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Hacker-Projekt: Diese Selbstbau-Drohne knackt W-Lans im Flug

Sie kann Datenverbindungen und Handygespräche belauschen, Manager orten und schmutzige Bomben abwerfen: Zwei amerikanische Elektronikbastler haben eine Drohne*gebaut, die allerlei von dem kann, was die Robo-Flieger der Geheimdienste auch können - bloß viel billiger.

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amerlogk 08.08.2011, 20:08
20. Also....

Fahrrad mit Träger und Seitentaschen, da paßt genug Elektronik rein und ist unauffällig.
Wo ist eigentlich unser Innenminister, damit er Stinger Raketen für Polizisten fordern kann gegen diese Bedrohung?

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daniellaun 08.08.2011, 20:10
21. -

Nicht schlecht. Dann noch Solarmodule auf die Tragflächen und das Ding könnte den ganzen Tag lang fliegen. Nachts müsste es dann halt irgendwo landen.

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Kamillo 08.08.2011, 20:14
22. .

Zitat von Notizen aus der Provinz
Ein Modellflugzeug, das in 100 Metern entfernt herumfliegt, fällt nicht auf? So weit reicht - wenn überhaupt! - eine WLAN-Verbindung. Bluetooth sogar noch weniger.
Kommt drauf an, wie empfindlich die Empfänger sind, und wie stark die Sender sind. Bastler haben schon WLAN-Richtfunk über 279 Kilometer realisiert.

Siehe http://www.golem.de/0604/44975.html

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Kamillo 08.08.2011, 20:18
23. .

Zitat von sirraucheinviel
Ich persönlich hätte da eher auf ein 1:300 RC-Auto gesetzt.
Ja,... Selbst wenn ein richtiges Auto 5 Meter lang wäre, wäre ein 1:300 Modell davon nur 1,666 cm lang. Da will ich mal die ganze Elektronik und den Antrieb auf diese Größe geschrumpft sehen. 1:10 oder so wäre realistisch, da könnte man einen WLAN-Accesspoint mit OpenWRT und eigenen Erweiterungen als Betriebssystem drauf packen.

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bibpus 08.08.2011, 20:27
24. Is ja n Witz

Zitat von sysop
Als Grundlage diente ihnen eine ausgemusterte Zieldrohne der US-Luftwaffe, die rund 150 Dollar kostete.
Ha ha! Wat? Der verranzte Pappflieger war mal ne "Zieldrohne der US-Luftwaffe"? Na nun wird mir so einiges klar. Da wundern sich die Amis, dass ihnen ein paar afghanische Ziegenhirte mit veralteten Kalaschnikows die Stirn bieten.

Bezweifel stark, dass das Ding mit diesem winzigen Motörchen und dem ganzen Ballast überhaupt den Boden verlässt.

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laberhannes 08.08.2011, 20:30
25. O

ich finds auch seltsam. Ein Quadrocopter halte ich für besser geeignet, der könnte auch bei Sichtkontakt irgendwo unauffällig gelandet werden und den Datenverkehr von da aus weiterführen.

Der Flieger könnte schnellere Ziele verfolgen, wenn Autos nicht möglich sind.

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mfri 08.08.2011, 20:35
26. ego zerfressen...

schade, das man sich mehr über die qualität als über das problem als solches unterhält. wenn der "billige" flieger einem den hintern zerpflückt, ist es zu spät sich gedanken über eine gesellschaft zu machen, in der solche "billigen" flieger zu diesem zweck gebaut werden. ich selber habe genug know how um so einen flieger zu basteln, auch ohne anleitung aus dem internet, tu es aber nicht weil es sinnlos ist, ich mach mir lieber gedanken wie ich etwas für mich sinnvolles erreiche(legal), wo nicht nur ich von profitiere. aber scheinbar gib's nicht mehr viele davon.

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hanspeters 08.08.2011, 20:40
27. Tolles Projekt

Is doch schön zu sehen das sich nicht alle Jugendliche oder Junggebliebene das Hirn mit Drogen etc. wegblasen, sondern sich kreativ mit Mathe, Physik oder Informatik beschäftigen.

Warum solche Spielereien immer gleich in die Terrorismus und Verbotsecke gesteckt werden müssen erklärt sich mir nicht!
Ob jemand nun ein Modellflugzeugt baut, auf dem heimischen Herd versucht Kernspaltung nachzuweisen oder nachweißt dass das Mobilfunknetz nicht so sicher ist wie geglaubt wird, dann ist daran nichts schlimmes. Das alles ist nur möglich dank eines hohen Bildungsniveau und frei verfügbaren Wissen - beides Grundpfeiler unserer offenen Gesellschaft!

Warum also nicht einen Artikel so schreiben, dass er ohne so vielen negativen Tendenzen rüber kommt?

Etwas stumpfere Leute können ein W-Lan Passwort oder den Inhalt einer SMS auch mit einem stumpfen Gegenstand dem Inhaber entlocken. Das strafbare sollte die kriminelle Handlung bleiben, nicht das Werkzeug.

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Kamillo 08.08.2011, 20:41
28. .

Zitat von bibpus
Bezweifel stark, dass das Ding mit diesem winzigen Motörchen und dem ganzen Ballast überhaupt den Boden verlässt.
Du hast vollkommen recht, bei dem Motörchen habe ich auch gestaunt. Aber mit dem richtigen Motor denke ich schon, dass das Ding fliegt.

Ich denke aber auch nicht, dass die Basis eine echte Militärdrohne ist, sondern eher von einer kleinen Modellflugzeug-Klitsche stammt. Die Bilder auf der Webseite zeigen anfangs einen unbearbeiteten "Rohling", und kein gebrauchtes Gerät. Die Hacker mussten ja erstmal einen Motor, Servos und Fahrwerk einbauen. Militärisches Material sieht anders aus.

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sponsch 08.08.2011, 20:47
29. Märchenstunde

"Weil sie in der Lage ist, so viele unterschiedliche Funktechniken abzuhorchen, könnte man eine derartige Drohne auch benutzen, um beispielsweise einen Firmenchef anhand seiner Mobilfunksignatur zu verfolgen und seinen Datenverkehr abzuhorchen, sobald er sein Laptop aufklappt und sich ins Firmen-Netzwerk einloggt."

Mal wieder Märchenstunde auf Spiegel Online. So ein Quatsch. Selten so ein verkrüppeltes Modellflugzeug gesehen. Wenn man damit einen Firmenchef verfolgen kann, fress ich einen Besen.

Das erinnert mich daran, als die deutschen Medien berichtet hatten, dass Sadam mit einem Modellflugzeug Europa bedrohen würde.

Wenn man keine Ahnung von Technik hat, vielleicht einfach mal auf einen Artikel verzichten!

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