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Installationsanleitung: Sieben Tipps für Windows 8.1 auf dem Mac
Heise

Apple hilft nur auf neueren Mac-Modellen bei der Windows-Installation. Besitzer älterer Rechner bleiben außen vor, und Windows 8.1 unterstützt Apple noch gar nicht. Das Fachmagazin "c't Windows" erklärt, wie man das Microsoft-System dennoch installiert, selbst auf älteren Macs.

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1940fischer 28.12.2013, 22:03
60. windows7 fan

seit Weihnachten haben wir ein Windows 8.1 laptop. gezwungenermaßen- gabs nicht anders. Nach zwei tagen muss ich sagen das Programm ist top! ich will kein anders. obwohl ich MS die Spionage niemals verzeihe, ein Apfel Kauf ich nie wieder!

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dale_gribble 28.12.2013, 22:45
61.

Zitat von chavezding
Wenn überhaupt ein Windows auf meinem Mac Platz finden würde, dann sicherlich nicht der Totalabsturz 8... Noch nie war ich so froh darüber mal viel Geld für ein gescheites Produkt ausgegeben zu haben, das auf voller Linie überzeugt.
Das ist ja gut und schoen fuer Sie.
Sie duerfen das nur nicht zur "Pflicht" fuer alle anderen machen.
Mich ueberzeugt MacOS naemlich absolut ueberhaupt nicht. Es ist fuer mich einfach nur der blanke Horror.
Auf meinem MBPro (das mich auch absolut nicht ueberzeugt, aber das ist ein anderes Thema...) laeuft momentan Linux Mint. Und Win7 fuer diverse Spezialsoftware und zum Videodateien konvertieren.

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randhesse 29.12.2013, 01:23
62. Office- Inkompatibilitäten

Zitat von Claudia_D
Muss ich auch. Das ist doch nun wirklich kein Argument. Können Sie die auch in Open/LibreOffice aufmachen?
Wenn Sie, wie noch in Post #51 behauptet, _seit 20 Jahren_ mit Microsoft- Office- Produkten "unterwegs gewesen" sein wollen, und dabei _keinerlei_ Probleme mit deren "interner Abwärtskompatibilität" festgestellt haben, laufen Sie, _zumindest bei mir_, in ein gewisses: "Glaubwürdigkeitsdilemma", weil meine Erfahrungen _deutlich_ differieren!

Ich kenne einen großen Teil der seit "DOS"/1985 "marktgängigen" Textverarbeitungs- Systeme, und daraus entstandenen "Office- Suiten", und das Microsoft'sche Produkt hat sich dabei über lange Jahre als "eher medioker", um nicht gleich zu sagen, als "Problembär" erwiesen!

Im "ersten Jahrzehnt" war "Word" von allen angebotenen Produkten das "Featureärmste", und zugleich _Instabilste_.
Und schon zu "DOS- Word"- Zweiten war es "gang und gäbe", daß ein "Word 6.0" mit der Formatierung eines "Word 3.0" _nix anfangen_ konnte!

Als "Komplett- Suite für Windows" wurde das ganze ohnehin erst seit 1995 vermarktet, und auch dann war es, aus "technischer Sicht", wahrlich nicht der "Weisheit letzter Schluß".
Es gab nach wie vor Programme, die den jeweiligen "Teilkomponenten" wie "Word", "Excel" usw. in ihrem speziellen Bereich _haushoch_ überlegen waren, und mit der "Abwärts- Verträglichkeit untereinander" war es ebensowenig "weit her", wie mit der "Stabilität".
Ganz davon ab, daß das "Ausgabeergebnis" der jeweiligen Formatierung "obendrein" vom _Druckertreiber_ des jeweils benutzten Windows- PCs abhing, was auf PC A "picobello" aussah, konnte auf PC B, per Diskette übertragen, damals noch _mal locker_ zu "Kraut und Rüben" mutieren!

