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Interne Kontrolle: So arbeitet die Facebook-Polizei

Sie kontrollieren jeden Link und überwachen, wer mit wem befreundet ist: Die 300 Sicherheitsleute von Facebook wissen mehr über die User, als viele ahnen. Was der Abteilung verdächtig erscheint, wird herausgefiltert. Jetzt erzählt ein Mitarbeiter erstmals Details.

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keksguru 27.05.2012, 11:21
1. optional

nun, der Spam ist einer der Gründe, warum Myspace mitgliedertechnisch Facebook weit hinterherhängt... bin seit 8 Jahren Myspace Mitglied, und seit einem Jahr bei Facebook.... das aber mehr oder weniger wegen Networking. Meine 250 Facebookfreunde sind z.T. Fans, da ich ein paarmal im Fernsehen aufgetreten bin :-)

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sappelkopp 27.05.2012, 11:39
2. Und dieser "Privatpolizei"...

Zitat von sysop
Sie kontrollieren jeden Link und überwachen, wer mit wem befreundet ist: Die 300 Sicherheitsleute von Facebook wissen mehr über die User, als viele ahnen. Was der Abteilung verdächtig erscheint, wird herausgefiltert. Jetzt erzählt ein Mitarbeiter erstmals Details.
...soll ich meine Daten anvertrauen. Wenn der Staat soetwas von uns verlangt, dann würden wir zu Recht aufstehen, wenn es ein gewinnorientiertes Unternehmen machen will, sagen wir: I like it!

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sagmalwasdazu 27.05.2012, 11:40
3. Beispiel....

.....mein 74 jähriger Nachbar ( Deutscher ) lebte 35 Jahre in Kanada,
nun wieder hier. Seine Kinder dort. Ich erzählte ihm mal was vom
Haarp-Projekt. Er googelte, und informierte sich darüber sehr interessiert.
All seine an seinen Sohn via FB gesendeten Links sind geblockt worden.
Mit seinem normalen Mailacount kamen sie an.
Ebenfalls links, über die verquickungswahrscheinlichkeit von
Facebook und FBI.
Ich selbst bin nicht bei FB denn ich sehe häufig bei Bekannten wie
sehr sie zu FB-Junks mutieren.
Nein Danke ! Kein Facebook !

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janne2109 27.05.2012, 11:49
4. ...........

In Ländern wie Syrien seien Facebooks Regeln weitaus liberaler als die des Regimes - in den Vereinigten Staaten sei das aber nicht so klar, schreibt der US-Journalist Steve Coll. Er hat Facebook den Rücken gekehrt, weil der Konzern nach dem Börsengang nun noch mehr in den Nutzerdaten schnüffeln müsse, um Gewinn zu machen.


genau diesen Gedanken hatte ich als die Aktien abschmierte,
FB nein danke

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inline 27.05.2012, 11:58
5.

Zitat von sysop
Sie kontrollieren jeden Link und überwachen, wer mit wem befreundet ist: Die 300 Sicherheitsleute von Facebook wissen mehr über die User, als viele ahnen. Was der Abteilung verdächtig erscheint, wird herausgefiltert. Jetzt erzählt ein Mitarbeiter erstmals Details.
Offenbar ist vielen FB Nutzern nicht klar auf was sie sich da einlassen. Insofern sind solche Artikel sicherlich hilfreich.
Allerdings könnte der Artikel gerne weniger reißerisch daher kommen.
Bei allem Unwohlsein sollte man nicht vergessen, dass FB ein kommerzielles Angebot ist, bei dem eben der Anbieter die Regeln definiert.
Wer damit nicht einverstanden ist, braucht einfach nicht mitzumachen.

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steffi745 27.05.2012, 12:14
6. Finde ich sehr gut!

Da muss ich dir zustimmen "inline" es ist wirklich schlimm was Leute bzw. die Jugend von heute alles in Facebook posten. Vielleicht helfen genau solche Artikel damit wenigstens ein paar Leute die Folgen sehen ! Also super Artikel ;)

Lieben Gruß Steffi

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unglaublichaberwahr 27.05.2012, 12:15
7. Ich frage mich schon lange

..wozu man so einen Käse überhaupt braucht.Besucht man Freunde nicht mehr, ruft sie auch nicht an oder braucht der Mensch heute neue "Freunde"?
Und der Button "gefällt mir" selbst hier bei Spon nervt mich schon gewaltig.
OK ich kenne aber auch Menschen die kein Internet brauchen, bewusst ablehnen.

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Xentres 27.05.2012, 12:35
8.

Ich verstehe diese künstliche Assoziation "Facebook" und "Staat" nicht...

Niemand wird von der Facebook-Autorität "unterworfen". Ein Konzern, der ein Angebot anbietet, hat das gute Recht die Modalitäten gemäß gültigem Recht festzulegen.

Die deutsche Bahn schreibt ihre Hausordnung auch ohne den Bahnfahrenden abstimmen zu lassen. Trotzdem nutze ich ihr Angebot und zahle dafür.

Dennoch entnehme ich dem Artikel, dass Facebook einigen Aufwand betreibt um seine Nutzer vor Betrug und Spam zu schützen - und manchmal auch vor sich selbst. (Wer selbstgedrehtes pornografisches Material bei Facebook online stellt, sollte wirklich vor sich selbst geschützt werden - die Netzgemeinde vergibt und vergisst nicht.)

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mindphuk 27.05.2012, 12:36
9. Immer dieser Schmarrn mit den Nutzerzahlen

Zitat von sysop
Bald 15 Prozent der Weltbevölkerung ordnen sich somit den Hausregeln eines US-Konzern unter.

Und die Medien transportieren immer unkritisch die vom Konzern veröffentlichten Zahlen. Bei jeder Demo heisst es "nach Angaben der Polizei" oder "nach Angaben der Veranstalter". Bei Facebook liest man die veröffentlichten aber Nutzerzahlen immer als Faktum.

Dabei ist gar nicht bekannt, wieviele Nutzer es wirklich bei Facebook gibt und wieviele Fakes sind. Es gibt Foren, dort treffen sich Leute zur Erstellung echt aussehender Fakenetzwerke. Will man für seinen Fake-Account so und so viele Freunde, dann kann man dort posten und bekommt sie sofort. Das geht von Spaßaccounts über Stalking bis hin zu professionellem Spam. Damit wird teilweise sogar gehandelt, eine Suche bei Google genügt und schon kann man teilweise zehntausende "Freunde", Likes und Klicks im Sparpaket kaufen. Es gibt Spammer die sich auf Fake-Marketing spezialisiert haben.

Ja, Facebook ist groß, wahrscheinlich das größte Netzwerk weltweit, aber wieviel davon Lug und Trug der Spammer- und Blackhat-SEO-Netzwerke ist, kann niemand genau sagen.

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