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Internet-Shopping: Online-Schnäppchen gelten künftig in der ganzen EU
DPA

Händler in der Europäischen Union müssen ihre Produkte künftig auch ins EU-Ausland verkaufen. Kunden können dann einfacher nach günstigen Angeboten in anderen Staaten suchen.

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spon_2999637 22.11.2017, 07:38
30. Geoblocking

Zitat von dweik01
Wenn die Betreiber von Internetverkaufsläden IT-technisch keine Vollpfosten sind, dann erkennt deren System die Länderkennung der ip-adresse aus der die Anfrage kommt. Dann ist es ein Leichtes einen anderen Preis hinter ein Produkt zu schreiben. Und der "Superdeal" ist halt technisch nur abrufbar, wenn die Kaufanfrage von einem Server mit der "richtigen" Landeskennung kommt. Ich glaube kaum, das Normalverbraucher in der Lage sind - oder gar im großen Stil - ihre Länderkennung zu manipulieren. Im schlimmsten Fall wird das Portal den Käufer irgendwie rausschmeissen, wenn eine andere Lieferadresse kommt als die eigene ip-Länderkennung. Mal wieder nur heiße Luft berichtet und Meinungen beeinflusst. Aber selbst keine Ahnung von der Technik. PS.: Die Amis machen das schon seit Jahren so.....
Gut, dass es heute für nen Appel und nen Ei VPN-Anbieter mit Exits in fast allen Ländern der Welt gibt. Kein Problem also, den spanischen Shop auch von Deutschland aus mit spanischer IP aufzurufen.

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moev 22.11.2017, 07:42
31.

Zitat von brucewillisdoesit
Sorry, aber jeder Trottel kann einen im Ausland billig gemieteten Server, einen ausländischen Proxy oder ein VPN nutzen, Opera hat sogar eine VPN connectivity eingebaut. Sie können zusätzlich natürlich auch die Geolocation Funktion des Browsers zur Identifikation nutzen. Wenn sie das bei mir machen, finden sie über meine Koordinaten, daß ich mich zumeist im Westflügel des Weißen Hauses in Washington DC aufhalte. Auch Alternativen wie z.B. die Abfrage der Spracheinstellungen im Browser etc ist nicht zuverlässig. Das Security auf Basis von Usereingaben (sei es nun direkt oder indirekt) nicht funktioniert, sollte sich doch langsam herumgesprochen haben.
Sorry, aber Sie überschätzen den durchschnittlichen Trottel maßlos. Der kann nicht mal einen E-Mail Account auf dem Handy einrichten ohne Kinder oder sonstige Verwandte/Bekannte aus der jüngeren Generation um Hilfe zu bitten. Einige lassen sich sogar ihre Einkäufe auf Amazon immer dann für sich machen, wenn eine Person aus benannten Kreis grade mal zu besucht ist, solange wird eben nichts bestellt weil man das alleine nicht hinbekommt!

Sie glauben nicht wie viele, teils schon mit nur 40+, mit der Bedienung eines Fire-TV Sticks überfordert sind. Die sind froh wenn sie Opera starten können, sobald auch nur nach der ersten Einstellung gefragt wird rufen sie schon um Hilfe.

Der DAU untertrift grundsätzlich die schlimmsten Erwartungen.

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Zorngewitter 22.11.2017, 11:19
32. Digital Markt

Mich würde interessieren, ob das dann auch für digitale Güter zählt. Wie für Steam, iTunes usw. Hier gibt es oft deutliche Unterschiede, je nach Herkunft-IP

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jotha58 23.11.2017, 12:27
33. nun gut

ich begrüße diese Regelung.
Ganz ehrlich, ich betrachten Belgien nicht mehr als Ausland. Wir leben in Schengen und dort sollte auch für Privatleute ein freier Warenverkehr möglich sein.
Zu dem thema IP Adressen. Häufig haben Hotels "hot spot" Dienste, die dann schon mal ihre Server woanders stehen haben.

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Wellen-Reiterin 23.11.2017, 13:32
34. Schnäppchen haben oder sein...das ist das Risiko

Beim Onlinekauf im Ausland ist die Gefahr, das Schnäppchen zu sein, statt es zu bekommen, noch größer als im eigenen Land: über den Tisch gezogen zu werden, Missverständnissen aufzusitzen, es gilt ja immer Vorauszahlung. Ausser frau hat entsprechende, gar juristische Sprachkenntnisse, versteht AGBs also auch wenn nicht auf Deutsch und ist in der Lage, in der Fremdsprache per email eine Auseinandersetzung zu führen.

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