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Hamburgs Datenschützer Caspar: Dieser Mann legt sich mit Google und Facebook an
Miguel Ferraz

Datenschützer Johannes Caspar versucht seit Jahren hartnäckig, die Daten der Deutschen vor Facebook und Google zu schützen. Jetzt verkompliziert die neue Datenschutz-Grundverordnung alles. Was treibt ihn an?

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Vogel VT 27.10.2018, 19:09
1. Vergebene Liebesmüh.

So eir das gerade aktuelle Geschehen in den USA beweist, dass die dortige Gesellschaft weder lernfähig noch reformierbar ist, zeigt die andauernde Dumm-Nutzung der unsoziallen Medien, dass die Bildung in Deutschland hinten vor ist. Zusätzlich zeigt dieses wahnwitzige Juristenkonstrukt namens DSVG wie krank das gesamte System der neoliberalen Gesellschaft ist. Der Mann mamg die besten Absichten haben, er hat von vorn herein verloren und hatte nie eine Chance.

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Hundefuerst 27.10.2018, 19:12
2. überflüssig

Diese Behörde ist überflüssig und gehört eingespart. Ich habe weder mit GOOGLE noch mit FACEBOOK irgendein Problem. Nachdem deren Dienste monetär unentgeltlich sind müssen sie sich über Werbung finanzieren. Personalisierte Werbung ist auch dem User nützlich. Die Alternative dazu, ist, dass die Dienste kostenpflichtig werden, was all jene ausgrenzt, die es sich nicht leisten können. Wer an Paranoia leidet, der möge sich doch bitte aus dem Internet-Zeitalter verabschieden und Mobiltelefone meiden. Aber bitte nicht meinen, er müsse die Daten der Anderen schützen. Keiner hat die Wichtigtuer darum gebeten.

Die DSGVO ist ein Unfug der Superlative. Meine pflegebedürftige Mutter musste eine Datenschutzeinwilligung unterkritzeln, damit wir Angehörige ihr weiterhin vom Arzt die Rezepte für Medikamente holen dürfen.
Ostasien, Amerika, Russland haben Kreativität. Wir Europäer haben die DSGVO, die jede Kreativität lähmt.

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P. M. 27.10.2018, 19:47
3. Der Kampf ist vorbei.

Alle Dämme sind gebrochen.

Über die meisten Menschen wissen die Datenbanken mittlerweile gut Bescheid.

Eine Diktatur (wenn es mal wieder eine gibt) kann mit diesem Wissen beinahe ungehindert Macht ausüben.

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virginia 27.10.2018, 19:58
4. Datenschutz ist laengst tot

wer eine kreditkarte hat, einen fuehrerschein, eine krankenversicherung, ein auto, ein handy - alles kann inzwischen verknuepft werden und wird verknuepft. wer jetzt noch an den datenschutz glaubt, ist ziemlich naiv.............

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three-horses 27.10.2018, 20:49
5. Gleiche Ziel.

Zitat von virginia
wer eine kreditkarte hat, einen fuehrerschein, eine krankenversicherung, ein auto, ein handy - alles kann inzwischen verknuepft werden und wird verknuepft. wer jetzt noch an den datenschutz glaubt, ist ziemlich naiv.............
...die Digitalisierung die man nicht wollte. 80 Millionen gegen Wenige.
Die missverstandene Demokratie. Statt steuern, die Überwachung.
Und ich meine nicht Facebook & Company. Aber beide haben das gleiche Ziel. Geld.

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christine.rudi 27.10.2018, 21:09
6. Dumm geboren, nichts dazugelernt, und die Hämfte wieder vergessen !

