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Kino.to-Urteil in Österreich: Gericht verfügt Website-Sperrungen ohne Richtervorbehal
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Österreichs oberste Richter lassen Netzsperren wie im Fall von kino.to zu. Rechteinhaber können von Providern die Sperrung von Seiten verlangen. Ein Richter wird erst dann eingeschaltet, wenn sich der Provider verklagen lässt.

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eisenhower2.0 23.07.2014, 11:41
1. Besser so

Als Eltern zu bestrafen deren Kinder eine Dummheit begehen!

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spon-facebook-10000123096 23.07.2014, 11:52
2. @eisenhower

Das eine mag zwar mit dem anderen zu tun haben, aber deshalb muss man noch nicht zu solch zweifelhaften Mitteln greifen. Was ist denn mit der österreicher Justiz los?

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es_geht_auch_anders 23.07.2014, 11:52
3. Ohne Hirn und Verstand

Wieder mal ein so lächerliches Urteil. Mit VPN Gateways lässt sich die Sperrung mühelos umgehen.

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gustavbamgans 23.07.2014, 12:06
4.

An den ersten Kommentator: ich weiss nicht wie es in oesterreich ist, aber wenigstens in Deutschland kann niemals jemand wegen der Nutzung von Portalen wie Kino.to angeklagt werden, weil man weder urheberrechtlich geschuetzes Material kopiert oder speichert.

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Boandlgramer 23.07.2014, 12:15
5.

Dann warten wir mal auf den ersten Kleinverlag, der Google sperren lässt, weil er Kopien seiner Kochrezepte unter den Suchergebnissen wähnt....

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mralealfie 23.07.2014, 12:21
6. Arbeitsbeschaffungsmaßnahme

Das wichtigste kam wie immer zum Schluß: "Gerade kleinere Internetanbieter könnten von der veränderten Rechtslage überfordert sein, schätzt "Heise" die aktuelle Lage ein. Ohne das erforderliche juristische Fachwissen und Sprachkenntnisse sei es unmöglich, weltweite Online-Inhalte auf ihre Legalität zu überprüfen."
Den Anwälten in Österreich scheint es ja dreckig zu gehen. Oder sind Uhrmann & Komplizen nach Österreich ausgewandert ?

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bekserg 23.07.2014, 12:35
7. Zu weitgehend

Die Entscheidung, Seiten ohne Richtervorbehalt sperren zu lassen und somit brisante und hoch komplexe Frage des Konflikts des Urheberrechts mit dem immens wichtigen Gut der Meinungsfreiheit und des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes der richterlichen Kontrolle entgleiten zu lassen, führt die Gesellschaft von der rechtsstaatlichen Spur ab. Dumm&Dämlich. Gut aber für Provider und Rechteinhaber, die nunmehr eigen Machenschaften austoben lassen können. Absurd.

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obruni.ningo 23.07.2014, 12:36
8. Richter ahnungslos

Auf der ganzen Welt haben üblicherweise Richter und andere Staatsorgane stets einen massiven Rückstand gegenüber dem Stand weithin üblicher Technologienutzung. Selbst Staaten wie China und Iran schaffen es nicht ihre Bürger nachhaltig zu zensieren. Dieses Urteil lädt zum Grinsen ein.

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habkeinname 23.07.2014, 12:50
9.

fände es viel besser wenn sich ein Bürger beschwert das Partei/Regierungsseiten seine Rechte verletzen .. und dann erstmal gesperrt werden

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