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Internetsicherheit: 28 Prozent der Deutschen sind im Netz schutzlos
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Viele Deutsche halten sich in Sachen Internetsicherheit nicht einmal an grundlegende Standards, allen Datenskandalen zum Trotz. Laut einer Studie haben 28 Prozent keinen Virenschutz. Jeder Zehnte versucht sich zu helfen, indem er online falsche Angaben macht.

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mathildesch. 21.11.2013, 13:56
10. Datensparsamtkeit und Datenvermeidung

Ich las mal in einem Datenschutzforum, dass die Angabe falscher Daten durchaus im Sinne des Gesetzes ist: Datensparsamtkeit und Datenvermeidung stehen als Pflicht im Gesetz! Das heißt, dass die Online-Lüge nicht nur sinnvoll, sondern Pflicht ist.

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glen13 21.11.2013, 13:59
11.

Zitat von nicosx
Virenschutz? Sie meinen Systembremse? Programmausführungsverhinderer? Nutze seit 3-4 Jahren jetzt keinen mehr und wenn man nicht wie ein Vollpfosten durchs Netz navigiert passiert einem da auch nichts. Und als ich mal vor langer Zeit einen Virus hatte konnte die Antivirensoftware genau gar nichts tun - da blieb mir auch nur das formatieren übrig. Reine Geldschneiderei...
Sie erhalten einen guten Virenschutz völlig kostenlos z.B. Avast. Der bremst auch nichts und hält Ihnen tatsächlich die Viren vom PC. Jedenfalls bei mir seit Jahren ohne Probleme.

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Rollkofferträger 21.11.2013, 13:59
12.

Welche "Schutzmaßnahmen" sollen denn gegen die NSA und die Verfassungsbrecher von anderen in- und ausländischen Geheimdiensten schützen, wenn microsoft, apple & Co von Haus aus Überwachungshintertürchen in ihre Software einbauen? Der Artikel schreibt zwar in Nebensätzen vom NSA-Skandal, geht aber an diesem eigentlichen Skandalthema, völlig vorbei.

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fredadrett 21.11.2013, 14:02
13. Internetsicherheit gibt es nicht

Nicht solange sich die Internetfirmen sich zu Bütteln der Nachrichtendienste und somit auch von kriminellen Elementen machen.
28% unter NSA Schutz? Macht es das besser?

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nicosx 21.11.2013, 14:03
14.

Zitat von glen13
Sie erhalten einen guten Virenschutz völlig kostenlos z.B. Avast. Der bremst auch nichts und hält Ihnen tatsächlich die Viren vom PC. Jedenfalls bei mir seit Jahren ohne Probleme.
Jeder Virenscanner gräbt sich tief ins System und macht es langsam. Jeder noch so kleine download wird gescannt, jede Veränderung im Dateisystem. Wenn Sie das nicht merken - glück gehabt. Mir hat es den letzten Nerv geraubt - schlimmer ist eigentlich nur noch iTunes (für PCs).

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bürger_dieses_landes 21.11.2013, 14:08
15. Watn dummtüch!

Die Diskussion ist doch komplett aufgebauscht. Wo sollen denn die Millionen Überwacher unser aller unsäglich uninteressanten sms und Emails sitzen? 99,99% aller digitalen Botschaften haben denselben Sicherheits- und Intellektwert wie das, was auf Postkarten, lesbar für jeden Postmitarbeiter, geschrieben wird.
Wirklich sensible Daten wie Kreditkartendaten, Passwörter, Kontodaten usw., gehören weden in sms noch in Emails. Ist denn das so schwer zu verstehen und zu befolgen?
Ansonsten habe ich nichts dagegen, wenn Nachrichten nach wirklich kriminellen Inhalten per Software gescannt werden. Scannen heißt ja nicht Lesen, sondern Filtern. Zu viel Datensicherheit bedeutet am Ende des Tages mehr Sicherheit für Terroristen und Kriminelle. Selbstverständlich müssen die Institutionen, die das checken, allerhöchsten Sicherheitsansprüchen genügen, damit der Datenscann nicht á la Stasi missbraucht werden kann.
Genau das hat die NSA auch gemacht und wurde deshalb von den Partnerstaaten unterstützt.
Ich erinnere noch die Zeiten als es hieß, nur die Ganoven haben Handys und haben dadurch einen Vorsprung gegenüber den Kripobeamten, die noch zur Telefonzelle laufen müssen. Heute ist die Entwicklung eben weiter. Kriminelle tauschen sich über's Web, sms, Facebook und Twitter aus. Diese Datenflut kann von unseren Sicherheitsinstitutionen nicht einfach mitgehört oder mitgeschrieben werden, sie muss stattdessen mit speziellen Algorhythmen gefiltert werden. Das ist einfach nur moderne Polizeiarbeit. Wenn dadurch real Leben unschuldiger Menschen geschützt werden kann, was spricht dann dagegen?

