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iPhone-Entschlüsselung: Apple widersetzt sich FBI-Forderung
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FBI-Experten sind nicht in der Lage, das iPhone des Attentäters von San Bernardino zu knacken. Darum bitten die Ermittler Apple um Hilfe. Doch der Konzern weigert sich.

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santoku03 17.02.2016, 12:33
50.

Zitat von nsa
Nein. Das FBI hat nur nicht die entsprechenden Experten. Ich bin sicher, dass die NSA, wenn sie es wollte, eine Kopie der Daten auf dem Gerät erstellen könnte und diese dann mit einer Brute-Force-Attacke entschlüseln könnte.
Sicher wäre das möglich. Aber eine offizielle Geschichte daraus zu machen (Apple auffordern, Apple weigert sich, etc. das ganze Theater), dient eher dazu, eine Stimmung in der Öffentlichkeit zu schaffen, mit der man ein generelles Verschlüsselungsverbot bzw. die Hinterlegung von Schlüsseln politisch durchsetzen kann. Insofern schon eine Show, aber nicht wie hier behauptet wird, seitens Apple, sondern seitens Behörde und Regierung.

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swmf 17.02.2016, 12:33
51.

Zitat von pennywise
... Oder is das nur Show für die Kunden?
Win-Win-Situation:

1. Gibt es eine besser Werbung für Apple?

2. Die "Sicherheitsbehörden" der USA können sicher sein dass Ihre Zielgruppe nun nur noch iFools sind.

Wer nachdenkt, fragt sich warum vergleichbares nie von RIM (bekannt für wirklich sichere Kommunikation) verlangt wurde?
Und der Patriot-Act (§300) galt nie für Apple?

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dani216 17.02.2016, 12:34
52. Im Artikel steht, daß sowohl Apple als auch Google

(also Android) die Verschlüsselung erst vor gar nicht langer Zeit eingeführt haben. Konkret bezieht sich die Entschlüsselungsforderung des FBI jetzt aber nur auf Apple.
Ich denke mal der wahre Grund ist eher, daß Apple einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Android sieht, wenn iOS knackbar ist, Android dann aber immer noch nicht.

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kastenmeier 17.02.2016, 12:34
53.

Zitat von 0815jrb
(...)Ein Terrorist hat keine Rechte!
Wer das behauptet, ist selbst einer - zumindest aber dem Anspruch unserer modernen Staatsform und ihren Grundsätzen nicht gewachsen.
Ein weit verbreitetes Problem dieser Tage, das ausgerechnet bei denen offenbar wird, die unsere Werte, in welchem Bereich auch immer, angeblich so sehr schützen wollen und bedroht sehen. Die Bedrohung sind nur sie selbst.

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j.vantast 17.02.2016, 12:35
54. Versteckte Werbung?

Zitat von Roggenbrot
Anscheinend haben es die Apple-Ingenieure tatsächlich hinbekommen eine auf analytischem Wege undurchdringbare Verschlüsselung zu konzipieren und zu implementieren. Das ist eine respektable Leistung. Der Brute Force Angriff ist einfach, effizient und nahezu idiotensicher, lässt sich aber offensichtlich durch genau so einfache Mittel aussetzen. Das Apple sich weigert diese Software zu konstruieren und sich dabei als Helden stilisiert die nicht wollen, dass besagte Software auf andere Fälle anzuwenden ist kann man sehen wie man will. Ich persönlich halte es für heuchlerisch von einem Unternehmen, dass selber dafür bekannt ist Daten eher im großen Stil zu sammeln
Apple wehrt sich also angeblich gegen die Behörden, nicht jedoch ohne den werbewirksamen Hinweis darauf dass die Behörden angeblich nicht in der Lage sind die Verschlüsselung zu knacken.
Diese einfachen Mittel (Frist bis zum nächsten Versuch verlängert sich mit jeder Falscheingabe, automatische Löschung nach 10 Fehlversuchen) ist doch ein uralter Hut, das gibt es doch schon ewig.
Und ausgerechnet die NSA soll das System nicht knacken können und gibt das auch noch zu?
Albern und unglaubwürdig. Wozu überhaupt der Aufriss? Die Täter sind doch eh schon tot.
Und seit wann macht in den USA jemand wegen 14 Toten ein Fass auf? Das ist doch in den USA fast an der Tagesordnung.

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fritzyoski 17.02.2016, 12:36
55. iPhone-Verschlüsselung

Die iPhone-Verschlüsselung ist recht raffiniert, da helfen auch keine US-Gerichtsbeschluesse. Wenn das Ding nicht entschluesselt werden kann koennen die Gerichte beschliessen was sie wollen.
So wie ich das verstehe ist selbst Apple nicht in der Lage ein iPhone mit dieser Verschlüsselung zu knacken. Die Gerichte koennten Apple also bestenfalls dazu zwingen eine "Hintertuer" in zukuenftige Systeme einzubauen (Windows10 Microsoft), dazu fehlt aber momentan die rechtliche Grundlage.

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felisconcolor 17.02.2016, 12:36
56. Ich finde

die Reaktion von Tim Cook sehr gut und unterstütze sie aus ganzem Herzen. Ja ich kann die Wünsche des FBI verstehen mehr Informationen zu bekommen, aber es gibt Grenzen und diese Grenze ist eben jetzt erreicht. Gleichzeitig zeigt es doch das alle Verschwörungsparanoiker vollkommen daneben gelegen haben mit ihrem staatlichen Hintertürchen Geschwafel. Das FBI hat hier eindrucksvoll bewiesen das zumindest im IPhone ein solches Hintertürchen nicht existiert. Ich bedanke mich dafür auch beim FBI.

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ratio_legis 17.02.2016, 12:36
57. Und ob

Zitat von santoku03
Ernst gemeint? Eine Software, die einmal in der Welt ist und eine Lizenz zum Gelddrucken ist, wird sich *immer* verbreiten.
Man muss nicht immer alles komplizieren, einen Versuch ist es doch wert, oder? Möglicherweise benötigen die Techniker von Apple gar keine Extra-Software, schließlich haben sie die Handys gebaut. Außerdem bestünde noch die Möglichkeit, die Sofware, falls sie denn erforderlich wäre, bzw. das dafür geschriebene Programm sofort zu vernichten. Behörden wären ja gar nicht zugegen...

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markusma 17.02.2016, 12:36
58. Wenn du es sagst ...

... muss es ja stimmen ...
> "Es ist sogar so, dass technische Entwicklungen erst den Geheimdiensten zur verfügung gestellt werden ..."

Alles doch nur vermutungen und vom hören sagen; keiner kann da was "beweisen" oder das Gegenteil beweisen. Daher hat so ein posting Null Aussagekraft ...

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tkedm 17.02.2016, 12:37
59.

Zitat von mk1964
Geheimdiensten wird der Zugang zu den Daten eines Telefons, das Terroristen verwendet haben, verwehrt. Parallel dazu werden (private!) Datenkraken, wie zum Beispiel Apple, Google, Facebook, Amazon, ... immer mächtiger. Und die nutzen tagtäglich diese Daten und es wird doch hoffentlich keiner glauben, dass das zu unserem Nutzen ist.
Ich sehe meine Daten lieber bei Apple und Amazon, als beim FBI, NSA oder einem deutschen Geheimdienst.

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