Forum: Netzwelt
Installationsanleitung: Sieben Tipps für Windows 8.1 auf dem Mac
Heise

Apple hilft nur auf neueren Mac-Modellen bei der Windows-Installation. Besitzer älterer Rechner bleiben außen vor, und Windows 8.1 unterstützt Apple noch gar nicht. Das Fachmagazin "c't Windows" erklärt, wie man das Microsoft-System dennoch installiert, selbst auf älteren Macs.

Seite 8 von 9
dale_gribble 29.12.2013, 10:03
70.

Zitat von umbhaki
„Spezialsoftware“ ist so 'ne Sache für sich. Videodateien können Sie auch mit Linux Mint konvertieren. Wenn das noch stimmt, dass Mint die Ubuntu-Repositories nutzt, dann sind Avidemux, FFmpeg, WinFF und VLC in den Repos vorhanden. Da konvertieren Sie in jeder gewünschten Qualität.
Ich weiss. Aber fuer Windows gibt es eine derartig unglaubliche Fuelle von Videokonvertierungssoftware dass ich meine Videos einfach dort konvertiere.
Ich bin kein Purist und mir ist es egal wenn ich ein Windows auf der Platte habe.
Wenn ich vor einer langen Flugreise (nur so als Beispiel) ein paar Filme auf den iPod laden will dann starte ich "FreeiPodConverter" und der macht das dann in Windeseile und ohne Gernerve mit irgendwelchen esotherischen Einstellungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dale_gribble 29.12.2013, 10:06
71.

Zitat von peerotto
Habe mich Jahrelang mit Windows abgeplagt ( ständige Abstürze , Fehlermeldung und inkompatibel mit andere Hardware) , bin vor 2 Jahren auf auf Mac System umgestiegen. Alles perfekt , also warum Windows auf einen Mac installieren ?
Weil man vielleicht mit Windows zufrieden ist und nicht so eine Ansammlung von Klischees damit erlebt hat wie Sie?
Ich kenne sehr viele Leute die Windows auf dem Mac laufen haben.
Nicht jedem gefaellt MacOS.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gustavsche 29.12.2013, 18:33
72.

Zitat von randhesse
Wenn Sie, wie noch in Post #51 behauptet, _seit 20 Jahren_ mit Microsoft- Office- Produkten "unterwegs gewesen" sein wollen, und dabei _keinerlei_ Probleme mit deren "interner Abwärtskompatibilität" festgestellt haben, laufen Sie in ein gewisses: "Glaubwürdigkeitsdilemma"
Danke, dass Sie das noch mal richtigstellen. Ich war in 90ern noch zu jung, um mit dem Microsoft-Zeug beruflich zu tun gehabt zu haben, aber als Jugendlicher ist mir schon bewusst geworden, was für ein Schrott diese Software ist. Word 97 und Excel 97 kenne ich noch. War natürlich toll, aber ich konnte meine alten Works-Dokumente nicht mehr öffnen, dabei ist Works genauso von Microsoft. Ich hatte auch noch eine alte Word-Version für DOS und ein simples Probedokument konnte nicht von Word 97 importiert werden.

Glücklicherweise lag meinem Drucker die Office-Suite WordPerfect Suite 7 bei. Quattro Pro konnte mit viel mehr Zellen umgehen und hatte mehr Funktionen. Und was WordPerfect selbst anging: Als Word-Dokumente konnten problemlos importiert werden und nebenbei stabiler und qualitativer war WordPerfect ohnehin. Hätte man eine Suite zusammengestellt und das beste vom besten genommen, dann hätte man wohl WordPerfect als Textverarbeitung genommen, Lotus 1-2-3 als Tabellenkalkulation und Corel Presentations als Präsentationssoftware.

Zitat von
Im Gegenteil: Während der _gesamten 90er_ war es für mich ein "überaus einträgliches" Geschäftsmodell, "zu Umfangreich" gewordene Diplomarbeiten, die dann in MS- Office "einfach nicht mehr starten wollten" zu _retten_, ;)
Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Dabei genügen StarOffice bzw. die Nachfolger nicht einmal mir, was umfangreiche Dokumente angeht. Ein Komilitone schrieb seine Studienarbeit in OpenOffice. Er merkte, dass bestimmte Sachen sehr kompliziert sind (Seitenvorlagen, Bibliographie, Verweise). Seine Diplomarbeit schrieb er dann mit LaTeX.

Was ich an der Microsoft-Grütze nicht verstehe: Warum hängt es vom Druckertreiber ab, wie ein Dokument aussieht? Dass Fehler in Software existieren, passiert. Aber hier handelt es sich um einen Missstand, der bewusst in Kauf genommen wurde.

