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In eigener Sache: SPIEGEL ONLINE und das Leistungsschutzrecht

Das nun verabschiedete Leistungsschutzrecht sorgt für Verunsicherung. SPIEGEL ONLINE stellt klar: Unsere Überschriften und Anrisstexte können wie bisher verwendet werden. Wir werden das Leistungsschutzrecht nicht nutzen, um Links und Zitate zu unterbinden.

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Emil Peisker 22.03.2013, 12:54
1. nicht altruistisch

Zitat von sysop
Das nun verabschiedete Leistungsschutzrecht sorgt für Verunsicherung. SPIEGEL ONLINE stellt klar: Unsere Überschriften und Anrisstexte können wie bisher verwendet werden. Wir werden das Leistungsschutzrecht nicht nutzen, um Links und Zitate zu unterbinden.
Spiegel Online gehört zu den Unternehmen, die sich nicht ins eigene Kinie schießen wollen.

Das ist nicht altruistisch, sondern moderne, nachhaltige Geschäftspolitik

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Hugh 22.03.2013, 13:24
2. Bravo!

Zitat von sysop
Das nun verabschiedete Leistungsschutzrecht sorgt für Verunsicherung. SPIEGEL ONLINE stellt klar: Unsere Überschriften und Anrisstexte können wie bisher verwendet werden. Wir werden das Leistungsschutzrecht nicht nutzen, um Links und Zitate zu unterbinden.
danke für die klaren Worte.

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Kaworu 22.03.2013, 13:24
3.

Vielen Dank für diese klare Stellungsnahme. Der faire Internetnutzer sollte diese nutzen und seine Werbeblocker dementsprechend einstellen ;)

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Der_Widerporst 22.03.2013, 13:30
4.

Zitat von Emil Peisker
Spiegel Online gehört zu den Unternehmen, die sich nicht ins eigene Kinie schießen wollen. Das ist nicht altruistisch, sondern moderne, nachhaltige Geschäftspolitik
Das ist zwar richtig - dennoch ist es positiv hervorzuheben. Denn die Mehrzahl der Verlage/Musik-/Filmunternehmen haben immer noch nicht den Knall gehört.

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poebel187 22.03.2013, 13:37
5. thumbnail

Wie sieht es mit thumbnails, beispielsweise auf Facebook aus?

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discotieren 22.03.2013, 13:45
6. Dumme Stimmungsmache?

Was soll diese Erklärung? Das ist geltendes Urheberrecht, da braucht der SPIEGEL gar nichts "großzügig" zu genehmigen.

Es wird damit suggeriert, das LSR richte sich auch gegen jedermann. Das ist perfide. Es wirkt aber ausdrücklich nur gegenüber kommerzielle Nachrichtenaggregatoren!

Ich habe keine Meinung zum LSR. Aber nach so vielen Monaten der Diskussion glaube ich nicht, dass der SPIEGEL das nicht weiß.

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MartinB. 22.03.2013, 14:15
7. Ach was?!?

Zitat von discotieren
Es wird damit suggeriert, das LSR richte sich auch gegen jedermann. Das ist perfide. Es wirkt aber ausdrücklich nur gegenüber kommerzielle Nachrichtenaggregatoren!
Ich verwette ein Monatsgehalt darauf, dass jede in Deutschland verschickte Abmahnung zum Thema Urheberrecht dem Abgemahnten einen "gewerbsmäßigen" Verstoß unterstellt. Auch das ist gängige Praxis.

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FleXoMat 22.03.2013, 15:35
8. Weiter so!

Ich finde es hervorragend und richtungsweisend, wenn ein Magazin von sich aus sagt, daß die eigenen Inhalte inklusive Anrisse weiterhin im Internet verwendet werden dürfen, ohne - wie bei manch anderen Wahnsinnigen, die wie bereits geschrieben den Knall wohl nicht mehr mitbekommen haben - rechtliche Folgen fürchten zu müssen! Nochmals vielen Dank dafür!

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discotieren 22.03.2013, 16:13
9. Was ist daran richtungsweisend ...

Zitat von FleXoMat
Ich finde es hervorragend und richtungsweisend, wenn ein Magazin von sich aus sagt, daß die eigenen Inhalte inklusive Anrisse weiterhin im Internet verwendet werden dürfen, ohne - wie bei manch anderen Wahnsinnigen, die wie bereits geschrieben den Knall wohl nicht mehr mitbekommen haben - rechtliche Folgen fürchten zu müssen! Nochmals vielen Dank dafür!
... wenn man Rechte, die seit über hundert Jahren so praktiziert werden und von Rechtsprechung und Gesetz so garantiert werden, hier großzügig "vergibt"?

Im Gesetzesentwurf ist klar gemacht, dass es nur um diese Akteure geht: "gewerbliche Anbieter von Suchmaschinen oder gewerbliche Anbieter von Diensten erfolgt, die Inhalte entsprechend aufbereiten".
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711470.pdf
Bedanken tun sich beim SPIEGEL genau diese Akteure, aber der SPIEGEL tut so, als habe er was für die Bürger / Leser spendiert.
Das ist in höchstem Maße unseriös. Es ist Speichelleckerei gegenüber Google und Veräppelung des Bürgers.

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