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Kopfhörer im Test: Wie viel kostet guter Klang?
Matthias Kremp

Kopfhörer - braucht man für schönen Sound ein Premium-Modell oder geht es auch billiger? Wir haben elf Exemplare zwischen 100 und 1200 Euro ausprobiert.

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Bin_der_Neue 03.03.2016, 11:59
60. Billig(er)?

So, der "günstigste" Kopfhörer im Test kostete also 100 €. Ehrlich gesagt würde ich nicht einmal 100 € für einen Kopfhörer ausgeben, geschweige denn, dass ich einen Kophörer für 100 € als günstig, geschweige denn billig erachten würde. Führt man sich doch einmal vor Augen, was überwiegend damit gehört wird: mp3 oder ähnliche elektronische Formate. Wer nun ein bisschen weiter denkt, der weiß, worauf ich hinaus will. Alle anderen: viel Spass mit den teuren Kopfhörern.

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MaxNichtmustermann 03.03.2016, 12:22
61.

Zitat von empörteuch!
... das hat mit Mini und Maxi Klinke nichts zu tun, sondern mit der Treiberstufe der Ausgänge mit denen die jeweiligen Kopfhörer leistungsmässig zusammenpassen - und darüber würde ich gerne informiert werden, damit ich weiss, ob diese Klangergebnisse an meinen Geräten reproduzierbar wären.
JEPP, einige Hip-Hop-Knalltröten wirken auf viele Treiberstufen nicht viel anders als ein Kurzschluß. Liefert die dann massig Strom, gleicht das den niedrigen Wirkungsgrad der Billigtreiber aus (schwere Membran nötig wg. "Bass", großer Kopfspalt wg. großer Toleranzen der Billigfertigung => mieser Wirkungsgrad). Kann die Treiberstufe das nicht, wird es richtig übel.
Lieber SPON, ohne Messungen am Kopfdummy, Impedanz (Angabe/frequenzabhängig gemessen), Empfindlichkeit, Klirr bei xx dB etc. ist das einen nette anekdotische Beschreibung, aber kein TEST.
Und, ja, auch mich irritiert, daß hier weder Beyer noch AKG noch Sennheiser ge"testet" wurden.

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parsimony 03.03.2016, 12:23
62. Anscheinend sollten ja nur On-Ears getestet werden

Das sind aber imho die Hörer, die die meisten Nachteile in sich vereinen. Wobei man dann ja ein paar Modelle eingeschummelt hat, die in die Kategorie nicht so ganz passen, naja. Da das Fehlen bekannter Marken schon bemängelt wurde, möchte ich noch auf die Kef M500 und NAD Viso HP50 hinweisen. Wer sich für Frequenzgänge interessiert, sollte mal bei innerfidelity vorbeischauen. Wer seine Goldohren, z.B. auch im Hinblick auf die Frage nach der Qualität von MP3s, testen möchte, sollte mal Philips Golden Ears besuchen.

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MaxNichtmustermann 03.03.2016, 12:24
63.

Zitat von Lisa_can_do
Aha, also ohne Sennheiser, Bose, Beats und Beyerdynamics - kein Noise Cancelling. Und wenn denn schon eine solche Preis-Skala, dann doch bitte auch die Lidl-Teile einerseits und die richtig teuren Kopfhörer über 2.000 €. Ansonsten: im Proberaum geht Sennheiser gar nicht, für den privaten Gebrauch Bose Noice Cancelling - grandios, schon zwei Flüge verpasst deswegen....
IM Proberaum geht ein Sennheiser nicht? Schon mal den HD-25/1 gehört/benutzt? Der sitzt straff, macht Pegel ohne Ende, ist ausreichend wirkungsgradstar...
Wirklich in den Proberaum/die Bühne passen eh' nur in-ears...
Zu den Boses: das noise-cancelling ist hervorragend, aber die Dinger sind weder pegelfest noch auch nur im Ansatz neutral - habe die wieder verkauft...)

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MaxNichtmustermann 03.03.2016, 12:29
64.

Zitat von schlawiano
Ein bisschen amüsiert mich, dass ausgerechnet Handy als Gerät an einem High-End Kopfhörer getestet wurde. Ich kenne kein Handy, Player (auch keine Apfel) Geräte die so einem Kopfhörer gerecht werden. Das fängt schon bei der Musik an, im Studio wird es für eine CD runtergemischt, dann noch mal MP3 komprimiert. Die Studioqualität ist dahin, da hilft dann auch kein Studio-Kopfhörer. Die Leistung um einen professionellen Kopfhörer bringt auch kaum ein Handy mit. Solche Kopfhörer zeigen erst ihre Qualitäten an Flac-Player, die Studioaufnahmen abspielen können und die nötige Leistung bereitstellen. Z.B. von Astell & Kern oder FiiO.
Hallo,
Sie haben ja nicht ganz unrecht. Allerdings sollte man dann schon wissen, daß die in den A & K so gepriesenen Wolfson DACs in einigen älteren Apfelschnitten zu finden sind; ebenso haben die eine zeitlang einen sehr guten Cirrus DAC verbaut. Und, genau für diese alten Äpfelchen gibt es mit rockbox ein Betriebssystem, welches neben dem Abspielen vieler verlustfreier Formate ganz hervorragende Zusatzfunktionen beinhaltet - da kann ich nicht nur banal die - über Kopfhörer störend breite - Stereobasis in 5%-Schritten verringern (oder verbreitern ;-), ich kann auch einen Algorithmus nutzen, der die Abbildung von Indirektschall des gegenseitigen Kanals auf der anderen Seite (inklusive Pegel, Verzögerung, roll-off etc.) erlaubt, nutzen. Die Dinger von A & K sind v.a. hoffnungslos überteuerte Kisten! Umgekehrt behaupte ich, daß ich an meinen 1900,- Euro-in-ears nicht höre, ob der 128GB SD-Apfel-Mini mit modifizierter Ausgangsstufe selbige treibt, oder die 5000,- Vorstufe zuhause...

