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Kino.to-Urteil in Österreich: Gericht verfügt Website-Sperrungen ohne Richtervorbehal
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Österreichs oberste Richter lassen Netzsperren wie im Fall von kino.to zu. Rechteinhaber können von Providern die Sperrung von Seiten verlangen. Ein Richter wird erst dann eingeschaltet, wenn sich der Provider verklagen lässt.

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sanitöter 23.07.2014, 13:14
10. Neue Seiten

Für jede gesperrte Seite sprießen 3 neue aus dem Boden. Kino.to ist immer noch online nur heißt es jetzt kinox.to und das design ist identisch.

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Kiste 23.07.2014, 13:20
11.

Zitat von sanitöter
Für jede gesperrte Seite sprießen 3 neue aus dem Boden. Kino.to ist immer noch online nur heißt es jetzt kinox.to und das design ist identisch.
Wenn ein Provider einfach irgendwelche Seiten sperrt, laufen ihm die Kunden weg. Und wie im Zitat gesagt ist es auch ineffektiv.

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dermetzger 23.07.2014, 14:22
12. @gustavbamgans

das ist so nicht ganz richtig.. es werden immer daten gespeichert im cache... es ist sogar möglich ohne grossen aufwand diese daten dauerhaft zu behalten... es ist richtig das keine daten weiter gegeben werden und man sich dadurch nicht strafbar macht...

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cosmic303 23.07.2014, 14:29
13.

Zitat von dermetzger
das ist so nicht ganz richtig.. es werden immer daten gespeichert im cache... es ist sogar möglich ohne grossen aufwand diese daten dauerhaft zu behalten... es ist richtig das keine daten weiter gegeben werden und man sich dadurch nicht strafbar macht...
Selbst der Download aus einer "offensichtlich illegalen Quelle" ist strafbar. Allerdings wurde vor kurzem erst richterlich festgestellt, dass Streaming kein Download ist (die Geschichte mit den Pornoabmahnungen).

Ich nehme an, der Forist wollte darauf hinaus.
Abgesehen davon ist die Sperrung von Inhaltsverzeichnissen ohnehin Schwachsinn, aber erklär das mal jemand den Internetausdruckern...

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managerbraut 23.07.2014, 14:59
14. Wenn, wir in Europa

jetzt einen Krieg der Urheberrechte beginnen vom großen kommerziellen Rechteinhaber - Verlage - Musik - Film - TV Anbieter, dazu nun noch Schulze - Meyer, jeder Bürger der was ins Netz stellt bei Verwertung durch Dritte eine Klage auf Sperrung und Schadenersatz anstrebt wird das Internet rein kommerziell von Nutzerbeiträgen - Angeboten leergefegt, wie für die normale Nutzung wertlos werden.
Das Internet darf niemals unter dem Diktat des Kommerz geraten. Es muß eine globale, weltweite offene, freie Kommunikations,- Datenplattform für jeden Weltbürger bleiben!

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sandboxer 23.07.2014, 15:05
15. Vorsicht

Zitat von gustavbamgans
An den ersten Kommentator: ich weiss nicht wie es in oesterreich ist, aber wenigstens in Deutschland kann niemals jemand wegen der Nutzung von Portalen wie Kino.to angeklagt werden, weil man weder urheberrechtlich geschuetzes Material kopiert oder speichert.
Kommt darauf an, wie sie einen Nutzer definieren.
Nutzen das tut so ein Portal den Betreibern und die haben im Falle von Kino.to durchaus Probleme bekommen und sitzen in Haft.

Über den Fakt, ob es eine Kopie ist oder nicht, wenn ein Stream angesehen wird, gibt es noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung.
Deshalb sollte man mit solchen Äußerungen wirklich vorsichtig sein.
Denn der Gesetzgeber spricht jetzt schon in dem Zusammenhang von eindeutig illegalen Quellen und darüber, dass Kino.to so eine ist, brauchen wir uns hoffentlich nicht unterhalten.

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wpstier 23.07.2014, 20:17
16.

Warten wir nur eine kurze Zeit, dann werden die Österreicher ein stark eingeschränktes Internet haben. Wohl dem, der in einer Grenzregion wohnt.

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