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Krypto-Währung in der Krise: Hacker suchen die Bitcoin-Wahrheit
REUTERS

Die Krypto-Währung Bitcoin ist in einer existentiellen Krise, nachdem am Freitag die Bitcoin-Handelsplattform Mt.Gox Insolvenz beantragte. Jetzt wollen Hacker herausfinden, wie es zu diesem Totalversagen kommen konnte.

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peter.gruebl 03.03.2014, 13:09
1. Ungerecht

Wäre Mt. Gox eine normale Bank, wäre das Unternehmen schon längst vom Steuerzahler gerettet worden. Wievie wurde nochmal bei der HRE Pleite verbrannt? Das war in etwa 2000 mal Mt. Gox!

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Giebenrath 03.03.2014, 13:25
2. Vertrauen in Bitcoin

Wer durch den Zusammenbruch von MtGox sein Vertrauen in Bitcoin verliert, hatte wohl sein Vertrauen in MtGox mit seinem Vertrauen in Bitcoin verwechselt. Sehr viele Bitcoinbesitzer horten ihr Vermögen aus Bequemlichkeit leider an einem Ort, anstatt es zu verteilen, um die Risiken zu streuen.
Die anderen Tauschbörsen werden MtGox bald ersetz haben.

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felisconcolor 03.03.2014, 13:34
3. es geht ja gar nicht

darum wie Geld hier "verbrannt" ist. Das ist zwar ärgerlich aber nicht das Hauptproblem.
Jahrelang wurde erzählt das Aufgrund der gegenseitigen Absegnung von Transaktionen und Schaffung einer Vertrauensbasis und vielfache Zwischenspeicherung der Transaktionen kein Geld verloren gehen kann und alle Zahlungsleistungen und Transaktionen jederzeit rekonstruiert werden können.
Als wäre jede Bitcoineinheit persönlich signiert.
Wenn jetzt Bitcoins verloren gehen können funktioniert eben dieses Vertrauenssystem wohl doch nicht so richtig.

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friedi234 03.03.2014, 13:34
4. Bitcoin ist Monopolygeld

Zitat von peter.gruebl
Wäre Mt. Gox eine normale Bank, wäre das Unternehmen schon längst vom Steuerzahler gerettet worden. Wievie wurde nochmal bei der HRE Pleite verbrannt? Das war in etwa 2000 mal Mt. Gox!
Vertrauen Sie einer Währung deren Wert innerhalb eines Jahres zwischen 100 und 800€ schwankt? BITCOIN sind keine Währung , sondern Spielgeld. Ähnlich wie MONOPOLY Geld. Also insistieren Sie die MONOPOLY Bank zu retten? Passt zum heutigen Tag! HELAU!

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static_noise 03.03.2014, 13:44
5. optional

Mt. Gox != Bitcoin
Mt. Gox = Bank/Börse!

Und ausgerechnet Herrn Thiele als den Kompetenzträger zu Bitcoin zu zitieren ist evtl etwas gewagt.

Das Versagen/Scheitern von Mt. Gox ist sicherlich übel und die Ursachen / der Skandal dahinter bedarf journalistischer Begleitung, aber Bitte Herr Knoke, etwas differenziert.

Die wichtigen Fargen wären: Wie kann das Einlagevermögen verschwinden und es ist nichtmal klar wie?
Das ist als trüge jemand die Bareinlagen aus ner klassischen Bank, diese ist daraufhin zahlungsunfähig und erklärt sinngemäß 'vermutlich (!) war es ein Diebstahl, das Geld ist halt weg.'
Fragen zur Bank, Seriosität, etc sind sicher angebracht, daraus Zweifel am Zahlungsmittel abzuleiten zeugt von mangelnder Abstraktionsfähigkeit des Autors/Zitierten oder belegen eine eigene Agenda (propgandistisches Ausschlachten).

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onkendonk 03.03.2014, 13:44
6. Da schau her!

Wie stinknormale Euros, Dollars oder Rubelchen kann die elektronische Währung ganz profan geklaut werden.
Revoluthion? Wohl eher nicht....

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middleline 03.03.2014, 13:46
7.

Zitat von peter.gruebl
Wäre Mt. Gox eine normale Bank, wäre das Unternehmen schon längst vom Steuerzahler gerettet worden. Wievie wurde nochmal bei der HRE Pleite verbrannt? Das war in etwa 2000 mal Mt. Gox!
Es musste ja soweit kommen.
All diese Verlautbarungen der Bitcoinjünger, daß klassische Banken böse sind und Bitcoin gut. Bitcoin wäre anders, besser, sicherer, man wolle sich von Kontrolle und staatlicher Verantwortung lösen.
Und kaum gehts schief plärren die Ersten: "Bitcoinbankenrettung.

Fehlt bloß noch, daß Angie die Rettung der Magic the Gathering Online Exchange" als alternativlos erklärt.

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schwappen 03.03.2014, 13:47
8. keine Ahnung vom Thema...

" Wie kann eine auf Dezentralität und Stabilität getrimmte virtuelle Cash-Währung so von einer einzigen Institution abhängen?"

Wenn ich diesen Satz schon lese, kann ich mir eigentlich den Rest des Artikels sparen...
So eine Aussage zeigt allein schon wieder, dass hier jemand Artikle schreibt über Themen von dene er augenscheinlich keine Ahnung hat! Bitcoin war und ist in keinster Weise von Mt. Gox abhaengig gewesen. Die ehemals groesste Boerse war allein im Zeitpunkt ihres verschwindens laengts eine der eher kleineren Boersen auf dem Bitcoinmarkt. Aber das scheint fuer eine Schlagzeile eher uninteressant zu sein, hauptsache man kann den Bitcoin mal wieder fuer tot erklären...

Immer wenn ich soetwas lese, frage ich mich warum jemand so etwas publiziert, wobei doch eine 10 minuetige recherche im Internet sofort aufklaerung gibt, dass das gesagt einfach nicht stimmt?!

Mal ganz davon abgesehen, dass generell eher die Meinung vertreten ist, dass die Bitcoin nicht etwa gehackt, sondern vom Besitzer selbst gestohlen wurden...

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vandenplas 03.03.2014, 13:48
9. Ein freudiges Ereignis für alle Fiatwährungen

Vielleicht wurde Mt. Gox stuxnetisiert? Wer weiss? Den Fiatwährungen dieser Welt schadet die Bitcoin Pleite sicher nicht.

Aber man soll nicht gleich überall eine Verschwörung sehen. Vielleicht haben einfach ein paar schlaue Jungs einen Weg gefunden eine digitale Bank digital auszurauben ohne dabei Spuren zu hinterlassen (und es die Bank merken zu lassen).

Bin gespannt was die Hacker herausfinden...

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