Forum: Netzwelt
IT-Sicherheit: Hacker greifen Bundestag an
DPA

Mehrere Bundestagsabgeordnete sind offenbar Opfer eines Cyberangriffs geworden. Unbekannte haben versucht, in das Netz des Bundestages einzudringen - ohne Erfolg, heißt es.

chrblum 28.03.2017, 22:04
1. Falschmeldung (jedenfalls die Überschrift)

Offensichtlich waren die betroffenen Personen zwar Opfer, aber nicht Ziel, jedenfalls nicht zwangsläufig. Und es war demnach auch kein Angriff auf den Bundestag, es sind dort lediglich Infektionen festgestellt worden. Geht's bitte ein bisschen weniger reißerisch?

Beitrag melden
mucki007 28.03.2017, 22:25
2. genau so

Wenn ich mir einen PC Virus eingehandelt habe, war das auch kein Angriff auf mich mich persönlich. Die Leute in diesem besagten Grünen Büro waren anscheinend nur zu inkompetent, um zu erkennen, dass man nicht jeden Anhang in einer Email öfnnen sollte. Wundert mich aber nicht wirklich....

Beitrag melden
taglöhner 28.03.2017, 23:02
3. Offensichtlich, aha :)!

Marieluise Beck ist eine hochseriöse, einfluss- und kenntnisreiche Ostexpertin und Putin-Kritikerin.

Beitrag melden
Paul Lenz 29.03.2017, 00:04
4. @chrblum: Keine Falschmeldung.

Die betroffenen Personen waren sicherlich nicht das Ziel der Aktion, aber sie sollten die Hintertür werden, durch die weitere Angriffe möglich werden sollten. Wenn der Angriff funktioniert hätte und wenn weitere Schadsoftware aus dem Internet nachgeladen worden wäre, dann hätte diese durchaus einen Angriff auf den Bundestag starten können. Wenn einem etwas seltsam vorkommt, muss das nicht immer ein Fantasieprodukt der Lügenpresse sein, sondern oft liegt es nur an mangelndem Fachwissen, das man nicht so ohne weiteres durch "gesunden Menschenverstand" ersetzen kann, auch wenn Populisten sich das allzu gern einbilden.

Beitrag melden
poisonnuke 29.03.2017, 00:28
5. Nicht zwangsläufig eine Falschmeldung

Zitat von chrblum
Offensichtlich waren die betroffenen Personen zwar Opfer, aber nicht Ziel, jedenfalls nicht zwangsläufig. Und es war demnach auch kein Angriff auf den Bundestag, es sind dort lediglich Infektionen festgestellt worden. Geht's bitte ein bisschen weniger reißerisch?
Wie sieht denn ihrer Meinung nach ein "richtiger" Angriff auf den Bundestag aus? Denn genau so laufen Angriffe nunmal ab: Rechner von bestimmten Personen werden mit Schadcode infiziert (und der beste Weg sind nunmal Sicherheitslücken in den Browsern). Die Frage wäre also eher, wie kam es zu der Infektion dieser Rechner. Über social engineering kann es durchaus dazu kommen, dass eine Website gezielt präpariert wurde und der betreffende User zu einem Besuch dieser verleitet wurde.

Und der später festgestellte Zugriff auf eine potentiell unsichere Seite könnte der Versuch gewesen sein des installierten Schadprogramms auf den Command & Control Server zuzugreifen.

Ob dies tatsälich so war oder anders, können auch die Admins des Bundestages nicht unmittelbar feststellen, das geht wenn überhaupt nur über langwierige Ermittelungen, solange es keine eindeutigen Anzeichen gibt.

Und solange dies nicht eindeutig geklärt ist, sollten insbesondere die Beteiligten erstmal von einem versuchten Angriff ausgehen.
Ich mein SPON ist in der Hinsicht sogar zurückhalten gewesen und hat einfach nur geschrieben "Hacker", sie hätten ja auch wild spekulierend gleich irgendeine Nation oder so ankreiden können. So könnnen es aber auch Scriptkiddies gewesen sein, die sich nur einen Spaß erlauben wollten.

Beitrag melden
taglöhner 29.03.2017, 08:45
6. Tagesbefehl: Neineineineinenein kein persönliches Ziel

Niemand interessiert sich für Becks Russland-Kontakte :).
Manchmal sind sie richtig goldig, unsere Putin-Trolle.

Beitrag melden
rjb26 29.03.2017, 09:39
7. Nun ja

Ich denke in Hackerkreisen hat sich rumgesprochen, dass es sich hier um ein schoenes Ziel zum Ueben fuer Anfänger handelt

Beitrag melden
echoanswer 30.03.2017, 12:17
8. Nun ja ...

es ist etwas wage formuliert, aber so laufen Angriffe nun mal. Man sucht sich ein Einfallstor und versucht dann Informationen zu leaken oder andere "schöne" Dinge. An sich ist das nicht wirklich eine Meldung wert. Lediglich nach dem Totalversagen der IT und des BSI beim letzten Angriff soll diese Abwehr diesmal als "Heldentat" deklariert werden. Solche Abwehrmaßnahmen sind Alltag in der IT und die Bundestagsabgeordneten haben mit Sicherheit nichts dazugelernt. Das müssen sie nicht wissen. Sicherheit ist was für die niedrigen Bediensteten, für die mit Universitätsabschlüssen.

Beitrag melden
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!