Forum: Netzwelt
Hass auf Frauen im Netz: Mit Liebe gegen den Mob
DPA

Sie drohen mit Vergewaltigung und lassen sich durch Melde-Systeme nicht abschütteln: Im Netz kämpft ein oft gut organisierter Mob gegen Frauen. Die erproben neue Methoden der Gegenwehr.

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seltenblöd 02.05.2016, 20:35
20.

Eigentlich hat sich der Ratschlag bewährt: don't feed the trolls. Diese Trollbusters wirken auf mich nun wie ein Fütterungssystems. Die besagten "Mobs" werden sich einen Spass daraus machen, dieses System zu aktivieren.

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leela1977 02.05.2016, 20:44
21. @m.m.s.

Wenn jemand Müll verzapft ist sachliche Kritik immer angebracht. Dazu würde ich jedoch Hasskommentare, wie sie diese Sportmoderatorinnen erleben müssen echt nicht zählen. Und die Autorin, auf die sie sich beziehen, hat ihr Buch wann nochmal geschrieben? Die Situation und den Feminismus von damals sollten sie im Kontext der Zeit sehen. Der Feminismus von heute hat längst erkannt, wie sehr Rollenbilder und diese heteronormativen Geschlechterrollen ALLEN gleichermaßen schaden kann und Menschen letztendlich sehr einengen. Ich denke, das gleiche Buch würde heutzutage anders wahrgenommen. Von Frauen zumindest. Die Frage, die man sich stellen muß ist aber auch: Wie war denn die Reaktion der Männerwelt auf dieses Buch? Haben diese es denn ernst genommen? Oder hat es Männer dazu bewogen, mal ihre Rollen und Verhaltensweisen kritisch zu hinterfragen? Wenn ja, dann hätten sie ja eigentlich den Feministinnen tatkräftig helfen müssen? Die Frauen hatten damals bei Gott genug mit ihrer eigenen Situation zu tun. Die mußten sich ja erstmal selber Raum schaffen und Gehör. Männer hätten aber eben damals schon die Chance nutzen können. Aber wieso? Schließlich hätte das ja bedeutet, vom Kuchen ziemlich was abgeben zu müssen? Auch hier bitte nicht die Umkehr zum Opfer. Gerade zur damaligen Zeit lag die Entscheidungsgewalt quasi ausschließlich bei Männern. Jetzt den Frauen zu unterstellen, sie hätten damals die Belange von Männern ignoriert und unter den Tisch gekehrt ist nicht fair. Und Bitte: Auch im Feminismus gibt es Strömungen, mit denen sich junge Frauen nicht (mehr) identifizieren wollen.

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razer 02.05.2016, 20:49
22.

Zitat von m.m.s.
@razer. Wahrscheinlich lagen bei der Formulierung des 4. Kommentares sogar noch weniger als die drei Kommentare vor. Auf was ich hingewiesen habe ist, dass an dieser Vorgehensweise der 4. Kommentatorin sehr gut die Funktionsweise einer Ideologie beobachtet werden kann: ein Einzelereignis, oder hier Maximal dreier, wird als Generalbeweis der ideologischen Weltbeurteilung verwendet.
Das aus dem 4. Kommentar rauszulesen zeugt entweder von einer massiven Lese-/Rechtschreibschwäche oder Sie machen das ganz bewust, um Nebelkerzen zu werfen, die vom eigentlichen Thema, blindwütiger Frauenhass im Internet ablenken sollen.
Am 4. Kommentar von cogitabilis
Zitat: "Grundsätzlich wird aber keine Situation verändert / verbessert, in dem man nur darauf hinweist, dass es einem selbst auch nicht besser geht. Lasst uns doch gemeinsam gegen Beleidigungen, Bedrohungen und gegen diejenigen, die diese als Mittel der (vermeintlichen) Kommunikation einsetzen vorgehen anstatt Unrecht gegeneinander aufzurechnen und so zu versuchen begangenes Unrecht in Recht (im Sinne von "geschieht dir recht") umzuwandeln."
irgendeinen Generalbeweis der ideologischen Weltbeurteilung abzuleiten kann man schon, wenn nicht bewust boshaft, so doch als glatte Umkehrung der posiven Aussage von cogitabilis bezeichnen.
Diese Aussage von Ihnen:"Über die teilweise heftigen und unschönen Reaktionen brauchen sich die Protagonistinnen nicht zu wundern" zeigt genau auf was Sie tatsächlich, ohne intellektuelle Verrenkungen, denken.

