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Kampf gegen Hassrede: Facebook wehrt sich gegen Maas-Gesetz
DPA

Facebook sträubt sich laut einem Medienbericht offenbar gegen das Anti-Hass-Gesetz von Justizminister Heiko Maas. Das soziale Netzwerk argumentiert: Der Rechtsstaat dürfe die Verantwortung "nicht auf private Unternehmen abwälzen".

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flaschenbieger 29.05.2017, 14:03
190. Mein Tipp....

für Google, Facebook, Twitter und Co, einfach mal 14 Tage im Gebiet der BRD alles abschalten. Die Vernunft kehrt von allein zurück.

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pepe-b 29.05.2017, 14:04
191. @jollen

Deshalb steht kinox.to auch auf der Abschussliste - weil es gegen Gesetze verstößt. Es kommt nur seit langem niemand an das Passwort.

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Christoph 29.05.2017, 14:15
192.

Zitat von firmentrottel
Lieber zweimal nachdenken, bevor man so etwas schreibt ;-) Es geht hier um strafbare Inhalte. Das ist weit von einer Zensur entfernt
Nein, es geht eben nicht nur am zweifelsfrei strafbare Inhalte, sondern auch um Inhalte, die strafbar sein könnten, ohne dass sie Strafbarkeit tatsäschlich festgestellt wurde, da das Unternehmen im Zweifelsfall immer löschen wird.

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Rahvin 29.05.2017, 14:17
193.

Facebook zensiert sehr wohl recht viel, allerdings keine verbalen Äußerungen teilweise umnachteter Ewiggestriger. Was inzwischen teilweise mit Klarnamen an rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen stehen gelassen wird (auch nach mehrfachen Beschwerden), während Brustwarzen zensiert werden, das versteht kein Mensch mehr. Welche Äußerungen sind noch geschützt, welche werden gelöscht? Und wo bleibt bei einer Löschung besagter Inhalte eine strafrechtliche Verfolgung? Wenn Facebook seine Milliarden einstreicht, weil die Leute blöd genug sind, sich auf dieser Plattform zu präsentieren, ist Facebook auch für die Inhalte, die gepostet werden, mitverantwortlich. Es reicht nicht, dass die Nutzer melden müssen, wenn ihnen was rechtlich Bedenkliches über den Weg läuft und Facebook das Posting löscht. Und nur, wenn Zuckerberg gezwungen wird, Verantwortung zu übernehmen, wird das vielleicht auch passieren. Da es auf moralischem Wege nicht zu machen ist, weil Geld im Spiel ist, muss es halt über Geld gehen. Ich bin kritisch, wenn es um Zensur geht, aber die Anbieter von sozialen Netzwerken müssen eben auch Verantwortung für das, was da auf ihren Seiten passiert, übernehmen. Was einige Nutzer hier schreiben, es gäbe bereits Sanktionen seitens Facebooks, weil ja manchmal was zensiert würde - das ist Augenwischerei. Was auf der Seite der NRA gepostet wird, was im Zusammenhang mit der AfD oder Flüchtlingen gepostet wird, und das ist nur die Spitze des Eisbergs, wenn man Maas auch manchmal den Vorwurf machen kann, er wäre ein Moralist (seit wann ist das zwangsläufig eine Beschimpfung), in dem Fall pflichte ich ihm bei.

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teilnehmer heini 29.05.2017, 14:28
194. Der deutsche Wähler

beobachtet diesen Minister seit Ewigkeiten und benötigt keine Gedankeneingebungen von irgendwelchen Bots, um diesem Wirrsinn Stimmchen für Stimmchen das erarbeitete Ende zu bereiten.

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teilnehmer heini 29.05.2017, 14:44
195. Noch 22 Prozente

Zitat von beemef
So einfach geht Demokratie.
Es sind immer noch 22 Prozent packen wirs an. Überzeuigt Euere Omas ! Geht in die Kindergärten ! Sprecht mit den Sozialarbeitern, den Kirchenleuten, den Gewerrkschaftern !

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mathmag 29.05.2017, 14:52
196. Genau deswegen ist das so ein Thema.

Zitat von brehn
Dann wäre vielleicht auch die Motivation gegeben: entweder das Angebot ganz einzustellen oder zweifelhafte Beiträge direkt zu löschen, ich könnte mit beidem leben. Wer sein Recht auf Meinungsfreiheit daran festmacht, ob er/sie auf Facebook posten dürfen, kann einem nur noch Leid tun.
"oder zweifelhafte Beiträge direkt zu löschen" ist genau die Befürchtung.
Und wieso Ihnen Leute leid tun, die ihr Recht auf Meinungsfreiheit auch auf Facebook gewahrt wissen wollen, müssen Sie mal dringend erklären. Nur weil Facebook eine so hohe potentielle Reichweite hat, kommt es zu diesem Gesetz. Und eben deshalb hat es auch bei Meinungsäußerung faktisch ein hohes Gewicht, wenn man dort zensiert wird.

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zynik 29.05.2017, 14:58
197.

Facebook? Gibts den Quatsch immernoch? Wofür war das nochmal gut?

Ich hatte ja gehofft, dass "der Markt" das endlich mal regelt. Naja, wer da seine Lebenszeit verschwendet und mit persönlichen Daten um sich schmeißt, hat es wahrscheinlich auch nicht besser verdient als von Identitären und sonstigen Geistesblitzen dauergetrollt zu werden. Das ist das FB-Geschäftsmodell.

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