Das sind die Leute, die meinen sie bräuchten keinen Datenschutz. Ich habe zu der Zeit, als das "Volkszählungsurteil" des Bundesverfassungsgerichtes gesprochen wirde, Jura studert. Heute bin ich bald 50 Jahre älter. Seitdem wurde das Grundrecht auf Datenschutz systematisch demontiert, vorallem von den Reigerungen (auch in Deutschland). Warum ? Die Regierungsmitglieder haben ein natürliches Interesse sich an der Macht zu halten, um nicht arbeitslos zu werden. Deshalb wollen sie die Bürger besser kontrollieren. Ihre Interessen sind also dieselben wie die der Wirtschaft. Möglichst viel Daten über Bürger ansammeln. Das Grundrecht auf Datenschgutz ist inzwsichen abgeschafft worden. Auch vom bundesverfassungsgericht, weil die Richter von der Regierung bezahlt werde: "wes Brot ich ess, dess Lied ich sing". ... Wunderbar. Das einzige Problem damit ist, daß die Abschaffung eines Grundrechtes (ein einziges reicht für "Ânderung der verfassungsmässigen Ordnung") für mit MINDESTENS 10 Jahren Gefängnis bestraft wird.
Die Vorschriftdes § 81 (1) Nr. 2 StGB heißt Verfassungs-Hochverrat. ... Aber Dummheit kann doch nicht bestraft werden ? ... oder doch ? Wie sagte noch Angela Merkel, als ihr Telefon abgehört wurde ? ... "Mir selber ist nichts bekannt, wo ich abgehört wurde.“...
R.

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Korken 27.10.2018, 22:54
7. Dank Hysterie im Steinzeitalter

Dank der Hysterie, die man aus dem Büro in Hamburg nach Deutschland getragen hat, befindet sich Deutschland im Internetzeitalter in der Steinzeit bei Google Street View. Hamburg von vor über 10 Jahren kann man da bewundern. Wenn nicht überall diese komischen Verwischungen wären, meist von Mietern, die eh längst umgezogen sind. Warum etwas auf öffentlichem Grund und Boden dem allgemeinen Fotografierverbot von Google aber nicht anderen Anbietern , allen voran den städtischen, gelten soll ist deutsche Hysterie in Reinedition. Jeder kann auf öffentlichem Gebiet gesehen werden, so what? Ebenso, dass eine private Überwachungskamera des eigenen Hauses ja nix vom Gehweg mehr erfassen darf da sich eh keine Sau für das interessiert, wer oder was da lief, bis eben was passiert aber dann gilt der Täterschutz, der vielleicht vom öffentlichen Grund kam. Genau dafür gibt es sogar ein Gerichtsurteil: Hausbesitzer muss Einbrecher Schadensersatz zahlen, weil seine Kamera in schon auf dem Gehweg zum Haus erfasste. Krankes, krankes Deutschland. Danke Herr Caspar, super Aktionen , die da gegen das pöse pöse Google liefen.

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DummerNutzer 27.10.2018, 23:05
8. Was juckt mich ...

... der Datenschutz, bin doch nur ein dummer Nutzer. Hauptsache die Dienste kosten nix! Dafür lasse ich mich auch gerne manipulieren mit gezielten Fake News. Glücklicherweise gibt es hier auch Kommentatoren, die das ganz anders sehen. Das Internet wird in allen Lebensbereichen täglich benutzt, aber Regulierung ist nicht abzusehen. Die Nutzer müssen anfangen, sich zu wehren! Zu prüfen wäre auch ein öffentlich-rechtlicher Internet-Service für die Bürger mit den wesentlichen Diensten wie E-Mail, Chat, Suche, Social Networks, Bezahlen.

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Innovativ 27.10.2018, 23:41
9. Der Fortschritt...

...lässt sich nicht aufhalten. Auch wenn es aus heutiger Sicht nicht akzeptabel erscheint bahnt sich der Fortschritt den Weg. Die Mühen etwas zu regulieren was nicht sinnvoll geregelt werden kann sollte man sich weitestgehende sparen, da sie zu einem massivem Verlust der Rechtssicherheit beiträgt und innovationen, und ja auch die Sicherheit äußerst weitreichend gefährdet. Es gibt zahllose reale Beispiele wo der datenschutz zu großen Sicherheitslücken führt. Darüber hinaus bin ich mir absolut sicher, dass die meisten Datenschützer technisch gar nicht in der Lage sind auch nur ansatzweise zu beurteilen was die da versuchen zu regulieren. Stichwort anonymisierung, pseudonymisierung, doppelte datenhaltung etc. pp.
Was ich aber gut finde ist das es durch eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit zu einer katalysatorischen Wirkung kommt. Ob wohl das Buch zur DSGVO in 10 Jahren noch so existiert? Ich bezweifle es stark, da es einfach lediglich als diskussionsgrundlage taugt.

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