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Kampf gegen exzessives Computerspielen: Drogenbeauftragte will Altersfreigaben versch
DPA

Die Drogenbeauftrage Marlene Mortler will gegen exzessives Videospielen vorgehen - etwa mit verschärften Altersfreigaben. Die zuständige Prüfstelle hält davon nichts.

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qoderrat 11.11.2016, 18:16
30.

Frau Mortler ist ein hervorragendes Beispiel für eine Politikerin, die mit einem Thema befasst ist von dem sie nicht auch nur die Spur einer Ahnung hat.

Es gibt schlicht keinen pauschalen Suchtfaktor bei Spielen, das sieht man schon daran dass es die unterschiedlichsten Genres gibt, und zu welchem man neigt liegt doch sehr stark in der Persönlichkeit des Einzelnen.

Ich habe in Steam z.B. knapp 1500 Stunden Spielezeit in Kerbal Space Program geloggt, es fasziniert mich einfach ungemein und man kann seine eigene Phantasie ausleben. Schaut man sich die Rezensionen an, sieht man dass viele der Schreiber im 1000er Stundenbereich liegen, man könnte hier also durchaus auf den ersten Blick von Suchtpotential vermuten.

Anstatt aber völlig planlos von Sucht zu reden, sollte man einfach überlegen wie man diese Anziehungskraft positiv nutzen könnte. So z.B:
http://www.kerbaledu.com/

Es gibt auch noch andere Beispiele:
https://education.minecraft.net/

Und selbst Ballerspiele wie Counter Strike können positive Ergebnisse bringen, ohne dass der Inhalt unbedingt didaktisch hochwertig ist. Der Sohn einer Bekannten war immer ein 5-er Kandidat in Englisch. Jetzt hat er eine solide 2, was ist passiert? Clan Leader einer englischsprachigen Gruppe, und plötzlich kann man den Nutzwert der Fremdsprache ganz anders vermitteln. Man muss es nur wollen, aber bei uns geht halt nichts ohne Bevormundung.

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duke_van_hudde 11.11.2016, 18:17
31. Frau Mortler wieviel Prozent der Deutschen sind den

Alkohol und Tablettenabhänig. Dagegen stinken Spiele total ab und der Schaden ist uach massiv grösser.
Oder wenn es um die Zeit geht wieviele Bürger gerade in ihren Alter so ab 60 sind eigentlich Fernsehsüchtig. Da gibt es genug die sitzen 10 Stunden plus vor dem Ding. Gerade von dort haben sie natürlich ihre neue Angst gegenüber Spiele. Das Fernsehsender Angst haben das ihren Schrott immer weniger schauen und das der Nachwuchs nicht mehr so viel schaut wie früher und das sie daher natürlich ihre Konkurenz los werden wollen und daher immer so gegen Internet und Spiele senden soweit können sie aber eh nicht denken.

Vor allen da die Programme die diese Leute(60+) schauen dann noch mit Zwangsgebühren bezahlt werden. Schaffen wir die GEZ doch einfach ab dann holen wir die Alten vom Fernseher weg und es gibt viel weniger Süchtige im Land.
Also entweder kümmern sie sich um die wirklich gefährlichen Sachen oder aber sie lassen die Menschen einfach in Ruhe. Solange man niemanden anders schädigt und nur sich selbst sollte es keine Straftat sein. Eine Opferlose Straftat ist schon eine ziemlich dumme Idee Frau Mortler auf die nur Politiksüchtige kommen können. Vielleicht sollte man ihnen die Politik verbieten den es gibt sehr viele Opfer ihrer Politik und wenn eine Sucht andere zu Opfer macht kann man auch über eine Straftat nachdenken.

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premstar_pill 11.11.2016, 18:38
32.

Zitat von Ralf Grim
Frau Mortler hat was die momentane Alterseinstufung betrifft recht. Eine genauere Abstufung der Altersfreigabe ist schon lange überfällig. Eine Aufschlüsselung in Dreijahresschritten wäre realistischer statt der jetzigen 0 – 6 – 12 – 16 – 18.? .
Dss einzige was passieren muss, ist diese vollkommen idiotischen Altersfreigaben abzuschaffen. Weil die erstens sowieso niemanden interessieren oder je interessiert haben und zweitens nur Erwachsene nerven die sich wegen diesem unfassbaren Schwachsinn ihre Komsolenspiele aus Österreich und England bestellen müssen.
Kinder und Jugendliche kaufen doch sowieso nie Spiele in Läden die die Altersfreigaben überwachen. Die ziehen ihre Spiele kostenlos aus dem unkontrollierbaren Internet, kaufen sie über Steam das keine funktionierende Alterskontrolle hat oder im Gebrauchtladen um die Ecke.

