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Internetsicherheit: 28 Prozent der Deutschen sind im Netz schutzlos
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Viele Deutsche halten sich in Sachen Internetsicherheit nicht einmal an grundlegende Standards, allen Datenskandalen zum Trotz. Laut einer Studie haben 28 Prozent keinen Virenschutz. Jeder Zehnte versucht sich zu helfen, indem er online falsche Angaben macht.

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aschie 21.11.2013, 14:24
30.

Nur leider bieten auch teure Antivieren Programme nur bedingt Schutz aber ganz ohne Vorsorge ins Netz zu gehen is schon sehr gefährlich .
Ich glaub aber auch das die 28 % Apple Betriebsysteme benutzen da bei Windows Recnnern meistens schon Virenscanner und Firewall installiert sind .Mann muss schon sehr gleichgültig sein wenn mann dann noch alle Warnhinweise die Windows so anzeigt ignoriert .
Das schützt zwar nur gegen bekannte Gefahren aber gegen gezielte Angriffe is mann eh machtlos.

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sunhaq 21.11.2013, 14:25
31.

Zitat von hal4711
sondern die Wahl des Betriebssystems. Windows ist und bleibt nunmal anfällig , der erste Schritt ist die Installation von Linux.
Genau, man installiert sich einfach was, was man nicht einmal ansatzweise kennt und für das es in vielen Bereichen kaum brauchbare Software gibt. Dieses etwas ist dann so kompliziert, dass der DAU, der schon mit den Grundlagen von Windows überfordert ist, daran dann verzweifelt und ein Sicherheitsloch nach dem nächsten aufreisst. Wie kommt man bloss auf so fragwürdige Vorschläge?

Zitat von
Danach sollte man sich eine VPN zulegen , z.B. von Websecuritas. Die bieten auch vorgeschaltete Virenscanner Proxys. Das ist dann safe. Die Leute müssen weiter sensibilisiert werden.
Solche vorschalteten Virenscanner sind weniger sicher als lokal installierte. Wo genau soll der Vorteil bei der Nutzung liegen?

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nicosx 21.11.2013, 14:25
32.

Zitat von hal4711
sondern die Wahl des Betriebssystems. Windows ist und bleibt nunmal anfällig , der erste Schritt ist die Installation von Linux. Danach sollte man sich eine VPN zulegen , z.B. von Websecuritas. Die bieten auch vorgeschaltete Virenscanner Proxys. Das ist dann safe. Die Leute müssen weiter sensibilisiert werden.
Weil man auf Linux (oder Mac) auch so gut alle Spiele spielen kann ...

jedes System hat seine Berechtigung und der PC ist nun mal die eierlegende Wollmilchsau - für einfaches Multimedia reicht Linux. Zum zocken eher (noch) nicht. Aber Steam bastelt da wohl an etwas...

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frankasten 21.11.2013, 14:26
33. das ist der Algorhytmus....bei dem ich immer mit muss!

Firewall bei eingeschalteter Benutzerkontensteuerung im Benutzeraccount ....relativ sinnvoll.
Virenscanner ab win8 fest integriert......relativ gut und nicht dauernd Belästigung mit Fehlalarmen wegen angeblicher HACKTOOLS wie bei anderen Anbietern.

Kreditkartendaten brauche ich nicht zu verschicken, nur Bares ist Wahres. Anonsten gilt, jede Menge Nebelkerzen setzen, reichlich Mailaccountwanderung betreiben, nirgendwo lange seßhaft werden, Fratzebuch und Google meiden, wo es geht.

Tja, immer recht gut damit unterwegs gewesen seit 1994.....ja, damals gab es nur nntp über Einwahl in private Boxen.

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SasX 21.11.2013, 14:26
34.

Ich kann nur davon abraten, eine "Internet-Suite" mit Firewall usw. unter Windows 7 oder 8 zu installieren. Ein Virenscanner ist sinnvoll. Dann hört es aber auch auf. Die c't war bei den Suiten im Test sehr überrascht. Während die Virenscanner noch gut waren, rissen die Suiten allesamt Sicherheitslücken auf, die ohne sie gar nicht vorhanden wären, so dass man mit der Windows-Firewall sicherer war.

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Klaus-Otto 21.11.2013, 14:31
35. Und dann?

Zitat von hal4711
sondern die Wahl des Betriebssystems. Windows ist und bleibt nunmal anfällig , der erste Schritt ist die Installation von Linux. Danach sollte man sich eine VPN zulegen , z.B. von Websecuritas. Die bieten auch vorgeschaltete Virenscanner Proxys. Das ist dann safe. Die Leute müssen weiter sensibilisiert werden.
Was nützt mir ein Mac- oder Linuxrechner, wenn meine Anwendungen darauf nicht laufen. Bei Linux (was ich gelegentlich für Spezialaufgaben auch einsetze) müsste ich auf ca. 80 Prozent meiner Anwendungen verzichten, bei Mac-OS auf ca. 40 Prozent. Ich habe schon mehrfach bei Freunden mit Apple-Rechnern zusätzlich Windoofs installieren müssen, damit die benötigte Software auch funktioniert.

