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"Half-Life" wiederentdeckt: Wo zur Hölle ist mein Brecheisen?

"Half-Life" gilt als Meilenstein im Shooter-Genre. Doch macht Valves Klassiker von 1998 auch heute noch Spaß? Unsere Autorin war noch einmal in der Forschungsstation Black Mesa unterwegs.

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Willi Wacker 03.08.2016, 14:13
50.

Zitat von olicrom
Das sehe ich - leider - auch so. In meinem Fall ist das ziemlich bitter. Seit HL2 resp. Black Mesa und später Portal I+II suche ich vergeblich bis verzweifelt nach einer wirklichen Weiterentwicklung in Computerspielen. Ausprobiert hab ich jede Menge (zuletzt die Assasins .......
Die Weiterentwicklung gibt in zwei Bereichen.
1. viele Spiele sind inzwischen gut auf Tables spielbar
2. in vielen Spielen kann man virtuelle Gemeinschaften bilden und dann ganz locker über das Internet mit Leute spielen, ohne die überhaupt zu kennen. Wesentliches Vergnügen zieht man aus der Gemeinschaft.

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alternativloser_user 03.08.2016, 14:14
51. Hmm

Wie jetzt, kein Wort über die Armbrust ? Ich hab das Teil geliebt, vor allem im Multiplayer^^

Stalkyard Deathmatch mit paar Leuten war so unglaublich gut.

Und seit damals sind mir übrigens Ninjafrauen mit schallgedämpften Pistolen in dunklen Räumen unheimlich ;-)

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belinea12345 03.08.2016, 14:18
52. und ob das reicht

Zitat von 6700k
Das einzige wo HL vorne lag war die Story Inszenierung und das reicht nicht um Unreal vom Thron zu stoßen.
Die technischen Qualitäten von Unreal und seiner Grafikengine sind unbestritten. Aber das reicht eben nicht für einen Meilenstein.

Unreal bietet mehr und Besseres vom Üblichen. Half-Life dagegen war etwas Neues. Schon, dass das Intro nicht gerendert war (wie sonst üblich), sondern in der Spielengine ablief, zog einen sofort in die Geschichte hinein - man konnte sich von Anfang an frei umsehen.
Half-Life hat gezeigt, dass die Ego-Perspektive und das Shooter-Spielprinzip weit mehr können, als stumpfes "Töte-sie-alle-Hahahar!". Half-Life war der erste spielbare Action-Horror-Science-Fiction.

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Synek 03.08.2016, 14:34
53.

Zitat von olicrom
Computerspielen. Ausprobiert hab ich jede Menge (zuletzt die Assasins Creed-Reihe), aber mir bringt eine immer bessere Grafik wenig, wenn Story und Athmosphäre nicht dauerhaft funktionieren. Irgendwie frag ich mich, warum neben der....
Bei Shootern empfehl ich einfach mal die Metro Reihe, exzellenter Singleplayershooter mit dichter Story. Oder Alien Isolation.

Ansonsten gibts heute schon unglaublich viele, auch innovative, Spiele. Seit einigen Jahren ist der Indie-Markt auch sehr groß geworden wo man immer wieder tolle Spielideen finden kann. Ohne dein Geschmack zu kennen isses schwer was konkretes zu empfehlen

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sv@second-projects.org 03.08.2016, 14:42
54. jup

HL war schon klasse, von der Grafik her genial, aber wer auf Atmosphäre, Story und Immersion viel Wert legt wurde bei System Shock 2 noch besser bedient.

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Atheist_Crusader 03.08.2016, 14:51
55.

Zitat von wanderer777
Wer HL ein "Killerspiel" nennt, hat es nie gespielt.
Das gilt generell für Personen die Worte wie "Killerspiel" benutzen.

Glücklicherweise hat es nicht mehr die Schockwirkung von vor 10 Jahren, weil die Gamer von damals inzwischen erwachsen sind, teils selbst Eltern und sich nicht so leicht Mist erzählen lassen.
Gaming ist nicht mehr irgendein semi-peinliches Hobby für notorische Stubenhocker, sondern ein Massen"sport".

Mit solchen Begriffen schockt man nur noch Rentner und andere Leute, den schon ein 386er zu viel befremdliche Technik war.

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belinea12345 03.08.2016, 15:00
56. äh, nein

Zitat von kurt_der_wolf
weil man nicht auf menschenähnliche, virtuelle Gestalten schießt sondern auf erfundene Kreaturen.
Im spannendsten Teil des Spiels (dem Entkommen aus der Forschungsstation) schießt man sehr oft auf Soldaten. Menschliche Soldaten. Ein Shooter im Politikersinn ist es natürlich dennoch nicht, weil Zweck des Spiels nicht das Töten ist und man auch keine Extrapunkte für bestimmte Tötungsarten bekommt (davon fantasieren Politiker ja gern ;-)).

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stevenspielberg 03.08.2016, 15:01
57.

Zitat von kurt_der_wolf
weil man nicht auf menschenähnliche, virtuelle Gestalten schießt sondern auf erfundene Kreaturen. Und irgendwo rettet man ja die Welt vor einer Invasion.
Man schießt auch auf Menschen. In dem Spiel kommen Militärangehörige vor, die man beseitigen muss.
Ansonsten wäre das Spiel in Deutschland wohl nicht indiziert gewesen!

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belinea12345 03.08.2016, 15:03
58. An die Stelle kann ich mich erinnern

Zitat von dunbar123
Habe seit 15 Jahren wieder ein PC mit Windows (geschenkt) und habe auch Half Life wieder gespielt. Die Müllpresse habe ich lang hinter mir. Ich komme gerade nicht über ein Minenfeld unter permanenten MG Beschuss aus einem Hubschrauber und wenn ich es doch in die Luke schaffe, ist die Tür zu. So ein Mist. Hat jemand eine Idee?
Da ging mein damaliger PC immer in die Knie - hab es aber irgendwann selbst im Diashow-Modus geschafft, da irgendwie durchzukommen. Leider hab ich vergessen wie :-D Aber Beharrlichkeit scheint sich an der Stelle zu lohnen ;-)

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hans_uwe2@yahoo.de 03.08.2016, 15:14
59.

Zitat von belinea12345
Ein Shooter im Politikersinn ist es natürlich dennoch nicht, weil Zweck des Spiels nicht das Töten ist und man auch keine Extrapunkte für bestimmte Tötungsarten bekommt (davon fantasieren Politiker ja gern ;-)).
Bitte?
Die Politiker, welcher über "Killerspiele" fabulieren, wissen nicht, worüber sie reden.
Es gibt Politiker, welche FinalFantasy und Warcraft als "Killerspiele" betiteln.

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