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Hacker-Abwehr: Russischer Geheimdienst FSO setzt auf Schreibmaschinen
DPA

Der beste Schutz vor Hackern ist: keinen Computer zu benutzen. So jedenfalls scheinen es russische Geheimdienstler zu sehen. Aus einer Ausschreibung geht hervor, dass der Föderale Schutzdienst Schreibmaschinen anschaffen will, um besonders brisante Dokumente zu sichern.

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schnitteuk 11.07.2013, 20:53
10.

Zitat von coyote38
Schreibmaschinen ... GENIAL !!! Typisch Russland. Beim Wettlauf ins All brauchte man einen Stift, der in der Schwerelosigkeit schreibt. Die Amerikaner entwickelten für 1 Million Dollar den Kugelschreiber. Die Russen benutzten ... einen BLEISTIFT.
Das ist eine Urban Legend, und dann auch noch falsch wiedergegeben. Die gängige Version der Urban Legend besagt, dass die NASA für horrendes Geld einen weltraumtauglichen Kugelschreiber (nicht den Kugelschreiber per se - der ist viel älter) entwickeln ließen. Die Wahrheit ist banaler: Der weltraumtaugliche Kugelschreiber wurde von einem privaten Unternehmen als eigene Investition entwickelt und hinterher sowohl an die NASA als auch an das sowjetische Raumfahrtprogramm verkauft. Die Dinger gibt es unter dem Namen Fisher Space Pen bis heute.

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meinmein 11.07.2013, 20:59
11.

Zitat von schnitteuk
Das ist eine Urban Legend, und dann auch noch falsch wiedergegeben. ....Die Dinger gibt es unter dem Namen Fisher Space Pen bis heute.
Dieser hier?
Take The Pen - YouTube

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cscholz 11.07.2013, 21:00
12.

und ich dachte ich hinke meiner Zeit hinterher, dabei bin ich an vorderster Front. Und ja, die Russen duerfen auch mal meine Schreibmaschine borgen, wenn sie was ganz Wichtiges aufzuschreiben haben

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Peter-Lublewski 11.07.2013, 21:06
13. Wachstafeln

Zitat von sysop
Der beste Schutz vor Hackern ist: keinen Computer zu benutzen. So jedenfalls scheinen es russische Geheimdienstler zu sehen. Aus einer Ausschreibung geht hervor, dass der Föderale Schutzdienst Schreibmaschinen anschaffen will, um besonders brisante Dokumente zu sichern.
Vielleicht macht dieses Beispiel Schule: Um ganz sicher zu gehen, könnte beispielsweise der BND seine brisanten Dokumente in Wachstafeln ritzen. Die sind außerdem wiederverwendbar.

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Lowmaster60 11.07.2013, 21:10
14.

Zitat von rreniar
Nachdem man erst das Gefühl hatte, dass sich die Menschen nur geistig zurückentwickeln geht's nun auch bei der Technik los... Bald werden wir also wieder in Höhlen leben. :-( Also Leute, die Höhle da vorn gehört mir, damit das schon mal klar ist! Sonst gibt's einen mit der Keule auf die Nuss! Verstanden?
Tut mir leid, dich da zu desillusionieren, aber die Höhlen dieser Welt gehören doch schon längst den Putins, Trumps et al. dieser Welt. Und deren Keulen sind auch größer!

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menschirgendwas 11.07.2013, 21:10
15. Das 1 Million-Dollar-Stift-Märchen

Wie oft kriegt man die Geschichte wohl noch zu hören? Gibt's wirklich noch welche, die das Glauben?

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Battlemonk 11.07.2013, 21:13
16.

Wäre es nicht ausreichend Computer nicht ans Internet zu verbinden?
Ich bin kein Informatiker aber so viel ich weiß sollten dann doch keine daten übertragen werden können
oder eventuell doch?

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citizengun 11.07.2013, 21:15
17.

Die machen das nicht wegen der Hacker, sondern wegen der eigenen Leute. Einen Stapel Papier zu sichten/entwenden oder abzulichten ist wesentlich schwieriger, als digital zu kopieren. Die Russen sind Profis im Spionagegeschäft und für kleine Bereiche kann das durchaus Sinn machen.

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grashalm 11.07.2013, 21:17
18. entschlüsselte Verschlüsselungen

Zitat von sysop
Der beste Schutz vor Hackern ist: keinen Computer zu benutzen. So jedenfalls scheinen es russische Geheimdienstler zu sehen. Aus einer Ausschreibung geht hervor, dass der Föderale Schutzdienst Schreibmaschinen anschaffen will, um besonders brisante Dokumente zu sichern.
spätestens am Kopierer/Fax, ist die Schiene mit der Schreibmasche fällig.

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Stelzi 11.07.2013, 21:23
19. Der moderne Russe...

... besinnt sich auf altertümliches Schreibgerät um dem modernen Hacker zu entfleuchen - und vergisst dabei, dass man heute, wie vor 30 Jahren nur viel einfacher und besser, auch das getippte Wort abfotografieren kann. Der Schutz davor ist eigentlich auch nicht komplexer als verlässlicher digitaler Datenschutz.

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