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olaf_olafson 21.11.2013, 14:33
36. Ausbremsen

Zitat von glen13
Sie erhalten einen guten Virenschutz völlig kostenlos z.B. Avast. Der bremst auch nichts und hält Ihnen tatsächlich die Viren vom PC. Jedenfalls bei mir seit Jahren ohne Probleme.
Ein Live-Scanner bremst immer das System. Manche mehr, manche weniger. Schauen Sie mal in den Taskmanager.
Wenn man nur surft oder dergleichen macht, merkt man es in der Regel nicht. Aber wenn man mal etwas mehr Systemressourcen braucht, kann das schon ärgerlich sein.
Davon abgesehen, dass so ein Scanner selbst ziemliche Narrenfreiheit im System hat, da er für seine Aufgabe die entsprechenden Rechte braucht.

Es ist halt ein Kompromiss: Sicherheit gegen Systemperformance. Auf meiner Win-Spielepartition habe ich auch einen laufen, obwohl ich damit nicht wirklich im Netz unterwegs bin. Aber trotzdem ist man ja über die Spiele oder Dienste wie Steam oder Origin permanent online.

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Mierscheid 21.11.2013, 14:33
37. optional

Ich habe auf keinem meiner Rechner irgendein Antiviren-Zeugs. Auf dem Mac nur LittleSnitch, welches verhindert, dass Software zu Hause anruft.
Auf den Ubunut-Rechner ist auch nichts drauf. Wozu auch?

Es gibt keine Real-Life-Viren für OSX und die handvoll Viren für Ubuntu benötigen immer eine Freigabe durch den Admin.

BASIC V2, AmigaOS, DOS, Windows ab 3.0 - alles habe ich mitgemacht. Mit dem Amiga ging die Virenkacke los. Man gewöhnt sich dran, glaubt, dass das normal ist...

Seit neun Jahren bin ich nun ohne glücklich ohne Windows. Irgendwelche Viren, Trojaner & Co seitdem gehabt? Nein! Und ich habe mir _echt_ Mühe gegeben.

Natürlich boote ich ab und zu mal ein aktuelles Windows, aber das ist nur für Gruselmomente gut. Möchte nicht wissen, wieviel CO2 die Windowsinstallationen weltweit ausstossen - die brauchen ja alles Nase lang ein Sicherheitsupdate!
Das fängt bei den MS-Server an, geht über die Router und die Provider bis zur CPU-Leistung der Windowsmöhre, die dann noch einen Flicken installieren muss.

Ja, ja, Firefox, Java, Flash, PDF... alles plattformunabhängig angreifbar.
Man mag es kaum glauben, aber es gibt Alternativen zu diesen Programmen. Gut, ausser Java und Flash, aber das ist beides eh die totale Pest - und auch nur für einen erhöhten CO2-Ausstoss gut. :-)

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SasX 21.11.2013, 14:38
38.

Zitat von spon_2340827
Der ist nicht überfällig, sondern überflüssig. Einen Führerschein zum Führen von Kraftfahrzeugen gibt es, weil man mit einem Fahrzeug nicht nur sich sondern insbesondere andere Menschen gefährdet. Jemand der keine Ahnung vom Internet hat schadet lediglich sich selbst.
Auch wenn ich einen Internetführerschein für Quatsch halte, gefährdet man natürlich nicht nur sich selbst. Computerviren verbreiten sich nicht durch die Luft und Botnetze existieren.

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mac4ever2 21.11.2013, 14:38
39. Schutzlos?

Zitat von sysop
Viele Deutsche halten sich in Sachen Internetsicherheit nicht einmal an grundlegende Standards, allen Datenskandalen zum Trotz. Laut einer Studie haben 28 Prozent keinen Virenschutz. Jeder Zehnte versucht sich zu helfen, indem er online falsche Angaben macht.
Mein Schutz:

1.). Kein Windows verwenden.

Virensoftware, die gegen wirklich aggressive und aktuelle Schadsoftware sowieso keinen Schutz bietet, sondern nur den User beruhigt, habe ich auf dem Mac sowieso nicht.

2.). Kein Surfen mit Admin-Rechten, immer in einem User-Account,

3.). Kein Klicken auf Email-Links,

4.). Firewall im Router,

5.). sensible Anwendungen, wie Softwareinstallation oder Homebanking, immer nur von eigenen Bookmarks aus durchführen.

6.). Regelmäßige Kontrolle der eigenen Konten auf verdächtige Bagatellabbuchungen,

7.). Keine Eingabe von Paßwörtern außerhalb von https-Verbindungen.

Das ist kein Allheilmitteln, aber in 14 Jahren Mac-Praxis hatte ich es noch nie mit Schadsoftware zu tun, geschweige denn welche auf dem eigenen Rechner. Und die zahlreichen Phishing-Versuche werden immer gleich postwendend an die entsprechenden spoof@xyz-Adressen weitergeleitet.

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