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Klingelton-Blamage: Smartphone stoppt New Yorks Symphoniker

Marimbaklänge statt Mahler: Ein New Yorker Konzertbesucher hat sich dank seines iPhones vor Hunderten Musikfreunden unsterblich blamiert. Sein iPhone hörte nicht auf zu klingeln, der Dirigent unterbrach die Aufführung. Das Publikum "verlangte nach Blut", wie die "New York Times" berichtet.

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Just4fun 13.01.2012, 11:48
1. (°_°)

Zitat von sysop
Marimbaklänge statt Mahler: Ein New Yorker Konzertbesucher hat sich dank seines iPhones vor Hunderten Musikfreunden unsterblich blamiert. Sein iPhone hörte nicht auf zu klingeln, der Dirigent unterbrach die Aufführung. Das Publikum "verlangte nach Blut", wie die "New York Times" berichtet.
Schade um die vergeudeten Ressourcen, hier hätte man doch besser etwas über unseren Bundespräsidenten schreiben können ...

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fordp 13.01.2012, 12:27
2. sind sie profinörgler...

Zitat von Just4fun
Schade um die vergeudeten Ressourcen, hier hätte man doch besser etwas über unseren Bundespräsidenten schreiben können ...
...oder haben sie den hinweis vergessen, dass ihr beitrag ironisch gemeint ist?

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wolltsnursagen 13.01.2012, 12:28
3.

Unklar ist mir der Sinn und Zweck dieses Beitrags. Dies passiert täglich weltweit bei mittelmäßigen Konzert Orchester und ehrlich mehr sind die New Yorker Philharmoniker nie gewesen.

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barlog 13.01.2012, 12:43
4.

Das erinnert mich an eine Situation, als ich in der Berliner Philharmonie während eines Klavierkonzertes ca. eine halbe Stunde nach Beginn bemerkte, daß mein Mobiltelefon noch angeschaltet war - mir brach kalter Schweiss aus . ...

PS.:
Zitat von wolltsnursagen
.. . . Dies passiert täglich weltweit bei mittelmäßigen Konzert Orchester und ehrlich mehr sind die New Yorker Philharmoniker nie gewesen.
Soll ihr Nick eine Begründung dafür sein, daß sie solche Gehässigkeiten absondern ?

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ympertrymon 13.01.2012, 13:18
5. Habe leider keinen...

Zitat von fordp
...oder haben sie den hinweis vergessen, dass ihr beitrag ironisch gemeint ist?
Immer wieder erstaunlich, wie viel Zeit viele Leute im Spon-Forum haben, diese Beiträge zu lesen (die sie ja gar nicht interessieren), um sich dann zu beschweren, dass es sie gibt (die Beiträge, nicht die Leute). Ich würde sie allesamt zu den notorischen Nörglern und Querulanten zählen, die sich einen Thriller nach dem anderen kaufen (die sie gar nicht mögen), um sich dann beim Verlag zu beschweren, dass in diesen Büchern so viel Blut fließt.
Insgesamt doch ein netter und recht interessanter Artikel. Zeigt er doch auf unterhaltsame Art und Weise, dass solche Vorfälle längst nicht mehr auf Kinobesuche rücksichtsloser Jugendlicher beschränkt sind. Und wem das Thema nicht passt - einfach mal vorher die Überschrift lesen.

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Mardor 13.01.2012, 13:20
6. Wer im Glashaus sitzt...

Zitat von wolltsnursagen
Unklar ist mir der Sinn und Zweck dieses Beitrags. Dies passiert täglich weltweit bei mittelmäßigen Konzert Orchester und ehrlich mehr sind die New Yorker Philharmoniker nie gewesen.
Wer in seiner Muttersprache gezeigermaßen nur eingeschränkt sattelfest ist, der sollte hier vielleicht nicht ganz so den bildungsbürgerlichen Großkotz heraushängen lassen...

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Tostan 13.01.2012, 13:51
7. Titelzwang nervt

ehrlich gesagt, kenne ich das Gerät nicht so genau, da ich es nicht benutze. Lässt sich so ein eifon eigentlich wirklich ausschalten, oder wird der Wecker selbst dann aktiviert wenn der Nutzer denkt es wäre ausgeschalten?
Die absolut sichere Variante, den Akku herauszunehmen(was bei wirklich sicherheitskritischen Veranstaltungen aus Angst vor (Industrie)spionage mittlerweile üblich ist) geht ja bei den Geräten nicht.

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ernstundfalk 13.01.2012, 13:56
8. Wer nicht im Glashaus sitzt,

Zitat von Mardor
Wer in seiner Muttersprache gezeigermaßen nur eingeschränkt sattelfest ist, der sollte hier vielleicht nicht ganz so den bildungsbürgerlichen Großkotz heraushängen lassen...
dem ist der Begriff "gezeigermassen" natürlich geläufig :-)

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manometer 13.01.2012, 13:57
9. uups – ausgerechnet zum Ende des vierten Satzes

Ebenso schrecklich ist die Unsitte, wenn mal die 9. überhaupt gespielt wird, nach dem dritten Satz, dessen Pause zum Vierten ein Paradebeispiel auskomponierter Stille ist, mit dem Klatschen anzufangen.

Bin inzwischen wie die Omas meiner Kindheit – und zische schon vorsorglich, bevor die Verirrten sich rüsten.
Habe mal in der Tonhalle, bei Stravinski "Der Feuervogel" erlebt, wie in einer relativ leisen Passage ein Händi zu spielen anfing, was sich aber zu aller Erstaunen gar nicht schlecht in die Musik einfügte.
Mein schlimmstes Mahler-Erlebnis hatte ich in Köln, wo ich, noch betäubt vom einem Liederabend, die ewigste Russenband vergaß, die rechts nach dem Ausgang Richtung Dom ihr lautstarkes Unwesen treibt: Kalin kak lin kaka lin kakala: Ohmann war das krass.

Seither gehe ich, einem Pavlow'schen Hund gleich, stets rechts herum:-)

PS
Es gibt heute keine mittelmäßigen Sinfonie-Orchester mehr.
Es gibt nur sehr gute und absolute Spitzenorchester, wobei dies, wie in allen High-End Fraktionen, an eben diesem Ende reine Geschmacksache ist und keine Frage von besser oder schlechter.

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