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Internetverkehr während der WM: Fußball schlägt Porno
DPA

Wenn die eigene Nationalmannschaft spielt, geht der Traffic bei der Pornoplattfrom YouPorn im jeweiligen Land in den Keller. Und nach Abpfiff? Wer das Spiel gewonnen hat, zeigt sich auch am Pornokonsum.

jeanremy 02.07.2014, 08:41
1.

...Glück in der Liebe" wäre somit bestätigt ;-) Der starke Einbruch der Netzaktivität während einer Partie ist nicht überraschend - geht nun mal schlecht beides gleichzeitig. Die Entwicklung nach Abpfiff ist höchst interessant. Auf Verliererseite quasi Ersatzbefriedigung im doppelten Sinne. Wann reagieren die Werbetreibenden im TV darauf? Zum Beispiel, dass manche Hersteller ihre Spots nur im Falle eines Sieges/einer Niederlage ausstrahlen lassen - dann wissen sie genau, welche Gemütslage und Bedürfnisse sie beim Zuschauer gerade antreffen.

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aldamann 02.07.2014, 09:06
2. Beste Studie ever

Mir war schon lange klar, dass wir ein Volk von W***rn sind, jetzt werden Details bekannt. Mit Zitaten aus dem Artikel mach ich Eindruck an meinem Stammtisch. Mindestens für 8 Minuten und 39 Sekunden!

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fatherted98 02.07.2014, 09:18
3. Mann....

...muss halt Prioritäten setzen. Nach dem letzten Deutschlandspiel können sich die Pornowebseiten freuen...das nächste Spiel gucken sicher nicht mehr so viele....und wenden sich dem eigentlich wichtigen zu...den nackten Tatsachen.

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lalito 02.07.2014, 10:24
4. aha, genderfreies Thema, klar ...

Die verwendeten Verallgemeinerungen bilden die Realität wohl nicht korrekt ab. Die Besucher, die Deutschen, die Portugiesen, die Spanier usw. . . . ist das jetzt nicht schon Diskriminierung, was ist mit Quote?

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albert schulz 15.07.2014, 22:04
5. Es ist die Seele

Früher nannte man das Verhalten Frustficken, eine erbärmliche Angelegenheit. Man kann aber nicht nur den Frust bekämpfen, sondern auch überreizte Nerven mit der Methode herun-terregeln, die Wirkung unterscheidet sich nicht wesentlich von der von Antidepressiva oder Alkohol, allerdings sind die Neben- und Nachwirkungen nicht so schädlich, wenn man mal von dem bekannten Rückenmarksschwund absieht.

Ausgerechnet jetzt schlägt die Zensursula zu, wenn erwachsene Menschen sich dem regen Gedankenaustausch über diese ominöse Apparatur widmen könnten und ihre vielseitigen Er-fahrungen gemeinsinnig austauschen. Das gemahnt an den hübschen Aufsatz von Manfred C. Stahl im Textarchiv, den er selbst auf Anweisung seines Providers hatte löschen müssen: „Deutschland, Heimstatt der Hochleistungsmasturbatoren“. Zugegeben auch der Säufer, Rau-cher und anderer Drogenabhängiger. Was könnte man den jungen Heranwachsenden an Hilfe-stellungen geben, um mit der vermaledeiten Problematik dieser Mechanik klarzukommen, ohne daß die Armen im Selbstversuch ihre Gelenke malträtieren müssen ? Blutüberströmt müssen sie die Hautärzte aufsuchen, um ein wenig Linderung für die erbärmlich schmerzen-den Wundmale zu finden. Und das alles nur, weil sich ihre arme geschundene Seele auf-bäumt. Daß dies ausgerechnet beim Fußballern passiert erscheint allerdings schwer bedenk-lich. Oder sollte doch Ringelnatz recht behalten, der die Liebe zum Fußball als reinen Sexual-fetischismus entlarvt hat ? Eine absolut unzweckmäßige Ersatzhandlung demnach, die absolut nichts mit den unmenschlichen Leiden und Entbehrungen wahrhaft liebender Männer zu schaffen hat ? Ein Fluchtverhalten vor der unbarmherzigen Macht der Weiber ?

Schon lustig, daß die Schwulen fahnenschwenkend durch die Straßen rennen, um um Auf-merksamkeit und Anerkennung ihrer Ersatzleidenschaft zu buhlen, während junge und alte, verruchte und verdiente, verheiratete und unverheiratete Männer ihre Notdurft fristen, ohne daß ein Schwein von ihnen Notiz nimmt. Schuld ist der satanische Klumpfuß, der in Legen-den und Märchen so ausgiebig verteufelt wird, während das Fußballern als ethisch hochste-hende Beschäftigung zelebriert wird, sogar das bloße Zugucken, das man eigentlich nur stockbesoffen ertragen kann. Das Anhören oder Lesen der zugehörigen Kommentare ist eine Pein, gegen die Waterboarding wie eine muntere Freizeitbeschäftigung anmutet.

Eine Kleinigkeit überrascht. Es gibt offensichtlich eine Menge Männer, die keineswegs Fuß-ball gucken.

Noch mehr überrascht, daß keine versierten Spezialgurus und Schamanen zu Wort kommen.

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