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Reiner Weint 03.03.2016, 12:39
65. Grado iGrado

Der Grado iGrado ist mein Kopfhörer. Höhenwiedergabe, Luftigkeit, Klangbalance ist für mich perfekt und das für 60€. Ich kann ihn hauptsächlich wegen des (für mich) überragenden Preis/Leistungsverhältnisses empfehlen. Für Bassfans dürfte er wahrscheinlich "unten rum" nicht fett genug sein, für mich passt es.

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chk23 03.03.2016, 12:39
66.

Zitat von Bin_der_Neue
So, der "günstigste" Kopfhörer im Test kostete also 100 €. Ehrlich gesagt würde ich nicht einmal 100 € für einen Kopfhörer ausgeben, geschweige denn, dass ich einen Kophörer für 100 € als günstig, geschweige denn billig erachten würde. Führt man sich doch einmal vor Augen, was überwiegend damit gehört wird: mp3 oder ähnliche elektronische Formate. Wer nun ein bisschen weiter denkt, der weiß, worauf ich hinaus will. Alle anderen: viel Spass mit den teuren Kopfhörern.
Was heisst denn "ähnliche elektronische Formate"? Mal abgesehen davon, dass selbst die guten alten Tonbänder, Kassetten und Vinyl Schallplatten "elektronische Formate" waren, wir befinden uns niocht mehr im Jahr 1998 und auch das oft gescholtene MP3 Format hat sich weiterentwicklet - ich möchte wetten, dass auch Sie bei den allermeisten Musikstücken in einem Blindtest nicht den leistesten Unterschied zwischen 256 AAC bzw. 320 MP3 und dem unkomprimierten Original erkennen können. Und selbst wenn, bleiben immer noch die verlustfreien Formate.

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MaxNichtmustermann 03.03.2016, 12:44
67.

Zitat von spon-facebook-10000192849
Zugegeben, es ist ein kleiner Aufwand, aber: Die in-Ear-Systeme vom Hör-Akustiker sind Unikate, nach dem individuellen Ohrabdruck gebaut und in verschiedenen technologischen Bestückungen erhältlich. Im Gegensatz zu den sog. "in-Ear"-Systemen des freien Marktes schließen die vom Akustiker das Gehör nach außen ab. So hört man Musik ohne Störgeräusche von außen, so kann man leise, ohrschonend hören und so hören die Mitmenschen (z.B. im ÖPNV) nichts, auch wenn man mal auf "ungesund-laut" stellt. Preislich gehts bei 199,- Euronen los, nach oben gibt es keine Grenzen. Persönlich bleibt es bei den "echten" in-Ears vom Hörakustiker. Ein wahrer Klanggenuss, den HiFi Freaks mal erleben sollten.
JEPP! Würde allerdings eher so im Bereich 600,- Euro investieren; die ganz günstigen haben mehrere Nachteile: da im Bass dynamische Systeme, und nicht balanced armatures verbaut werden, kann es sein, daß sie entweder in kleine Ohren gar nicht reinpassen, oder relativ weit herausstehen müssen (dies gilt für eine bestimmte Marke, die sich speziell für den Nichtmusiker anbietet...). Außerdem sind die Systeme nicht wirklich pegelfest - für dem Heimbedarf u.U. ausreichend, aber z.B. für einen Bassisten oder Schlagzeuger, der einen Mix mit Schwerpunkt auf sich hat, zu schlapp.

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tazzz 03.03.2016, 12:44
68. Klar: das ist kein Test,

Sondern eher eine Art Momentaufnahme, und viele kritische Bemerkungen hier im Forum sind richtig.
Eine gute üBersicht bietet der Testspiegel von www.whathifi.com, der beinhaltet in-ears und over-ears
und ist für mich immer nachvollziehbar. Da gibt es natürlich die Produkte von AKG, Grado, Beyer, Sennheiser etc etc. Am wichtigsten ist halt der persönliche Test, denn für mich z.B. sind die Dinger von Bose oder Beats gar nix, beim B&W P 5 jedoch gingen die Ohren auf ebenso wie bei Shure in-ears...

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MaxNichtmustermann 03.03.2016, 12:48
69.

Zitat von chk23
Vielleicht mal darüber nachdenken, dass wir alle unterschiedliche Vorlieben und "Komfortzonen" haben, und dass, wenn Sie In-ears für bequemer halten, das noch lange nicht für den Rest der Menschheit gilt. Ich habe auch schon sehr gute In-ears benutzt, und der Unterschied zu den billigen Dingern die üblicherwiese den Smartphones beiliegen ist in der Tat frappierend, aber trotzdem bevorzuge ich den Tragekomfort, das natürlichere Klangbild (und das nicht vorhandene "Unterwasser"-Gefühl dass ich bei einigen abdichtenden In-Ears hatte), von Büglekopfhörern bei weitem.
Naja, man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen ;-).
Ich höre zuhause in Ruhe gerne mit ohrumschließenden "klassischen" Kopfhörern. Unterwegs, im Flieger, beim Sport, oder wenn ich übe, lieber mit in-ears...

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