Zitat von
Um nochmal zum "Ursprungs- Topic" zu kommen: _Wie_ war das nochmal, mit "Mac", "Linux, etc.", und "Elster", z. B.?
Elster ist in der Tat ein Ärgernis. Ich verstehe nicht, warum man nicht in die Ausschreibung für Elster schrieb, dass für die Java-Plattform und Verwendung von Swing programmiert werden muss. Dann würde Elster überall laufen: Auf Windows, auf Linux, auf MacOS, auf Solaris, auf FreeBSD... überall, wo es eine JVM gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es am Preis liegt. Ich wäre grundsätzlich misstrauisch, wenn ein günstigeres Angebot eine Implementierung beispielsweise in C++ vorsähe, denn:

1. C++-Entwickler sind rarer,
2. mit Java kann man weniger Fehler machen; C++-Entwicklung ist grundsätzlich(!) riskanter,
3. für Java gibt es zahlreiche Programmbibliotheken aus dritter Hand,

Ich weiß nicht, mit was Elster entwickelt wurde. Dass es aber meinem Linux nicht läuft, ist ein Skandal erster Güte und das haben unsere Deppen aus dem Finanzamt verzapft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
starseed 30.12.2013, 10:22
73.

Zitat von Claudia_D
Ich würde das aktuelle Betriebssystem von Apple gerne mal ausprobieren. Allerdings auf meinem schnöden "Schrottrechner", nicht auf einem teuren Gerät von Apple. So ungefähr als "Boot-CD", wie sie mal für Linux kamen, zum ausprobieren. Geht aber nicht. Und bei etwaigem Wohlgefallen könnte ich es mir auch nicht auf meinen "Schrottrechner" installieren, da a) es das Betriebssystem nicht geräteunabhängig gibt und b) eine Installation auf anderen Rechern als von Apple per se illegal ist (Stichwort "Hackintosh"). Vergleiche sind mir also leider nicht möglich.
Wäre schön, würde Apple genau an diesem Punkt noch dazulernen.

Microsoft stellt seine Betriebssysteme just für den einzigen Anwendungsfall, der mich zur Nutzung dieser Produkte zwingt, kostenlos zur Verfügung. Dabei stelle ich durchaus fest, dass Windows seit meinem Ausstieg aus dieser Welt mit NT 5, etwas "erwachsener" geworden ist.

Aus beruflichen und den von einem Foristen schon angedeuteten "investitionsgetriebenen" Zwängen nutze ich neben Debian auch OSX. Upgrades des Apple-Betriebssystems unterlasse ich wegen sehr, sehr schlechten Erfahrungen, die ich hierbei in der Vergangenheit sammeln durfte. Solange Apple aktuelle Betriebssystemversionen nichtmal zu Testzwecken für virtuelle Umgebungen lizenzkostenfrei zur Verfügung stellt und ich somit außerstande bin, meine bestehende Konfiguration bzgl. ihrer Lauffähigkeit zu testen, verdienen die auf mittlere Sicht mit mir keinen Cent.

Wäre ich unentschlossen zwischen diesen beiden Welten, würde vermutlich allein dieser Teil der Geschäftspolitik eine Entscheidung Richtung Microsoft begünstigen. Wobei sich diese Fragen für mich wegen der erwähnten Zwänge gar nicht stellen. Und da für mich bei OSX immer "Zwangssystem" und "Kundengängelung" mitschwingt, finde ich den SPON-Artikel auch sehr berechtigt, gleichwohl ich ein "GNU/Linux auf Apple-Hardware"-How-To noch viel besser gefunden hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 30.12.2013, 11:42
74. der

Zitat von volatus123
Auf dem Mac Windows zu installieren ist ungefähr so, wie an einen Porsche eine Anhängerkupplung zu schrauben.
Cayenne hat das...;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 30.12.2013, 11:44
75. gibt es schon

Zitat von fucus-wakame
Ganz ehrlich: so verrückt bin ich nun doch nicht, Windows auf meinem Mac zu installieren. Wie kommt man auf so eine völlig abstrakte Idee?
ewig, seit den Bunten Mac geraeten kann man Win auf die Apple dinger spielen.

Frueher war es mehr virtuell, und nicht als einziges BS.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
codenascher 01.01.2014, 01:33
76.

Zitat von spike_spikesen
Jeder Mac wird mit einem leitungsfähigen, funktionierendem Linux-basiertem Betriebssystem mit jeder Menge Software inklusive ausgeliefert.
Seit wann nutzt OSX denn Linux?

Zitat von spike_spikesen
Auf wievielen PCs läuft denn das aktuelle OS X? Und wenn ja, warum nicht??
Weil Apple ziemlich viel dafür tut, dass dies so ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
codenascher 01.01.2014, 02:37
77.

Zitat von Toecutter
Auch so eine urbane Legende. Gerade die Laptops sind preislich sehr konkurrenzfähig und hervorragend verarbeitet. Man darf Apple HW nur nicht mit Aldi und Co vergleichen.
Nein, das ist keine urban legend. Machen Sie mal die Kalkulation und statten ein 20köpfiges Unternehmen ein mal mit Apple-Hardware und mit PC-Hardware aus. Sie müssen schon sehr viel Wert auf Apple legen, um der PC-Alternative den Rücken zu kehren.

