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Internet: Was die Abschaffung des Routerzwangs bedeutet
DPA

Der Bundestag dürfte am Abend die Abschaffung des sogenannten Routerzwangs beschließen: Internetnutzer können künftig also selbst entscheiden, mit welchem Gerät sie zu Hause online gehen. Die wichtigsten Fakten zum neuen Gesetz.

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Archetim 05.11.2015, 14:49
1. Oh man

Frage mich immer wo das Problem sein soll (in diesem Fall bei Kabel Deutschland). Einfach auf der Website einloggen, in den Einstellungen das Modem in den Bridge Modus stellen, und schon läuft das Kabelmodem als ganz normales Modem und man kann jeden beliebigen Router dran klemmen. Selbst wenn es im Router Modus wäre könnte man seinen eigenen Router dran klemmen, nennt sich dann Router-Kaskade. Aber hauptsache meckern, die bösen bösen ISP's...

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spiegelleser85 05.11.2015, 14:51
2. Das wird auch höchste Zeit!

Dann kann ich die elende O2-Möhre endlich dem Recycling übergeben und meine Fritzbox wieder direkt benutzen.

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treime 05.11.2015, 14:55
3. Na dann...

... müssen die Provider eben keinen weiteren technischen Support geben, wenn der Kunde zu blöd sein solltem seine selbst gekaufte Hardware korrekt einzurichten. Unitymedia spinnt. Die sehen halt ihren Zwangsrouter "Horizon" in Gefahr, das fürchterlichste aller Geräte, welches HD Recorder, Kabelmodem und WLAN Router vereint. Für Haushalte, die nicht dem UM Standard entsprechen unglaublich üble Lösung. Ich hatte zuletzt auf mein Cisco Modem bestanden und sagte denen, ich brauch Horizon nicht, sie sollen einfach meine Smartcard aktiv lassen... Man kann die Kundenbetreuer schon zu einigem bewegen, aber leider machen sie vieles nicht so, wie der Kunde es wünscht. Dabei kann das ja nicht so schwierig sein.

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FerrisBueller 05.11.2015, 14:57
4. Die grosse Frage

Gilt dass dann auch rückwirkend bzw für Altverträge oder nur bei Neuverträgen?

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Korken 05.11.2015, 15:01
5. Und Zwangskauf/Miete

Kann der Provider nach Gesetztesverabschiedung noch einen Router vorschreiben, der bei einer DSL-Anschluss-Bestellung zwangsweise mit dabei sein muss - obwohl ich als Kunde bereits ein Endgerät habe? Kann der Provider daher weiterhin für einen Router Geld verlangen, meist mit Portogebühren, obwohl man diesen gar nicht möchte?

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Korken 05.11.2015, 15:06
6. Und Zwangskauf/Miete

Kann der Provider nach Gesetztesverabschiedung noch einen Router vorschreiben, der bei einer DSL-Anschluss-Bestellung zwangsweise mit dabei sein muss - obwohl ich als Kunde bereits ein Endgerät habe? Kann der Provider daher weiterhin für einen Router Geld verlangen, meist mit Portogebühren, obwohl man diesen gar nicht möchte?

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buliwyf_celtic 05.11.2015, 15:13
7.

Zitat von Archetim
Frage mich immer wo das Problem sein soll (in diesem Fall bei Kabel Deutschland). Einfach auf der Website einloggen, in den Einstellungen das Modem in den Bridge Modus stellen, und schon läuft das Kabelmodem als ganz normales Modem und man kann jeden beliebigen Router dran klemmen. Selbst wenn es im Router Modus wäre könnte man seinen eigenen Router dran klemmen, nennt sich dann Router-Kaskade. Aber hauptsache meckern, die bösen bösen ISP's...
Das "Problem" daran, ist dass selbst im Bridge Modus die Voip Funktion des Anbieters nicht genutzt werden kann, weil dieser die Zugangsdaten dafür nicht herausgibt.
Einen NAT-Router hinter einem weiteren NAT-Router nennt man übrigens nicht "Router Kaskade" sondern einfach nur Bullshit. Jedem der sich nur ein bisschen damit auskennt rollen sich die Fußnägel hoch bei solchen Vorschlägen.

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Layer_8 05.11.2015, 15:19
8. hmm

Routerzwang. War das bei allen Providern immer so?
Ich bin bis jetzt immer mit meinem eigenen Router ins Internet und hab den mitgelieferten in den Keller gestellt. Inclusive der "Zugangssoftware". Angefangen bei Alice und jetzt inzwischen bei Unitymedia.

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ihatezensur 05.11.2015, 15:27
9. Ein Huhn wird geschenkt, zwei Kühe geklaut

und der Dumpfba..-Wähler sagt auch noch Danke! Vorratsdatenspeicherung und Wegfall der Netzneutralität schädigen nicht nur die Internetökonomie, sondern in erster Linie die Freiheit und die Entwicklungd er Gesellschaft. Also Danke nochmal CDU/SPD für dieses so größzügige Geschenk, dass ihr bestimmt im nächsten Wahlkampf rausholen werdet um damit eure Internetkompetenz unter Beweis zu stellen. Absolut unwählbare Parteien, die die Interessen der gesamten Gesellschaft für ein paar Abendessen mit Lobbyisten verkaufen.

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