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"Jeopardy"-Duell: Watson lässt Quiz-Könige alt aussehen

Der Menschheit droht eine schwere Schlappe: In der zweiten "Jeopardy"-Quizrunde ließ Superrechner Watson seine Kontrahenten aus Fleisch und Blut weit hinter sich. Seine Gegner haben jetzt eine allerletzte Chance, um*den gigantischen Vorsprung der IBM-Maschine aufzuholen.

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atzigen 16.02.2011, 11:04
10. Selbstzweifel

Zitat von sysop
Der Menschheit droht eine schwere Schlappe: In der zweiten "Jeopardy"-Quizrunde ließ Superrechner Watson seine Kontrahenten aus Fleisch und Blut weit hinter sich. Seine Gegner haben jetzt eine allerletzte Chance, um*den gigantischen Vorsprung der IBM-Maschine aufzuholen.
Selbstzweifel sind sehr gut.Selbstkrtik ist der erste Schritt in Richtung anwerfen der grauen Zellen.
Ein längst überfälliger Schritt.
Die Maschiene kann und soll/muss lediglich ein Leistungsoptimierer sein.

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fred2007 16.02.2011, 11:25
11. Logik ist nicht alles

Was ist mehr wert?
a)Eine Uhr die steht.
b)Eine Uhr, die eine Sekunde vor oder nach geht
Mensch: Antwort b
Computer: Antwort a. Denn sie zeigt zweimal am Tag die korrekte Zeit an.

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Verun 16.02.2011, 11:48
12. .

Zitat von Hans Blafoo
Diese Aussage zeigt leider, dass Sie von Informatik nicht viel Ahnung haben. Früher dachte man auch schon, der Computer könne einfach so alles, aber ....
Genau so ist es. Immer wieder lustig mit anzusehen, wenn die Medien versuchen so zu tun, als seien Computer andere Wesen die nicht von Menschen gebaut wurden.

Es ist vielmehr ein grandioser ERFOLG für die Menscheit, Datenverarbeitung so weit gebracht zu haben, daß sie in einigen extrem spezialisierten Fällen mit ihren Schöpfern konkurrieren kann.

Wer darin eine Schlappe oder Gefahr sieht, sollte mehr lesen. Aber nicht hier.

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Laserfrankie 16.02.2011, 11:51
13. Ich mache mir erst dann Sorgen...

Ich mache mir erst dann Sorgen, wenn Watson mal als Antwort auf eine Frage "Zweiundvierzig" ausspuckt...

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Flau-Zen 16.02.2011, 11:53
14. Vom Thema abschweifen...

Zitat von freiheitgleichheit
...Kreisen bekannt wurde, hat "Watson" auch die Antwort darauf, wie das Elend in der "Dritten Welt" in Wohlstand zu wandeln wäre. Da soll es wohl aber ein sehr schwieriges Ausgabeproblem geben.

Die Lösung für das Elend der Welt ist doch kein Geheimnis oder nur von einem "Supercomputer" zu berechnen. Das Problem ist doch schlichtweg der Egoismus des Menschen - nicht mehr und nicht weniger. Weil der Mensch von Natur aus nicht dafür geschaffen ist, seinen eigenen Wohlstand und die Vorzüge des Luxus aufzugeben, sobald er sie mal erworben hat, wird sich daran auch niemals wirklich etwas ändern.

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Korowjew 16.02.2011, 11:58
15. .

Ich habe gehört, es soll auch schon Krane geben, die Gewichtheber schlagen und Autos, die schneller sind als jeder Sprinter. Mensch-Maschine-Vergleiche sind nonsens.

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einniederbayer 16.02.2011, 12:01
16. ---

Dass ein Rechner, der mit Daten gefüttert wird, schneller als ein Mensch zu Lösungen kommt, ist nichts Neues.

Die Leistung der Ingenieure ist anzuerkennen, nicht die des Rechners. Von einer Revolution kann man ohnehin nicht sprechen.

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Hans Blafoo 16.02.2011, 12:36
17. Blafoo

Zitat von fred2007
Was ist mehr wert? a)Eine Uhr die steht. b)Eine Uhr, die eine Sekunde vor oder nach geht Mensch: Antwort b Computer: Antwort a. Denn sie zeigt zweimal am Tag die korrekte Zeit an.
Woher stammt eigentlich diese Geschichte? Ich habe der früher auch glauben geschenkt, aber jetzt kann ich sagen, dass das einfach humbug ist.

Mit einer geschickt definierten Logik (z.B. Fuzzy-Logik in Kombination mit gut gewählten Fuzzy-Partitionen, da damit auch unscharfe Mengen und Messungen berücksichtigt werden können) sagt ihnen auch der Computer die Antwort b. Das ist seit Jahrzehnten überhaupt kein Problem mehr, sofern sie dem Computer beibringen können, was sie als "mehr wert" definieren.

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kuttich 16.02.2011, 12:49
18. Der Mensch erfand den Strom?

@ KurtFolkert?

..."erfunden" hat ihn die Natur, der Mensch hat höchstens gelernt ihn zu nutzen!

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LouisWu 16.02.2011, 12:49
19. ...

Zitat von Verun
Genau so ist es. Immer wieder lustig mit anzusehen, wenn die Medien versuchen so zu tun, als seien Computer andere Wesen die nicht von Menschen gebaut wurden...
Wie ein Forumskollege schon schrieb: Sobald eine solche Maschine selbstständig ihren eigenen, besseren Nachfolger konstruieren und herstellen kann, ist es vorbei mit der menschlichen Vorherrschaft.
Sicher ist "Watson" noch keine KI, die diesen Namen verdienen würde. Trotzdem, wenn ich solche Wettbewerbe "Mensch gegen Computer" sehe, dann fällt mir ein dressierter Tanzbär ein. Das soll heißen: Der Computer arbeitet immer bei Themen, die Menschen betreffen/interessieren, abseits seiner eigenen Interessen.

Wenn er (irgendwann mal) wirklich denken kann, dann wären solche Sachen wie Bäume, Autos und auch Menschen völlig irrelevant für ihn. Seine Interessen wären elektrische Energie und Produktionsmittel (analog zu "Hunger" und "Fortpflanzung" bei Mensch und Tier). Und diese Ziele würde er mit unerschöpflicher Kraft (solange Strom da ist) und unglaublicher Geschwindigkeit verfolgen.

Es mag Spinnerei sein: Der Gedanke, dass die Existenz des homo sapiens lediglich dazu dient, KI's zu entwickeln, bis diese sich selbst reproduzieren können, ist zumindest interessant, wenn auch deprimierend....

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