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iPad Pro, MacBook Air, Mac mini: Apple legt kräftig drauf - auch preislich
REUTERS

Das neue iPad Pro bricht, was Leistung und Preise angeht, alle Rekorde. Im MacBook Air steckt jetzt viel vom Pro-Modell. Und der Mac mini bekommt nach vier Jahren endlich eine Auffrischung.

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Yoko Xani 31.10.2018, 14:49
110. ...

Sie können sich ja gerne das kaufen worauf sie Lust und Geld haben. Es geht jedoch darum, dass die Preise langsam aber sicher völlig überzogen sind.
Die Hardware ist ja nicht besser als wo anders, sie ist nur etwas anders verpackt. Das Betriebssystem ist zwar nett, aber es gibt auch alternativen, die auch nicht schlechter laufen. In vielen Bereichen kommt Apple nicht einmal Ansatzweise in Frage, da läuft entweder direkt ein Linux/Unix oder Windows. Auf Apple Hardware läuft mMn mehr oder weniger irgendein Hipster-Kram oder irgendwas aus der Musik und bissl Foto- und Filmbranche, für den Rest eignet sich der Kram gar nicht mehr.

Die Serversparte hat man komplett eingestellt, die ganzen PROs die einen modularen Computer mit viel Leistung brauchen laufen langsam aber sicher in Scharen weg. Der Mac Pro ist völlig veraltet und überteuert, ein iMac Pro ist für viele keine Alternative, dafür ist das Gerät dann doch wieder an diversen Stellen zu beschränkt.

Für zu Hause als Hobby reicht so ein Apple aus, aber sobald es in den Pro-Bereich geht, wird es langsam mehr als eng, da die Hardware trotz den deftigen Preise nicht ausreichend ist, hinzu kommt, dass es bis heute keinen vernünftigen Support gibt. Bei dem was diese Firma verdient müsste 3 Jahre Bring-In oder gegen kleinen Aufpreis Vor-Ort-Service drin sein. Wenn Apple wirklich immer sagt, dass sie die besten Rechner usw. bauen, warum traut man sich nicht mit der Garantie?

Mir ist mein MBA 2013 damals 2x kaputt gegangen. 1x Display und 1x war die SSD tot, der Support im Laden war nicht so der Kracher, vor allem nach dem SSD-Ausfall haben sie es gebacken bekommen mein Gerät für 2 Woche zu verlieren. Keiner wusste wo das Gerät war, es lief darauf hinaus, dass ich ein neues kriegen sollte, dann haben sie es doch irgendwo in der letzten Ecke gefunden und repariert. Mag zwar ein Einzelfall sein, aber mit dem Vor-Ort-Service wäre mir sowas gar nicht passiert. Jetzt stelle sie sich mal vor, das läuft in einem Unternehmen mit Hunderten von Rechner so ab, außerdem gibt es bei Apple nie irgendwie einen Ersatz, selbst zum Verleihen gegen paar Euros hält man es nicht für nötig sowas anzubieten. Wenn ich damit tatsächlich keine 2 Wochen Geld verdiene, wer zahlt den Ausfall?

Mir kann ehrlich gesagt dieser Laden, langsam aber sicher gestohlen bleiben, das einzige Gerät was zu Weihnachten kommt wird das iPad 2018 mit Stift sein, das ist noch halbwegs ok und ich kann endlich auf diversen Papierkram verzichten. Bis auf das iPad hat Apple langsam aber sicher gar nichts mehr im Portfolio, alles was sie haben gibt es wo anders günstiger und besser.
Würden sie eines Tages z.B. die OS X Lizenz selbst nur an ausgewählte Partner verkaufen, nur ein ganz kleiner Personenkreis würde dann noch ihre Geräte kaufen.

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durch blick 31.10.2018, 15:06
111. Wie schon erwähnt,...

...da werkelt ein exakt auf die Hardware kompiliertes Unix Linux basiertes BS samt exakt passend kompilierte Treiber und Anwendungssoftware.
Das gleiche kann man mit jedem Linuxderivat kostenfrei auf jeder anderen Hardware ebenfalls erstellen, oder für ein Endgeld erstellen lassen.
Unterm Strich mit dem IT-Unternehmen vor Ort die günstigere, flexiblere und Kundenfreundlichere Lösung. Damit hat man keine überteuerten Hardwareabhängigkeiten und braucht auch nicht für jeden Pipikram teure Software kaufen.
Früher war es HIFI, jetzt eben Computer, bei anderen Auto, jede Branche pflegt ihre Nerds, da wird der Reibach gemacht, siehe Graphikkarten.
LG
DB

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Oberleerer 31.10.2018, 16:13
112.

Zitat von at.engel
Ganz verstehe ich die Preispolitik Apples nicht. In Europa stagnieren die Realeinkommen bzw. gehen sogar zurück, und Apple erhöht einfach mal die Preise so um 20%. Die Aktionäre werden natürlich begeistert sein, aber immer weniger Leute können sich das noch leisten.
Zum einen versuchen sich die Politiker seit Jahren weltweit im Kaufkraftlimbo, d.h. der Euro ist immer weniger Wert. Man muß viel mehr Euro ausgeben für Öl, Gold, Immobilien (und Miete), Autos, Energie, CPUs (sind gerade erst 50% rauf), RAM und nun eben auch Apple-Produkte.

Zum anderen gehört der gemeine Apple-Kunde wohl eher nicht zum Prekariat, dessen Einkommen stagniert.