Doch wollen Sie viel lieber darauf hinaus, dass Apple-Hardware, insbesondere die Notebooks, in Basisausführungen verglichen mit gleichwertigen Alternativen in Qualität etc. durchaus konkurrenzfähige Preise bietet. Doch läuft man bei Apple in Unternehmen zwangsläufig darauf hinaus in vielen Fällen mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, was Ihre Behauptung schnell kippen lässt.

Einfache Arbeitsplatzrechner wie ein Lenovo ThinkCentre Edge bekommen Sie ab 280 € und da wollen Sie wirklich was von "urban legend" erzählen, wenn ich bei Apple min. 630 € ausgeben muss?
"Workstations" für Entwickler oder Grafiker gibt es im PC-Sektor inkl. Display ab 900 €. Dem steht der iMac mit min. 1300 € gegenüber. Benötige ich jetzt Arbeitsplätze, die am Rande der Mainstream-Komponenten liegen, was im PC-Bereich inkl. 27"-Display gut 2000 € kosten kann, muss ich bei Apple min. 600 € mehr lassen. Oder gehen wir mal von dem Fall aus, dass ich zwar eine gute OpenGL-Karte aber keinen Xeon benötige, dann liege ich bei Apple min. 1000 € pro Arbeitsplatz höher.

Unternehmen sind nun mal darauf angewiesen bedarfsgerecht einzukaufen und genau das ist bei Apple extrem schwer, wenn man nicht ausgerechnet in deren Value-Profile hinein passt.

Jetzt denkt vielleicht der eine oder andere daran, dass man doch durch den höheren Invest eine längere Nutzungsdauer der Mac-Hardware im Unternehmen habe. Schließlich ist sie qualitativ hochwertig und leistungsfähig. Dem möchte ich entgegen halten, dass wir hier nicht von 1-3 Arbeitsplätzen reden. Entweder ich lease meine Hardware und habe dadurch zyklisch neue Geräte, was noch immer deutlich günstiger sein dürfte oder ich gehe irgendwann zum Terminal-Server-Konzept über und kann die meisten Endgeräte so lange benutzen bis die Hardware ihren Geist aufgibt. So oder so... mag ich auch bezweifeln, dass Apple-Hardware im Unternehmensalltag wirklich so viel länger genutzt werden kann als günstige PC-Alternativen.
Letztlich muss man auch sagen, dass hier Unternehmen extrem individuell sind und sich von Unternehmen zu Unternehmen komplett unterschiedliche Rechnungen ergeben können.

Wenn jemand eine TCO-Studie Mac vs. PC kennt, die nicht von Apple-Fans erstellt wurde, immer her damit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
codenascher 01.01.2014, 02:43
78.

Zitat von gustavsche
In der Tat. Ich habe noch Kontakt mit der Windowswelt: 1. Kürzlich bei einer Bekannten. Da kommt immer dieses Update-Gemurkse, bei jedem Herunterfahren. Ich habe den Eindruck, der schreibt nur auf den Bildschirm, dass er Updates macht, aber macht sie dann doch nicht.
Bei kritischen Updates gibt Windows inzwischen zwei Tage Zeit sich den geeigneten Augenblick auszusuchen. Dies dauert auch auf keinem mir bekannten Rechner annähernd die von Ihnen beschriebene Zeit.
Grundsätzlich kann ich es allerdings nicht nachvollziehen, weshalb MS keine Option bietet die Installation von Updates komplett auf den Shutdown zu verschieben. Wenn ein Boot benötigt wird, kann er den doch anhängen. Als ob das jemanden interessiert, wenn er eh nicht mehr am Rechner sitzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
codenascher 01.01.2014, 03:00
79.

Zitat von gustavsche
Die Updates sind in der Linux-Welt viel besser gelöst. Ich kann bei Debian das Update manuell anwerfen, dazu rufe ich auf: apt-get update apt-get upgrade Ich habe es soeben gemacht und der Vorgang hat 65 Sekunden gedauert (inklusive meinem Getippe). [...] Die Windows-Welt hat nichts vergleichbares.
Natürlich ist apt-get der totale Hammer. Man muss aber auch hier differenzieren. Man muss selber checken ob Dienste oder gar das gesamte System neu gestartet werden muss, was zum Glück ebenfalls simpel funktioniert. Dennoch verlangt dieser Prozess mehr Mündigkeit vom User als Windows, das die meisten Updates automatisiert im Hintergrund installiert ohne dass der User etwas davon bemerkt.

Es hat auch seinen Grund weshalb man bei Linux Updates nicht automatisch einspielen sollte. ;-)
Muss man nach einem Upgrade rebooten ist die Zeitersparnis aber auch nicht mehr soo groß. AFAIK zieht man tiefgreifende Updates bei Debian, die z.B. definitiv einen Reboot erfordern würden, eher zusammen, was auch am üblichen Usecase liegt. Debian ist nunmal ein Server-System und dies will man nicht jeden ständig rebooten.

Im Übrigen reduziert sich der Reboot by Update bei Windows in der Regel auf den monatlichen Patchday.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 9