. mfG Beat
und wann bitte soll Assange ausgesagt haben, dass er die EMails direkt vom Kreml erhalten haben will?
Wenn man keine Beweise hat, sollte man ganz einfach schweigen, statt wild zu spekulieren. Darüber hinaus wäre alles das, was man Russland unterstellt, ein Armutszeugnis für die hochtechnisiserten Überwachungsbehörden der USA. Ist doch peinlich, dass die NSA, die angeblich die ganze Welt abhören können, oder andere Behörden die mit solchen Dingen beauftragt sind, so locker von angeblich russischen Hackern übertölpelt werden können.

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texhex 31.12.2016, 17:28
95.

Zitat von shardan
Ich will Ihnen mal eine Antwort geben. Bei kriminellen Hackern gibt es vor allem eine Regel: Selbstschutz. Die Jungs sind ja keine Idioten, die wissen genau, dass sie ggf. dafür in den Knast wandern. Es ist für einen einigermaßen klugen Hacker überhaupt kein Problem, einen Angriff so zu gestalten, dass er Gott weiß woher kommt, nur nicht von ihm. In einigen der Angriffsprogramme wurden russische Schriftzeichen gefunden... ach was? Die kann ich auch eingeben, dafür brauche ich nicht einmal Hacker zu sein - Tastatur umschalten reicht, geht mit Windows-Bordmitteln. Das ist schon eine geradezu banale Täuschungsmaßnahme für einen Hacker. Es ist auch nicht sehr schwierig, einen Angriff über eine Internetverbindung aus dem Ausland zu initiieren. China ist da schon schwieriger aufgrund der "Great Wall". Ich betreibe eine Firewall, die Angriffe per IP-Adresse auch nach (scheinbarem) Herkunftsland aufschlüsseln kann - der absolute Spitzenreiter ist China, dann kommen südamerikanische Staaten, hauptsächlich Brasilien, und (notabene!) Türkei. Russland ist da wenn überhaupt unter "ferner liefen". Das sagt schlicht nichts aus. Es ist keine hohe Kunst, Angriffe unter einer gefälschten IP-Adresse zu fahren ("Address Spoofing"). In sofern ist der Zuordnung von Angriffen zu einem bestimmten Land mit ganz erheblicher Skepsis zu begegnen. Merke: Datenbits und -bytes haben kein Landeskennzeichen.
Es ist wirklich ganz erstaunlich, dass einfach keine Antwort zu bekommen ist. Meine Frage war nicht, welche Beweise Sie nicht für glaubwürdig halten, meine Frage war: Wie würde für Sie ein stichhaltiger Beweis aussehen? Welcher Beweise würde Sie überzeugen dass Russland mit dem Hack zu tun hat? Also ohne dass Sie den Verdacht hätten er sei gefälscht?

Oder halten Sie eine Beweisführung generell für unmöglich? Dann sind Sie nicht Adressat meines Posts. Allerdings würde ich Sie dann gerne fragen: Sollten dann generell überhaupt keine Reaktionen auf Cyberangriffe gleich welchen Landes erfolgen?

Oder vielleicht doch, bei klarer Beweislage. Dann siehe oben.

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texhex 31.12.2016, 17:30
96.

Zitat von aufmerksamer Leser
Die Beweise gibt es - wie immer - nicht. Dieser "merkwürdige" Laptop hing noch nicht mal am Netz, war noch nicht einmal mit dem Intranet verbunden. Wer hat den Laptop also dahin verbracht, wer die Software aufgespielt und wer profitiert davon? Das wird sich vielleicht erst nach dem 20. Januar herausstellen ... .
Endlich, ich habe so lange auf das erste bedeutungsschwanger geraunte "Cui Bono" gewartet. Allerdings: Wie würde für Sie ein stichhaltiger Beweis aussehen? Welcher Beweise würde Sie überzeugen dass Russland mit dem Hack zu tun hat? Also ohne dass Sie den Verdacht hätten er sei gefälscht?

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texhex 31.12.2016, 17:33
97.

Zitat von metrop
Und wenn der CIA Bericht der Regierung/Öllobby/Rüstungsindustrie nicht passt, dann wird der Bericht so lange neu geschrieben bis er den Organisationen passt. Wer leidet darunter? Normale Menschen, wie du und ich.
Beleg und Quelle würden mich interessieren. Sofern es nicht nur allgemeines ungesäuertes, unreflektiertes Misstrauen war. In dem Fall würde mich interessieren, wieso Sie dieses Misstrauen den USA entgegenbringen, Russlands Darstellung dagegen glauben.

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steingärtner 31.12.2016, 17:33
98. Ganz einfach

Zitat von PeaceNow
hoffentlich ist das nicht der selbe Laptop auf dem ja auch all die dubiosen "Beweise" vom angeblichen iranischen Atomwaffenprogramm, den irakischen WMDs, Ghaddafis Viagra Vergewaltigungsbrigaden, Assads 500.000 Folterkellerfotos von Caesar uva zu finden sind? Ansonsten eine rein physikalische Frage: Wie ist es von Russland aus möglich einen Laptop zu infiltrieren, der in den USA steht und der garnicht am Netzt ist? Zauberei oder Magie?
Der Laptop wurde irgendwann im Container von China nach LA transportiert. Während der Überfahrt setzte sich ein russisches U-Boot unter den Frachter und überspielte per W-Lan die Spionagesoftware auf alle Laptops. Genau so wars. Ich schwör.

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bikerrolf 31.12.2016, 17:34
99. Na klar

Wir hatten in den 60ern in der ehemaligen französischen Besatzungs zone einen Chemie-Lehrer, der für ein zerdeppertes Glas im nächsten Jahr immer die selbe Erklärung hatte: "Das waren die Franzosen". Heut sind's halt die Russen. Kein Wunder: Präsident und Kanzlerin kommen ja auch aus der russichen Besatzungszone. Was die den Russen an Fähigkeiten zurtrauen...

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