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leela1977 02.05.2016, 20:50
23. I Fucking Love science

Dieser Blog hatte für Aufruhr gesorgt, als herauskam, dass er von einer Frau betrieben wird! Ganz allein! Ohne männliche Hilfe! Eine Naturwissenschaftlerin! OMG! Kommentare wie "Respekt, und das von einer Frau. Hätte ich nie gedacht..." waren noch die nettesten. Was nicht sein soll, das nicht sein darf. Überflüssig zu erwähnen, dass ihr dieses alleine und ohne männliche Hilfe Dingens viele nicht geglaubt haben. :)

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franz von list 02.05.2016, 20:50
24. das Problem des Netzes

Leute deren Meinung zur keiner Zeit relevant war, können heute ihren Selbsthass vom Smartphone aus der S-bahn freien Lauf lassen. Typen die frauen bepöbeln haben es nie gelernt sie für sich zu begeistern. Die Vergewaltigungsfantasien sollche potenzloser loser ist meist nur heisse luft. die sitzen vorm rechner und kennen nicht das gefühl echter männlichkeit... testosteronlos und leer... lassen wir sie da wo sie bleiben... vor ihrem rechner

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Aurora vor dem Schilf 02.05.2016, 20:53
25.

Ich weiss, liebe Männer, es ist brutal schwer, als privilegierte Gruppe wieder und wieder zu hören, dass andere Menschen benachteiligt werden.

ZB habe ich auch keine Lust, ständig mit dem beschissenen Los einiger Flüchtlinge konfrontiert zu werden. Ich mache es mir daher ganz gern mit dem Schein-Argument gemütlich, dass ich es auch manchmal schwer habe, und nicht nur die Flüchtlinge, ich halte mir vor Augen, dass manche Flüchtlinge ja soziale Abzocker sind, ich suche regelrecht Fehlet. Und schliesse den Gedankengang ab, weil ich leider nicht ändern kann, dass sie manchmal im Mittelmeer ersaufen. Dumm gelaufen. Dann schüttel ich mich und mein Weltbild ist wieder in Ordnung.

Was die Behandlung von Frauen betrifft ist jetzt aber fertig mit lustig. Wir nerven euch so lange und so intensiv, bis sich etwas grundlegend ändert!!!

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Horstino 02.05.2016, 21:01
26. Femimimimiminismus

Der Feminismus unserer Tage ist völlig lächerlich und erntet deshalb so krasse und überzogene Reaktionen. Unter den feministischen Netzaktivisten habe ich noch nie eine begabte Physikerin, Programmierin, Ingienieurin oder ähnliches gesehen. Scheinbar gedeiht der Feminismus besonders gut, wenn man Sprachen, Gender oder ähnlich unproduktives unter 80 % Frauen studiert. Laurie Penny ging auf eine Privatschule und hat in Oxford Literatur studiert, aber will über Privilegien belehren. Auch die Reaktionen sind abstrus. Bei Brüderle gabs einen #Aufschrei wegen einem dummen Spruch. Bei dem Sexualpogrom in Köln dagegen herrschte erstmal betretenes Schweigen, weil es nicht zur antiwestlichen Ideologie der linken Aktivistix_en passte. Und die Lösungsrezepte sind ebenfalls völlig krank. Managements von großen Firmen sind Haifischbecken in denen man sich aus eigener Kraft durchsetzen muss. Frauenquoten sind nichts anderes als ein neues planwirtschaftliches Experiment. Marissa Mayer und Ellen Pao haben in ihren Läden beide nichts gerissen, sorry Mädels. Das männliche Fähigkeitenspektrum ist stärker gestreckt. Es gibt viel mehr Idioten aber auch mehr Genies. Eine Frau mit der Marketingbrillianz eines Steve Jobs kann Mann! ernster nehmen als geifernde Geisteswissenschafterlinnen, die außer einem Twitteraccount keine nennenswerten Qualifikationen besitzen und den Anspruch erheben die Regeln der Gesellschaft zu diktieren. Merkel dagegen, so sehr ich sie hasse, hat es geschafft den CDU-Vorsitz an sich zu reißen, den Andenpakt zu zerschlagen und ihrer Partei das Programm der Grünen aufzuzwingen. Merkel hat das alles ohne Feminismus, Quoten etc. hinbekommen. Es ist also viel möglich. Man muss es halt drauf haben.

