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Internet-Rechtstipps: So meckern Sie legal
DPA

Darf man so was schreiben? Kann ich dieses Foto weiterverbreiten? Was mache ich, wenn ich eine Abmahnung bekomme? Solche Fragen beantworten Anwälte auf der Netzkonferenz re:publica. Die wichtigsten Tipps lesen Sie hier.

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liebnerlena 05.05.2015, 16:37
1.

Ist es legal, wenn ich für eine öffentliche Präsentation (beispielsweise Schulreferate) Bilder aus Google oder anderen Suchmaschinen verwende?

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katar2022 05.05.2015, 16:44
2. Experten im Umfeld

Experten im Umfeld des Kanzleramts warnen schon lange vor dem Internet. Frau Dr. Merkel wird als Naturwissenschaftlerin um die Bedrohung wissen und das Internet bald löschen lassen. Insofern sind genannte Sorgen und Bedenken gegenstandslos.

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mapsjanhere 05.05.2015, 16:44
3. Einfachere Loesung

Blauen Pass haben, aus den USA kommentieren, Meinungsfreiheit ohne Gesetzesvorbehalt hat doch seine Vorteile. Erlaubt auch haeufig die Benutzung von Fotos unter "fair use" fuer nicht kommerzielle Zwecke.

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RainerCologne 05.05.2015, 17:01
4. Nummer 1

darfst du nutzen, musst aber die Quellen angeben. Paragraph 51 Urheberrechtsgesetz

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mipez 05.05.2015, 17:11
5.

Ist schon eindrucksvoll, wie kompliziert manche denken. Als ob im Internet, oder sonstwelchen Netzwerken, andere Gesetze gelten.
Und wenn dann solche Strolche wie der Maas angekrochen kommen und meinen, dass das Internet in irgendeiner Weise besonders wäre und man bestehende Gesetze ändern bzw. neu schreiben muss, dann ist das Neuland sicherlich kein Abenteuer für das sonst so justizverliebte Deutschland.
Der einzige, zum Glück vorhandene, Haken ist: Wo man etwas macht, gelten die Gesetze. Und wo die Daten gespeichert sind, fast das Datenrecht.

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tallantis 05.05.2015, 17:33
6. Amüsant

Eben weil man anonym ist kann man auf jegliche Etikette scheißen und flamen was das Zeug hält. Natürlich ist man selbst dumm, wenn das was man macht mit einem in Verbindung gebracht werden kann. Wie ein Kollege von mir, der Nacktfotos seiner Ex auf seiner FB Seite ausgestellt hat.

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itolduso 05.05.2015, 17:58
7. Selbstzensur

„Legal meckern“- Wenn ich schon diese typisch deutsch-wilhelminische Überschrift lese! Wie weit ist es in diesem Land mit der Meinungsfreiheit gekommen, wenn beispielsweise das Zeigen eines bestimmten Fingers bis zu 4000 Euro kosten kann? Wir brauchen keine Zensur, wir haben uns doch selbst.

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polarwolf14 05.05.2015, 17:58
8. Freischalten

Was heißt hier Kommentar "nicht freischalten?" , das liegt bei SPON ja auch im Ermessen des jeweiligen Mitarbeiters, der -vor- dem Bildschirm sitzt. Und jeder ist anders sozialisiert und hat eine andere Einstellung zu Politik etc... das bedeutet, das trotz "Netiquette" , der Redakteure bei konträrer Einstellung einfach nicht freischalten -will-. Auch dadurch wird eine gewisse Überordnung befriedigt.

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mathmag 05.05.2015, 18:06
9. Impressumspflicht ist ein Unding

Während Presseerzeugnisse und Firmen eben eine zentrale Adresse für das Impressum haben, wäre dies bei Privatpersonen gleich die Angabe des persönlichen Wohnorts.
Problematisch bei Fotomodels, die keine Hausbesuche von "Verehrern" mögen.

Und auch problematisch bei politisch geprägten Veröffentlichungen, wenn die Gegenseite mal vorbeikommt, um mit "handfesten" Argumenten den Disput weiter zu führen.

Wieso gibt es da keine praktikable Lösung (z.B. Anschrift hinterlegt beim Betreiber o.ä.)

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