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Kaufberatung: Welche Kamera Sie wirklich brauchen
DPA

Smartphone oder Spiegelreflexkamera - oder gleich beides? Wir erklären die verschiedenen Kamera-Gattungen und geben Tipps, worauf man beim Kauf achten sollte.

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MKAchter 05.12.2016, 11:17
1. Sucher

Ein Punkt, der in Kamera-Ratgebern und -Kritiken bei den "Kompakten" häufig zu kurz kommt, ist das Vorhandensein bzw. Nicht-Vorhandensein eines Suchers/Okulars.

Unabhängig davon, ob ein Sucher nun optisch oder "nur" elektronisch funktioniert... er ist etwas wert. Motivauswahl und Bildgestaltung bei Kompakten, die lediglich ein Display und eben keinen zusätzlichen Sucher besitzen, sind wirklich "suboptimal". Gerade bei hellem Umgebungslicht bzw. direktem Auflicht ist nicht mehr viel erkennbar.

Leider ist bei den Kompaktkameras die Auswahl an Modellen mit Sucher (zusätzlich zum Display) sehr bescheiden.

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topas 05.12.2016, 11:59
2.

Und ein weiterer Pluspunkt bei den DSLR/Systemkameras ist meiner Meinung nach die Haptik: Statt die Kompaktkamera mit den Fingerspitzen zu halten kann man den linken Arm als eine Art "Stativ" zwischen Objektiv und Oberkörper einsetzen und die Kamera ruhiger halten - ermöglicht verwacklungsarmere Fotos. Genauso kann man sie besser z. B. auf Steinen, Geländern o.ä. abstützen, um bei Nachtaufnahmen verwacklungsfrei zu bleiben, da sie eine größere Auflagefläche hat ... Und auch den Vorteil des manuellen Zoomobjektives mag ich nicht missen: Statt zoommäßig das Zielobjekt einzukreisen (kurz am Zoom-Hebel gedrückt und schon ist man zu dicht dran) kann man direkt so zoomen wie man will. Ein weiterer Vorteil ist der Blitzschuh - man kann externe Blitzgeräte nutzen, schont den Kamera-Akku und kann bessere Belichtungsergebnisse erzielen.

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meldor 05.12.2016, 12:01
3. Exotenkompakte

Die gibt es natürlich auch noch, je nach Geschmack, modisch oder je nach Herstelleraussage trendy. Wenn man jedoch vom Fotografieren ein wenig versteht, dann gibt (gab?) es z.B. die Samsung EX2F Zwar nur 3fach Zoom, aber sehr lichtstark mit Offenblende 1:1,4. Damit fängt man an zu fotografieren, wenn die anderen aufhören oder das Stativ rauskramen. Ein meistens sündhaft teures Objektiv kann man ersatzweise natürlich auch auf die DSLR schrauben...

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anders_denker 05.12.2016, 12:07
4. Die Bedienung nicht vergessen

Eine gute Camera zeichnet sich nicht nur durch technisch messbare Werte (die bei der Auswahl eher zum Vergleichen taugen) aus, sondern auch durch die Haptik, Bedienbarkeit über Knöpfe und Räder, empfundene intuitivität der Menüs etc. Eigentlich sind diese soft facts viel wichtiger als mehr Megapixel, mehr ISO etc.

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Bruzzel 05.12.2016, 12:26
5. DAs glaub ich mal nicht

"Mit einem leistungsstarken Objektiv sind bei einer Highend-Spiegelreflexkamera technisch nicht mehr als rund 33 Megapixel möglich. "

Warum bietet dann Canon eine 50 MPixel Kamera an ? (EOS 5Ds) Oder Sony 42MPix (Alpha 99) ? Nikon hat mit der D810a auch 36MPixel im Angebot. Wenn das "technisch" nicht möglich wäre, warum kann man dann solche Zauberei kaufen ? ;o)

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HaioForler 05.12.2016, 12:36
6.

Die Wahl fällt leicht: eine LEICA M 240 Vollformat, mit einem LEICA Summicron 50mm, 1:1,4, zusätzlich ein Summilux der neuen Baureihe 1:2.0. Herz, was willst Du mehr.

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porlox 05.12.2016, 12:51
7. Aus und vorbei

Es gibt überhaupt keinen Grund mehr als privater User noch eine Kamera zu kaufen. Das was der Privatmensch an Fotos macht, bekommt jedes Smartphone locker hin.
Die Foto-Industrie hat den Schuss nicht gehört und versucht nun ihre Knipsen unter die Leute zu bringen. Dabei muss sich eine Konsumer-Cam schon ziemlich anstrengen, um an die Qualität der Smartphones ranzukommen. In Sachen Bequemlichkeit haben Kameras gegenüber Smartphones längst verloren.
Bleibt noch der Berufsknipser und jene, die meinen tatsächlich eine Kamera zu brauchen - letztere werden auch täglich weniger und erstere müssen sich leider immer wieder anhören, wie toll die Fotos auf dem Smartphone heute sind.

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RobMcKenna 05.12.2016, 13:00
8.

Zitat von MKAchter
Ein Punkt, der in Kamera-Ratgebern und -Kritiken bei den "Kompakten" häufig zu kurz kommt, ist das Vorhandensein bzw. Nicht-Vorhandensein eines Suchers/Okulars. Unabhängig davon, ob ein Sucher nun optisch oder "nur" elektronisch funktioniert... er ist etwas wert. Motivauswahl und Bildgestaltung bei Kompakten, die lediglich ein Display und eben keinen zusätzlichen Sucher besitzen, sind wirklich "suboptimal". Gerade bei hellem Umgebungslicht bzw. direktem Auflicht ist nicht mehr viel erkennbar.
Das ist eine Frage des Standpunktes. Ich z.B. bei meiner Kompakten ausschließlich das Display - dafür lege ich aber auch Wert darauf, dass das Display klapp- und schwenkbar ist. Das ist von unschätzbarem Vorteil, wenn man Kamera deutlich unter oder über Kopfhöhe halten will/muss.
Umgekehrt will ich aber an meiner DSLR kein Klappdisplay haben und nutze den "Display-Sucher" nur in seltenen Ausnahmefällen.

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mxmx 05.12.2016, 13:23
9. Die Auflösung wird von der Beugung begrenzt

Daher ergibt sich die maximale Pixelzahl aus der Sensorgröße und der gewählten Blende. Bei Blende 2.8 ist die Größe der Airy Disk 3.7µm. Auf Vollformat hochgerechnet reicht das dann für gut 60 MPixel. Auf APS-C umgerechnet landet man aufgrund der geringeren Sensorgröße bei rund 24 MPixel.

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