Im Gegenteil:
Während der _gesamten 90er_ war es für mich ein "überaus einträgliches" Geschäftsmodell, "zu Umfangreich" gewordene Diplomarbeiten, die dann in MS- Office "einfach nicht mehr starten wollten" zu _retten_, indem ich sie mit dem Konkurrenzprodukt "Star Office", übrigens ursprünglich im schönen Lüneburg entstanden, öffnete, und dann nochmals im MS- Office- Format (.doc) speicherte!
"So einfach, aber auch _überaus gut Bezahlt_" kann die IT- Welt manchmal sein! ;)

Nun gut, die Welt dreht sich weiter, und das Office von Microsoft ist inzwischen zu einem "Reifegrad" gelangt, der deutlich besser ist, als sein lange, und zu Recht, nicht "über jeden Zweifel erhabener" Ruf.

Doch als "Austauschformat" zwischen verschiedenen Platformen ist es damit nach wie vor nur in seiner Funktion als "Quasi- Standard" geeignet: Weil man es "haben muß, weil es jeder hat".
Durchsetzung durch: "Wirtschaftliche Macht".
Um nochmal zum "Ursprungs- Topic" zu kommen: _Wie_ war das nochmal, mit "Mac", "Linux, etc.", und "Elster", z. B.?
Wie kann sich ein _Staat_ herausnehmen, zur Abgabe einer für alle Bürger _verpflichtenden_ Angabe ein _bestimmtes_, und _nur von einer Firma käufliches_ "Betriebssystem" vorzusehen?

Ist das "Demokratiekonform", nur weil "die Wirtschaft" es in großen Teilen so macht?

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FrankDr 29.12.2013, 01:49
63.

Als ehemaliger iMac User nun mit einem Sony Vaio Duo 13 mit Win 8.1 zufrieden.
Kenne auch viele, die auf ihren MacBooks aus Überzeugung Windows (allerdings noch 7) laufen lassen.

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randhesse 29.12.2013, 03:38
64. Office- Inkompatibilitäten #2

In der (vermutlich naiven) Hoffnung, kein vom Sys- Op für "Filterungsbedürftig" angesehenes Wort benutzt zu haben, und damit ohnehin für's "Digital- Nirvana" zu schreiben, hier der Versuch, meinen "länglichen Gedankengang" zu Ende zu bringen:

Das "Alleinstellungsmerkmal" von Microsoft Office besteht in seiner, über _durchaus diskussionswürdige Wege_ erreichten, heutigen: "Verbreitetheit im Markt".

Allein schon der Fakt, daß MSO in seinen "Generations- Inkarnationen" nicht durchgängig "selbst- kompatibel" ist, geschweige denn in seinen beiden "Platform- Varianten" Mac und PC, und für den "dritten", in der IT keineswegs "unbedeutenden" Bereich Unix/Linux nur auf "höchst inoffizellen" Wegen (Wine, etc.) zur Verfügung steht, sollte klar machen, daß eine solche "proprietäre" kommerzielle Anwendung kein _zukunftsfähiger_ Ansatz ist!

Wie soll das erst werden, wenn sich der "Trend" zum "All- Web" weiter durchsetzt, und Sie "Ihre paar Schreibarbeiten" dann nur noch auf Tablet, Handy oder TV, "mit Tastatur per Web- App" erledigen?

Da gehört was hin, das _für alle Systeme offen_ ist!

Gibt's schon, nennt sich z.B.: Open/Libre Office, u.a., alle mit dem "odt"- Daten- Format.

Ist, _genau wie HTML_, an keine(n) Hersteller/Firma gebunden, steht _für quasi alle_ Menschen/Systemplatformen/Wasimmer _kostenlos_ zur Verfügung, und *funktioniert* auch noch!

Gut, wenn Sie, und auch Ihr Arbeitgeber, die xyz- AG, argumentieren: "Die Umstellung ist wünschenswert, aber teuer, das kann dauern"... - Zugegeben.

Von jedem "öffentlich- rechtlichen", bzw. gar "staatlichen", Softwarebenutzer möchte ich aber mal Gerne _das_ Argument hören, das die alljährlichen Aber- Millionenausgaben an Lizenzkosten für ein Softwareprodukt, das _Gleichwertig_ durch eine _gemeinfreie_ Software ersetzt werden kann, _Rechtfertigt_?

Weil man dann noch "Hilfsprogrämmchen A, B, und C" ebenfalls an das neue System anpassen müsste, was "Kostet, und Dauert"?