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Balschoiw 11.11.2016, 18:54
33. Wie wär´s

wenn Frau Mortler lieber wieder Kühe melkt? Von Drogen und Computerspeilen hat sie jedenfalls exakt null Ahnung. Vielleicht leigt es ihr ja mehr wieder auf dem Bauernhof zu arbeiten. Mit ihrem jetzigen Job ist sie jedenfalls heilos überfordert. Ein Graus! Aber Haubtsach CSU! Von dort kommen immer die besten Kräfte nach Berlin...

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Sueme 11.11.2016, 19:04
34.

Ich bin ja für ein Verbot von Ministern die nicht die nötige Sachkompetenz für das Ressort mitbringen.

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cato. 11.11.2016, 19:06
35.

Es wäre endlich mal an der Zeit den ganzen Unsinn rückgängig zu machen, den Rot-Grün eingeführt hat, weil sie nicht wussten wir mit dem Phänomen der School Shootings umgehen sollten.

Das wir nach 13 Jahre immer noch diese Überreaktionen in Gesetzesform haben ist das eigentliche Problem, dass sich die Bundesregierung mal annehmen sollte.

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ryo_de_paris 11.11.2016, 19:12
36. Unglaublich...

Diese Person, die nach eigener Aussage selbst nie Drogen genommen hat, wobei nach ihrer Lesart vermutlich Alkohol, Nikotin, Coffein, etc nicht dazugehören, hat offensichtlich von Videospielen und dem Internet ebensowenig Ahnung.
Anders kann ich mir diese ungesunde Fixierung und das verdammen nicht erklären.
Was genau qualifiziert sie zu dieser Stelle?

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TheFrog 11.11.2016, 19:23
37. Genauso ist es.

Zitat von tomymind
Nein, ihr Kind zu erziehen, den Umgang mit Medien zu lehren, das Benutzen des Internets zu beobachten sind Aufgabe der Eltern, nicht der Politik oder der Gesellschaft.
Es gibt da sehr viele Möglichkeiten, bei den Kindern "steuernd" und "restriktiv" einzugreifen. Nicht nur über z.b. Konfiguration des Routers, sondern auch mit Gesprächen und Interesse an dem, was die Kinder da im Netz so machen.
Das ist aber mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden, den man dann einfach in Kauf nehmen muss.
Die Inkompetenz der Politik, gerade was Medien und Internet angeht, ist manchmal schwer zu ertragen.
Und wenn ich mir vorstelle, das Menschen wie Frau Morteler ein Schweinegeld und eine Pension für das Absondern von derartigen Statements bekommen, wird mir nur noch schlecht.
Ich habe mir da auch mal ein paar Videos angetan. Unglaublich, das so etwas in einer derartigen Position ist.
Aber da gibt es ja noch eine Menge mehr Beispiele.

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Holbirn 11.11.2016, 19:30
38. Spieler sind immer noch gesellschaftliche Außenseiter

Wenn sich einer profilieren will, dann kann er wahlweise eine angebliche Spielsucht oder auch -nach Belieben- Amokläufe und Terrorismus dem angeblich exzessiven Spielen in die Schuhe schieben. Da Spieler gesellschaftlich schlecht vertreten sind, kommt da kein wahrnehmbarer Widerspruch, und zwar obwohl er kommen sollte, da Belege fehlen und die Behauptung zum Teil schlicht frei erfunden sind. Außerdem steht als nächstes ja die ominöse "Internetsucht" auf dem Programm verbeamteter und sonstiger "Kinderschützer". Oft kann man an der Art, wie die Vorhaben angekündigt werden, auch erkennen, dass hier nicht nur Kinder und Jugendliche "geschützt" werden sollen, sondern die ganze Gesellschaft soll umgestaltet werden, damit sie den "Schützern" besser gefällt.

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Ringmodulation 11.11.2016, 19:32
39. Veröffentlicht solche Artikel doch bitte auf bento

Ich bin weißgott der letzte, der reaktionäre Politiker verteidigt. Aber die belehrende Haltung, die der Artikel einnimmt, steht in keinem Verhältnis zur Qualität der vorgebrachten Argumente. Ein Beispiel: ICD-10 ist bekanntermaßen veraltet. ICD-11 ist seit 2007 in Arbeit. Und dort sind sehr wohl einschlägige Abteilungen vorgesehen, siehe etwa http://apps.who.int/classifications/icd11/browse/f/en#/http://id.who.int/icd/entity/338347362

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