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hal4711 21.11.2013, 14:08
16. Das Hauptproblem ist doch nicht der Virenschutz

sondern die Wahl des Betriebssystems. Windows ist und bleibt nunmal anfällig , der erste Schritt ist die Installation von Linux. Danach sollte man sich eine VPN zulegen , z.B. von Websecuritas. Die bieten auch vorgeschaltete Virenscanner Proxys. Das ist dann safe. Die Leute müssen weiter sensibilisiert werden.

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peterkneter 21.11.2013, 14:08
17.

Was heißt hier eigentlich: "Auf Schutzmaßnahmen verzichtet der Großteil Internetnutzer - Trotz NSA-Skandal" ??? Würde das was daran ändern? Kann mir nicht vorstellen, dass die NSA bei einem Programm wir ANTIVIR oder ähnlichem vor einem Rätsel stünde!

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Klaus-Otto 21.11.2013, 14:13
18. Ich bin doch nicht bescheuert ...

... und verschlüssele meine E-Mails mit dem Ergebnis, dass (außer der NSA) keiner mehr meine Mails lesen kann. Mit einer Verschlüsselung kopple ich mich "emailmäßig" von 99% meiner Kommunikationspartner ab, da kann ich auch gleich meine Postfächer deaktivieren. Ich bin allerdings auch nicht so bescheuert, dass ich per E-Mail irgendwelche Informationen weitergebe, die ich nicht auch per Postkarte weitergeben würde. Wirklich schützenswerte Informationen kann man auch per Internet austauschen, allerdings - des Aufwandes wegen - nur mit ganz wenigen Partnern und niemals per E-Mail, verschlüsselt oder unverschlüsselt.

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olaf_olafson 21.11.2013, 14:13
19. Es sollte hier nach OS unterschieden werden

Mac und Linux Nutzer haben keinen Virenscanner nötig und geben damit selbstverständlich "nein" an. Die Zahl 72% ist also leicht verfälscht bzw nicht wirklich aussagekräftig.
Die Virenscanner-Empfehlung des BSI richtet sich deswegen auch klar an Windowsnutzer. Mac und Linux Nutzern wird nur empfohlen einen Scanner zu installieren, um nicht versehentlich etwas an Win Nutzer weiterzureichen.

Ich persönlich halte es so, dass ich deshalb ein- bis zweimal im Monat die Platte nach Viren durchscanne. Der Scanner ist open source und das scannen kostet ja nicht viel Zeit und Mühe. Es zu fordern halte ich aber für übertrieben. Die Win-Nutzer sind zuallererst immer noch selbst für ihre Rechner verantwortlich.
Mir ist dabei noch nie eine Malware irgendeine Art untergekommen. Ich muss allerdings sagen, dass ich die systemeigenen Sicherheitsvorkehrungen voll ausnutze, im Netz Scriptblocker und dergleichen verwende und auch in Emails normalerweise keine Links anklicke. Auf einen Livescanner verzichte ich. Der bremst nur das System aus.

Trotzdem bin ich davon ausgegangen, dass weniger Leute Virenscanner nutzen. Eventuell sind viele dabei, die einmal einen installiert bekommen haben und den dann nie aktualisiert haben.

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