Ja, aber _danach_ kostet es _Dauerhaft weniger_!

Die Stadt München hat es vorgemacht, mit einer "gemächlichen, zehnjährigen" Umstellung!
Und alle anderen "Steuerverköstigten" stehen damit _ab sofort_ in der "Bringschuld"!

Das gleiche, _absolut unwürdige_ Spiel an allen Schulen, und "sonstigen" Lehranstalten:
Das Lehrpersonal wird von einer "bestimmten, sehr freundlichen" Firma stets kostenlos mit der neuesten Version ihrer Programme "bedacht".
Die Verwendung ebendieser wird dann auch bei allen Schülern "vorausgesetzt", zumal diese ja zu "günstigsten Konditionen" erworben werden können.
Daß "Open Source" in der Regel _noch günstiger_ ist, als jede "Schülerlizenz", ist "Nicht- MINT"- Diplom- Pädagogen offenkundig nur "schwer Vermittelbar"! ;)

Einem Lehrer "klarzumachen", daß er hier ein "Softwarekonzept" wie: "Textverarbeitung", "Präsentation", oder "Tabellenkalkulation" zu vermitteln hat, und _nicht_ die evtl. schon in zwei Jahren _hoffnungslos veraltete_ "Klickreihenkonzeption" einer bestimmten Firma, ruft gelegentlich Reminiszenzen an den "Bismarck'schen Kulturkampf" wach.

But alas... Kultur _war immer_ nur gegen Widerstände erreichbar, laut Freud, Sartre & Co, oder? :)

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umbhaki 29.12.2013, 07:35
65.

Zitat von 1940fischer
seit Weihnachten haben wir ein Windows 8.1 laptop. gezwungenermaßen- gabs nicht anders. Nach zwei tagen muss ich sagen das Programm ist top! ich will kein anders. obwohl ich MS die Spionage niemals verzeihe, ein Apfel Kauf ich nie wieder!
Dafür, dass Sie Microsoft die Spionage, die übrigens seit spätestens 1999 bekannt ist, niemals verzeihen, sind Sie aber doch noch recht ehrlich begeistert.

Was die Spionage-Einbauten angeht, kam Apple ja laut Snowdens Dokumenten erst deutlich nach Microsoft mit den amerikanischen Behörden unter einen (Schlapp)Hut.

Wieso Sie Win8.1 „gezwungenermaßen“ auf Ihrem Laptop verwenden, begreife ich überhaupt nicht. Inzwischen gibt es nicht nur im Internet, sondern auch in Straßengeschäften die Möglichkeit, PC und Laptops ohne bzw. mit dem OS der eigenen Wahl zu kaufen.

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peerotto 29.12.2013, 09:14
66. Windows

Habe mich Jahrelang mit Windows abgeplagt ( ständige Abstürze , Fehlermeldung und inkompatibel mit andere Hardware) , bin vor 2 Jahren auf auf Mac System umgestiegen. Alles perfekt , also warum Windows auf einen Mac installieren ?

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Ha.Maulwurf 29.12.2013, 09:32
67.

Zitat von Toecutter
Ob das illegal in D ist da streiten sich noch die Gelehrten, aber OS X auf eine eigene HD zu installieren ist i. d. R keine Rocketscience.
Fakt ist, dass der Endkunde es nicht mal eben ausprobieren kann. Schon gar nicht im Firmenumfeld.

Zitat von Toecutter
Ich hatte es hier sogar eine Weile auf meinem Subnotebook mit Atomprozzie laufen. Das lief geschmeidiger als das olle WinXP (Win Vista oder 7 gingen nicht mehr).
Auf einer CPU, die 2008 auf den Markt kam, "ging" also ein Betriebssystem von 2007 "nicht mehr". Wirklich interessant, was Sie so alles erleben...

Zitat von Toecutter
Für viele gängige HW-Komponenten gibt es im Netz die nötigen Kext-Dateien.
Man soll also seine Hardware danach kaufen, ob es "im Netz" irgendwelche Kext-Dateien dafür gibt? Ist ja fast so benutzerfreundlich wie Linux.

Zitat von Toecutter
Auch so eine urbane Legende.
Dass Sie Fakten als "urbane Legende" bezeichnen, weil Ihnen eben diese Fakten nicht passen, sagt viel über Sie aus.