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thermo_pyle 31.10.2018, 16:47
113. @88, jvantast

Dann seien Sie doch so gut und klären uns über die Anfälligkeit von OSX gegenüber Viren und Trojanern auf ;-)... natürlich im Vergleich zu WINDOWS. Oder lesen Sie einfach den WELT-Artikel „Sind APPLE Rechner sicherer als Windows-PCs“. Oder arbeiten Sie einfach mal mit OSX, egal ob auf einem Hackintosh oder einem originalen APPLE...das erweitert den Horizont und fördert eigenes Wissen ;-) !

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ericstrip 31.10.2018, 17:49
114. Ein Grund...

Zitat von noch_ein_forenposter
Da sehe ich den Zusammenhang nicht. Für iOS-Geräte braucht man (incl. Backup) schon seit Ewigkeiten kein iTunes mehr. Einzige Ausnahme: Wenn Apple ein Update verbockt, so dass man das iPhone im Wartungsmodus starten muss. Das ist bei mir genau einmal vorgekommen. Für sonst brauche ich iTunes (das übrigens zumindest unter Windows absolut gruselig ist) schon sehr lange nicht mehr. Und nein, Linux als Desktop brauche ich auch nicht. Aber das hat ebenso wenig mit dem Thema zu tun.
...kein Bock auf Cloud. Ich werde mir zwar (wenn es soweit ist) vermutlich wieder ein iPhone holen, weil die Alternative noch schlimmer ist - aber ein sexy Kaufgrund ist das auch nicht gerade...
Und bei der Notebook-Hardware habe ich keinen Bock auf verlötete SSDs. Der Festplattentausch früher bei Apple war ja schon immer eine Qual, aber das jetzt ist einfach nur noch überteuerte Wegwerfware. Jedes miese Schrabbellaptop aus der anderen Welt hat eine verschraubte Klappe für Festplatte/SSD, Tausch dauert zwei Minuten. Ist halt nach ein paar Jahren notwendig. Früher kaufte ich gebrauchte Apples für 400 Euro, hier tippe ich nun gerade an einem No-Name-Laptop, acht Jahre alt für 30 (!) Euro. Aktuelles Linux Mint, hervorragend logisch und einfach von jedem nutzbar, läuft flüssig, mehr benötige ich zuhause nun wirklich nicht. Und durch mein Rechner-Recycling entlaste ich sogar noch die Umwelt. Ich schaue auf Preis-Leistung, da war Apple tatsächlich mal durchaus akzeptabel, etwas mehr Geld, aber keine Probleme. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall. es geht nur noch um Mode, nicht mehr darum, was die Nutzer davon haben. Sehr schade.

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leserschwert 01.11.2018, 08:41
115. Ich höre immer nur zu teuer...

...aber wo sind denn die Alternativen?
Für mich ist das MacBook kein Luxus sondern Arbeitsgerät. Mein letztes MacBook(2009) hatte ich acht(!) Jahre. Jetzt benutzt es mein Sohn (End of Life?). Mein neues MacBook hat ca.2800 € brutto gekostet. Ein vergleichbares Gerät von anderen Herstellern ist für den Preis nicht zu bekommen. Z.B. ein HPEliteBook mit ordentlichem Display kostet auch ca. 3000€, hat aber nur zwei Prozessorkerne (ich 4 neu 6), keine Grafikkarte usw (vom OS rede ich jetzt mal nicht).
Und zum Thema teure SSD: Ich messe bei mir 2000MB/s Lesen und Schreiben. Nein ich habe keine null zu viel getippt. Also nicht vergleichen mit SD-Karten ca. 90MB/s oder NachrüstSSDs mit ca. 500MB/s.
Fazit: Appel ist mMn Bei den Notebooks nicht besonders teuer, sonder bietet im untersten Leistungssegment einfach keine Geräte an. Die Geräte sind entweder sehr leistungsfähig und oder extrem klein und leicht (und schick).
Bei der Erweiterbarkeit würde ich mir sicher mehr Flexibilität wünschen. Mein Altes MacBook hat aber in den acht Jahren auch nur eine SSD und jetzt einen neuen Akku (für den Sohn) bekommen.

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verpeiler 01.11.2018, 16:48
116. Falsch

Zitat von leserschwert
Z.B. ein HPEliteBook mit ordentlichem Display kostet auch ca. 3000€, hat aber nur zwei Prozessorkerne (ich 4 neu 6), keine Grafikkarte usw (vom OS rede ich jetzt mal nicht). Und zum Thema teure SSD: Ich messe bei mir 2000MB/s Lesen und Schreiben. Nein ich habe keine null zu viel getippt. Also nicht vergleichen mit SD-Karten ca. 90MB/s oder NachrüstSSDs mit ca. 500MB/s.
Ein HP ZBook (ok kein Elitebook aber seis drum) gibts mit nahezu identischer Ausstattung (4kUHD-IPS-Display, i7 8750H, 16GB Ram, 512 GB NVMe-PCIe-SSD und dedizierter Nvidia Quadro Grafikkarte) für 3000MB/s und Schreibraten von immer noch >2000 MB/s gibts ab ca. 120,-€ (500GB) im Internetversandhandel ihrer Wahl.
Man sollte nur in der Lage sein eine Preissuchmaschine zu bedienen.

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Konstruktohr 02.11.2018, 23:50
117.

Zitat von cor
Vielleicht sind SIe nicht neidisch auf Leute, die Apple Produkte haben. .. Anders kann ich mir nicht erklären, dass beispielsweise Androidler ständig ihren Senf bei Apple Produkten abgeben müssen, ....
Richtig! Neid ist der einzige Antriebsfaktor jener, die sich Produkte von Apple nicht leisten können!
Nur der Einkaufspreis entscheidet über die Intelligenz des "Luxus"*-Käufers! Nichts anderes!!!

* http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/iphone-xls-und-xls-max-im-test.html
*http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/ipad-pro-macbook-air-und-mac-mini-apples-runderneuerte-fartware.html

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