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Internet-Shopping: Online-Schnäppchen gelten künftig in der ganzen EU
DPA

Händler in der Europäischen Union müssen ihre Produkte künftig auch ins EU-Ausland verkaufen. Kunden können dann einfacher nach günstigen Angeboten in anderen Staaten suchen.

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catcargerry 21.11.2017, 15:12
10. Geht sowieso nicht

Zitat von Alberich
scheinen heutzutage unnötig zu sein. Man muss wohl leider ungeprüft glauben was geschrieben steht. Schade, ich würde mich gerne mit dem Thema aus beruflichen Gründen intensiver beschäftigen.
Sie können SPON doch nicht zur Grundlage irgendwelcher Dispositionen machen, das geht noch weniger als Wikipedia. Sie können das nur als Impuls zu eigenen Recherchen gebrauchen. Dafür reichts in der Regel.

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catcargerry 21.11.2017, 15:20
11. Üblicher Respekt vor dem Verbraucher

Zitat von c.PAF
Aber daß man unterschiedliche Preise in ein und demselben Shop angezeigt bekommt, je nachdem, welches Handy man verwendet, ist weiterhin ok?
Wichtig dabei ist, dass diese Praktiken und Mechanismen transparent gemacht werden. Überhaupt müssten die Werbewirtschaft, Unterhaltungsszene und Sportindustrie investigativ und mit dem Empörungspotential angegangen werden wie die Steuerparadiese. Dabei würde sogar etwas herauskommen und das wäre sogar nützlich für uns. Da gibt es aber gewisse Interessenkollisionen.

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dweik01 21.11.2017, 15:33
12. Blödsinn! Schlecht recherchiert!

Wenn die Betreiber von Internetverkaufsläden IT-technisch keine Vollpfosten sind, dann erkennt deren System die Länderkennung der ip-adresse aus der die Anfrage kommt. Dann ist es ein Leichtes einen anderen Preis hinter ein Produkt zu schreiben. Und der "Superdeal" ist halt technisch nur abrufbar, wenn die Kaufanfrage von einem Server mit der "richtigen" Landeskennung kommt. Ich glaube kaum, das Normalverbraucher in der Lage sind - oder gar im großen Stil - ihre Länderkennung zu manipulieren. Im schlimmsten Fall wird das Portal den Käufer irgendwie rausschmeissen, wenn eine andere Lieferadresse kommt als die eigene ip-Länderkennung.
Mal wieder nur heiße Luft berichtet und Meinungen beeinflusst. Aber selbst keine Ahnung von der Technik.
PS.: Die Amis machen das schon seit Jahren so.....

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groe69 21.11.2017, 16:16
13. Digitale Dienste?

Und wie sieht es mit den digitalen Angeboten aus? Streaming, digitale Bücher, usw.? Wann fällt hier die Sperrung an der imaginären Landesgrenze im Internet? Wieso kann ich nicht europaweit Filme und Bücher bei bei Netflix, Amazon und Co. auf Deutsch kaufen, streamen und genießen sondern muss dazu entweder einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Schweiz oder Luxemburg haben oder kreativ bei der Umgehung dieser Grenze werden (VPN?)?

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artifex-2 21.11.2017, 16:52
14. Bin

Gespannt wie das dann mit Sportwaffen aller Art ist ? Wo doch schon der Verkauf / Versand eines Käsemessers ins Ausland verboten ist . Und man da schon einen lizensierten Waffenexporteur benötigt ! Während die Waffengesetze von EU Staat zu EU Staat grundverschieden sind !

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Sonderermittlung 21.11.2017, 16:54
15. Lufthansa?

Gilt das dann auch für die Lufthansa? Wenn ich eine Reise Schweden-Deutschland-Schweden buchen will, werde ich automatisch auf die schwedische Webseite mit schwedischen Konditionen geleitet, was ich mit einem deutschen Konto einfach nur bescheuert finde...

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Poco Loco 21.11.2017, 16:59
16. Wieder mal was unwichtiges beschlossen

Das halte ich für völlig unnütz, als hätte die EU nichts wichtigeres zu tun, als sich um die belange der Schnäppchenjäger zu kümmern, damit die ja nicht zu kurz kommen. Da krieg ich schon wieder sonen Hals.
Ich hatte noch nie ein Problem etwas im Ausland zu bestellen, sofern ich mit den viel viel höheren Versand- od. Transportkosten einverstanden bin. Und da stellt sich ja schon die Frage, ob sich dass dann auch lohnt. Im übrigen kann jeder Händler wie auch die Kunden, jederzeit und ohne angabe von Gründen, einen Kaufvertrag ablehnen bzw. widerrufen, und dabei bleibt es. Wozu also solche Beschlüße? Kümmert euch besser mal um den MwSt.-Betrug von nicht EU-ansässigen Händlern, das hätte wenigstens einen Sinn um hiesige Händler vor Wettbewerbsverzerrung zu schützen.

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duke_van_hudde 21.11.2017, 17:03
17. Leider keine wirklichen Informationen

Muss man als kleiner deutscher Minihändler dann allen Kunden in Europa in ihrer Sprache die Geschäftsbedingungen anbieten können. Wie sieht es bei Problemen aus wenn der Kunde kein englisch kann und man selber kein Bulgarisch z.b. . Wer sich z.b. nur auf einen einzelnen Markt konzentriert muss doch wohl das recht dazu haben. Ein Dachdecker der in Rostock siene firma hat muss seine Leistungen ja auch nicht in München anbieten.

Je nachdem wie das Gesetz genau ausgestaltet wurde droht es zu einer Katastrophe für kleine Händler die einfach nebenher ein paar Euros verdienen wollen zu werden und das erfreut nachtürlich dann die grossen die weniger Konkurenz haben und man kann ja zu Not auch mal bei so einen kleinen was bestellen und dann die Abmahnanwälte ihn auf den Hals schicken.

Das ganze sieht mir wieder sehr nach typisch EU und fetten Bestechungsgelder der sehr grossen Konzernen aus.

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as@hbx.de 21.11.2017, 17:49
18. Schön, wie gleich die ersten hier wieder schreien.

Vielleicht sollten sich einige Leute mal angewöhnen, sich über das Thema zu informieren, bevor mit „fundiertem Fachwissen“ Unsinn in den Foren ausgekippt wird!
Die EU untersagt in Zukunft das so genannte Geoblocking für Waren. Die Streaming-Dienste sind nicht betroffen (leider). Ist aber ein gutes Beispiel für die weitere Angleichung im Binnenmarkt. Ist mir zwar auch noch zu wenig, aber die Richtung stimmt.

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spon-1251283990282 21.11.2017, 18:07
19. Völliger Unfug

Als Versender muss man in jedem EU-Land einzeln Mitlgied eines Rückholsystems von Verpackungsmüll sein, wenn man Waren verpackt versendet (unverpackt geht ja wohl kaum).
Da gelten dann auch in jedem Land andere Preise für die Beteiligungsverträge.
Wem zum Beispiel die jährlichen Kosten für Österreich (120 Euro) oder Italien (knapp 1000 Euro) zu viel sind, verschickt eben nicht nach Österreich oder Italien.
Kein Mensch kann einen verpflichten, das zu tun.
Das Angebot eines Shops ist ein Angebot, das der Kunde annehmen kann. Von egal wo.
Der Kaufvertrag kommt aber erst mit der Zusage des Händlers zustande.
Egal wo der Kunde wohnt.

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