Zitat von Toecutter
Man darf Apple HW nur nicht mit Aldi und Co vergleichen.
Und ob man das "darf".

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umbhaki 29.12.2013, 09:54
68.

Zitat von dale_gribble
… Und Win7 fuer diverse Spezialsoftware und zum Videodateien konvertieren.
„Spezialsoftware“ ist so 'ne Sache für sich. Videodateien können Sie auch mit Linux Mint konvertieren. Wenn das noch stimmt, dass Mint die Ubuntu-Repositories nutzt, dann sind Avidemux, FFmpeg, WinFF und VLC in den Repos vorhanden. Da konvertieren Sie in jeder gewünschten Qualität.

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umbhaki 29.12.2013, 09:55
69.

Zitat von randhesse
… Da gehört was hin, das _für alle Systeme offen_ ist! Gibt's schon, nennt sich z.B.: Open/Libre Office, u.a., alle mit dem "odt"- Daten- Format …
Zunächst einmal Dankeschön für Ihre beiden wirklich umfassenden und zutreffenden Beiträge. Mit Ihrem Hinweis auf das OpenDocument-Format, das mit immer mehr Anwendungen verwendet werden kann, weisen Sie auch auf die wichtigste wunde Stelle hin.

Aufgrund schierer Marktmacht haben sich die proprietären Microsoft-Formate als Quasi-Standards etabliert, und werden von Microsoft auch mit Zähnen und Klauen verteidigt. Übrigens nicht nur mit Zähnen und Klauen, sondern auch mit schmutzigen Tricks: Öffnen Sie mal ein *.odt-Dokument mit Word 2010 – Sie werden sich wundern. Und das, obwohl es sich hier um einen offenen, öffentlich dokumentierten Standard handelt, und obwohl MS behauptet, seine Textverarbeitung würde diesen Standard beherrschen. In Wahrheit soll es ihn nicht beherrschen, man versucht seine Marktstellung zu verteidigen, indem man alle Nicht-MS-Formate boykottiert. Das ist neben vielem anderen ein harter Verstoß gegen die Notwendigkeiten von Freier Marktwirtschaft, was aber von sehr vielen Anwendern offensichtlich nicht gesehen wird.

Zitat von
Um nochmal zum "Ursprungs- Topic" zu kommen: _Wie_ war das nochmal, mit "Mac", "Linux, etc.", und "Elster", z. B.? Wie kann sich ein _Staat_ herausnehmen, zur Abgabe einer für alle Bürger _verpflichtenden_ Angabe ein _bestimmtes_, und _nur von einer Firma käufliches_ "Betriebssystem" vorzusehen?
Nicht nur das Betriebssystem Windows (es sollen aber auch einzelne auf Debian basierende Systeme funktionieren), sondern auch noch Java, und zwar ausschließlich in einer bestimmten proprietären Variante. Man kann sich wirklich nur mit bösem Willen ausmalen, was diese wichtige staatliche Behörde zu so einer Lösung veranlasst.

Zitat von
Das gleiche, _absolut unwürdige_ Spiel an allen Schulen, und "sonstigen" Lehranstalten …
Auch diesen wichtigen Hinweis möchte ich noch unterstreichen. Aus meiner Sicht tut es hier besonders weh, weil die vorhandenen marktwirtschaftlichen Unregelmäßigkeiten und scheinbaren Abhängigkeiten zementiert und an nachfolgende Generationen wie „Selbstverständlichkeiten“ weitergegeben werden. Das ist mit dem Lehrauftrag staatlicher Schulen in einem angeblich freien und demokratischen Land nicht vereinbar.
Wie Sie ganz richtig schreiben: An den Schulen soll der Umgang mit Anwendungen gelehrt werden, die bestimmte Funktionen erfüllen. Dass in ganz vielen Fällen immer noch so getan wird, als solle man den Umgang mit bestimmten Anwendungsprodukten lehren, ist ein Unding. Über die Frage, warum das denn so ist, könnte man trefflich sinnieren – mit nicht sehr erfreulichem Ergebnis (wieder einmal) für unser Schulsystem und seine Akteure.

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