Forum: Netzwelt
Internet der Zukunft: Netzneutralität braucht staatliche Subventionen

Mit einem "5G-Manifest" fordern Telekomkonzerne das Ende der Netzneutralität. Schlau ist das nicht, denn mit ihrer Forderung schaden sie nicht nur den Nutzern, sondern auch sich selbst.

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Onzlow 13.07.2016, 15:01
1.

5G braucht man wohl dann zu streamen von Lichtfeld aufnahmen.

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sandboxer 13.07.2016, 15:13
2. Schon mal überlegt...

Sascha Lobo, dass die größten Verfechter der Netzneutralität diejenigen sind, die den meisten Traffic erzeugen?
Klar findet Youtube das schlecht, wenn es jetzt irgendwie zur Kasse gebeten wird.
Aber statt selber zu protestieren werden Netzorganisationen vorgeschickt oder Einzelkämpfer wie der Autor.

Das Google Fiber Beispiel geht fehl, denn dann würden ja nur Google Kunden Youtube sehen.

Die Telkos stecken in einer Misere. Sie müssen große Summen in immer schneller Technik investieren, die Preise beim Vebraucher sinken und die Traffic Verursacher sind außen vor.

Vor dem Hintergrund ist das Manifest zu sehen, ob man das nun gut oder schlecht findet.

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martinmde 13.07.2016, 15:15
3. was für ein Unsinn

Wie immer bei solchen Beiträgen wird vergessen zu erwähnen dass die Fans der Netzneutralität die nützlichen Idioten von youporn, youtube etc sind. Ich sehe nicht ein dass ich mobiles netzneutrales echtzeit- pornokucken mit meinen Abgaben quersubventionieren soll.

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pferdesalami 13.07.2016, 15:57
4. Puh wenn ich die Kommentare lese,

dann wird schnell klar warum das ganze auch nix wird. Wenn Totschlag Argumente wie Porno gucken kommen. Dass alle von einem besseren Ausbau profitieren. Und die Datenmengen auch nicht ins Unendliche wachsen, nur weil das Internet schneller wird. Doppelte Geschwindigkeit heißt nicht auch doppelten Traffic. Irgendwie wird das immer verwechselt. Auch die Poweruser haben irgendwann genug und geben dann die Leitung wieder frei, so wie es momentan ist belegen sie nur länger Kapazitäten die geringer sind. Aber keine Angst in Deutschland wird es schon noch eine Weile dauern bis dies geschieht. Die Mühlen mahlen hier etwas langsamer, da hab ich keine Angst.

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Dr. Kilad 13.07.2016, 15:58
5. Habe ich gerne unterstützt

Allerdings sollte mittlerweile klar sein, dass die EU alles andere als eine demokratische Institution ist.

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TLB 13.07.2016, 16:03
6.

Netzneutralität könnte man einfach herstellen, indem man sich von den Flatrates wieder verabschiedet und verbrauchsabhängige=übertragunsmengenabhängige Tarife einführt.
Dann könnte alle wie beim Verbrauch von Strom oder Wasser mit den gleichen rechten versehen werden, aber der Sparsame und wenignutzer zahlt eben auch sparsam und wenig.

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Nonvaio01 13.07.2016, 16:04
7. stimmt nicht

Zitat von sandboxer
Sascha Lobo, dass die größten Verfechter der Netzneutralität diejenigen sind, die den meisten Traffic erzeugen? Klar findet Youtube das schlecht, wenn es jetzt irgendwie zur Kasse gebeten wird. Aber statt selber zu protestieren werden Netzorganisationen vorgeschickt oder......
Ich empfehle ihnen sich einmal den Finanzbericht der Deutschen Telekom anzusehen, der ist fuer jeden zugaenglich.

Gewinn nach stuern und allen Kosten sind 3.9MRD.
Da sind die abzahlungen fuer kredite fuer 4G udn der gleichen schon enthalten.
Also die Telkos machen genug geld,

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danmage 13.07.2016, 16:15
8. digital immigrants

An einigen Forumkommentaren kann man leider sehen dass ihr Kommentar für Netzneutralität nicht einleuchtend und überzeugend war, Herr Lobo.

Ich bin für Netzneutralität, da ich mich auch als "digital native" ("Digitaler Ureinwohner") sehe.

Aber wie kann man diese zukunftsweisende Perspektive den "digital immigrants" ("Digitalen Einwanderern") vermittlen, die wahrscheinlich irgendwann zwangsweise beruflich mit der EDV in Berührung kamen und sich in der digitalen Welt fremd fühlen?

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Katzazi 13.07.2016, 16:25
9.

Zitat von martinmde
Wie immer bei solchen Beiträgen wird vergessen zu erwähnen dass die Fans der Netzneutralität die nützlichen Idioten von youporn, youtube etc sind. Ich sehe nicht ein dass ich mobiles netzneutrales echtzeit- pornokucken mit meinen Abgaben quersubventionieren soll.
Nein, nicht unbedingt. Viel mehr sind es Menschen, die Interesse daran haben, dass es zu diversen Produkten Alternativen gibt. Startups, die eine coole Idee haben, aber keine Chance bekommen, wenn sie entweder massig viel Geld in die Hand nehmen müssen oder immer ausgebremst werden. Oder auch all jene, die Freie Software erstellen und nutzen wollen. Denn da fließt nicht viel Geld, um für die Nutzung davon entsprechende Traffic-Gebühren zu zahlen. - Genau aus der Ecke kommt auch Sascha Lobo wie ein Großteil der Netzaktivisten. Es sind die, die all die kostenlose Software schreiben oder sich darum kümmern und das telweise in ihrer Freizeit. Etwas was dann anschließend von vielen genutzt wird. Aber diese Angebote werden dann durch die Verdrängt bzw. künstlich verlangsamt, die Geld für ihre Produkte haben - und zwar ganz unabhängig davon, ob es überhaupt um gleiche Themen geht.

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