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skade 02.05.2016, 21:10
27.

Zitat von kitschfilmschurke
Ein Musterbeispiel dafür, was man unter einem Troll versteht. Eine Umkehrung von Ursache und Wirkung wird als Sebstverständlichkeit postuliert, man stilisiert sich selbst zum Opfer, ohne dass ees dafür einen Tatbestand gäbe, es ist vieles von den klassischen Stilmitteln vorhanden. Nur leider etwas offensichtlich.
Die Definition eines Trolls ist eine ganz andere! Sie sind noch neu im Internet?
Unter Wikipedia können sie die Definition sicher nachlesen.
Ich habe mit meinem Beispiel Bezug auf den Artikel genommen und ausgeführt, das viele Hate-Kommentare, oftmals eine Reaktion auf vorangegangene Hate bzw. manipulative Artikel gegen Männer waren
z.b. Stichwort wie "Rape on Campups" "Anita Sakessian" "#KillAllWhiteMen"

Ich bewerte das jetzt nicht und ich bin mir bewusst das man sagen könnte, "jetzt sollen also die Frauen schuld sein". Aber bei manchen Artikeln "Killallwhitemen" kann man schon sagen, "wer in ein Wespennest sticht..."

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thecali 02.05.2016, 21:12
28. lüge

Genügend Studien haben ergeben das Männer im Internet härter von Beleidigung und Drohungen betroffen sind. Einzig bei sexuellen Angriffen sind Frauen eher betroffen. Einfach mal google mit einer Suchanfrage bemühen. Aber klar das hier wieder Frauen in die Opferecke gestellt werden.

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thecali 02.05.2016, 21:23
29.

Zitat von Aurora vor dem Schilf
Ich weiss, liebe Männer, es ist brutal schwer, als privilegierte Gruppe wieder und wieder zu hören, dass andere Menschen benachteiligt werden. ZB habe ich auch keine Lust, ständig mit dem beschissenen Los einiger Flüchtlinge konfrontiert zu werden. Ich mache es mir daher ganz gern mit dem Schein-Argument gemütlich, dass ich es auch manchmal schwer habe, und nicht nur die Flüchtlinge, ich halte mir vor Augen, dass manche Flüchtlinge ja soziale Abzocker sind, ich suche regelrecht Fehlet. Und schliesse den Gedankengang ab, weil ich leider nicht ändern kann, dass sie manchmal im Mittelmeer ersaufen. Dumm gelaufen. Dann schüttel ich mich und mein Weltbild ist wieder in Ordnung. Was die Behandlung von Frauen betrifft ist jetzt aber fertig mit lustig. Wir nerven euch so lange und so intensiv, bis sich etwas grundlegend ändert!!!
Ganz klasse... Männer sind also "die privilegierte Gruppe". Woran machen sie das fest? An den durchschnittlich höheren Einkommen der Männer? Daran das sie eher in Vorstandsposten anzutreffen sind? Oder daran das Männer den überproportionalen Anteil an Obdachloßen stellen, früher sterben, eher Selbstmord begehen, etc... Kommt halt immer auf den Betrachtugnswinkel und den eigenen Willen zum Verallgemeinern an.
Richtig gelungen finde ich wie sie die Situation von westlichen Frauen mit der von Kriegsflüchtlingen vergleichen. Das ist wirklich peinlich.

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