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Künstliche Intelligenz: "Der Mensch hat nie mehr eine Chance"
Corbis

Im Kinofilm "Her" verliebt sich der Hauptdarsteller in ein intelligentes Computer-Betriebssystem. Google, Apple und Co. arbeiten mit Hochdruck daran, solche Zukunftsvisionen Wirklichkeit werden zu lassen.

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nomac 26.04.2014, 17:25
1. sinnlos

Die Jungs in Silicon Valley machen einem inzwischen mehr Angst als die Fundamentalisten im Mittleren Westen. Und vor den Problemen der Welt flüchten sie sich dann auf künstliche Inseln in vermeintlich a-politische Utopien - aber mit Flughafenanschluss. Warum eigentlich immer nur immer mehr von dem Gleichen?

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neoptolemos 26.04.2014, 17:27
2.

Oh Gott, der Blödsinn wieder. Und wie auf Bestellung kündigt einer an

Zitat von Artikel
George Hinton, der Deep-Learning-Forscher, ist überzeugt, dass eine neue Ära der Maschinenintelligenz unmittelbar bevorsteht.
was in den nächsten Jahren passieren wird. Es gibt kein zuverlässigeres Kriterium dafür, von einem Projekt nie wieder zu hören, als wenn der „Experte“ verkündet: „Wir stehen unmittelbar vor großen Entdeckungen/Durchbrüchen/Erkenntnissen etc.“ Hat noch nie geklappt.

Was anderes als klapprige Computerprogramme werdet ihr nie hinkriegen.

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rocknrollgypsy 26.04.2014, 17:27
3. Künstliche Psychopathen mit viel Macht

Bei den meisten Artikeln, die mir bisher untergekommen ist, wird sich einseitig auf die Entwicklung von Intelligenz bezogen. Was aber, wenn es irgendwann tatsächlich gelingt, ein künstliches Wesen mit künstlicher Intelligenz zu erzeugen, ohne dass dieses "Gerät" je fühlen könnte?
Auf Wikipedia steht: "Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht."

Wir sollten uns tatsächlich fragen, wann diese Entwicklung eine nicht mehr aufzuhaltende Eigendynamik entwickelt und ob es die menschliche Spezies tatsächlich weiterbringt, Computer von den Verrichtern lästiger Arbeiten zu Entscheidern aufzuwerten, solange ihnen jegliche Empathie oder auch nur das Nachvollziehen von Gefühlsregungen abgeht. Hält man sich vor Augen, wie stark unsere Zivlisation, vom Mikrowellenofen, über Fahrzeuge bis hin zu medizinischen und vor allem militärischen Anwendungen, von Computern abhängig ist, dann mag man sich fragen, ob es tatsächlich eine gute Idee ist, diesen "Wesen" die Möglichkeit zu geben, zu der Schlussfolgerung zu gelangen, dass die menschliche Existens sinnlos oder unlogisch ist - und effizienten Prozessen eher im Wege steht. Die Folgen dieser technischen Entwicklungen wurden in so machen Dystopien schon angeschnitten. Tatsächlich sind die Folgen, wie bei so vielen anderen Enwtiwicklungen (Gen-Food, Nanotechnologie usw.) nicht mal ansatzweise ohne abzusehen.

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michael.nowak 26.04.2014, 17:43
4. 2018: Cognitive Computing - IBM

DARPA finanziert ein Project: Synapse. IBM einen bit compatiblen Simulator fertig !!! unter dem Titel: Cognitive Computing. Das pulse codierte Neurale Netzwerk wird auf einem Neural verschalteten Rechner laufen, der 2 Liter hat, 1 kW verbraucht und 10^14 Synapsen hat. Das ist etwa die Menge der Grosshirnrinde des Menschen. Nicht etwa 2050, sondern 2015 bis 2018.
Das ist revolutionär und wird in Kaufprodukten enden.

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Prozessor 26.04.2014, 17:43
5. Schöne neue Welt

Mein Kumpel (Mitte 40) ist jetzt schon in sein Smartphone verliebt. Früher konnte man sich beim Golfen noch nett mit ihm unterhalten. Streichelt nun nur noch sein Samsung xy. Ausnahmsweise bin ich mal froh, zu den 50plusern zu gehören. Die schöne neue Welt wird wohl ohne mich zu Grunde gehen....

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schmusel 26.04.2014, 17:43
6. Kurzweil lacht sich einen

Zitat von
Ray Kurzweil etwa, Chef-Wissenschaftler von Google, hofft, dass die Welt von "Her" mit bewussten Maschinen schon 2029 Realität sein könne.
Da sowohl der 29. August 1997, der 25. Juli 2004 als auch der 21. April 2011 jeweils wie normale Tage kamen und gingen, hat Kurzweil das Jahr 2029 in den Raum geworfen - spätestens dann sollte es ja klappen!

Nicht ganz zufällig, wie es dem kundigen Sci-Fi Cineasten auffallen dürfte!

Der Autor hats wohl nicht gemerkt. :)

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TS_Alien 26.04.2014, 17:43
7.

Seit 60 Jahren behauptet die KI, dass bald Durchbrüche kommen. Sie sind nie gekommen. Zu ahnen, was der Nutzer eines Computers möchte, ist keine Intelligenz. Wissen alleine ist auch keine Intelligenz (ein Lexikon ist nicht intelligent).

Dass manche Firmen insgesamt Milliarden in dieses Thema stecken, hat damit zu tun, dass diese Firmen im Gespräch bzw. Geschäft bleiben wollen und etliche (leicht eingenommene) Milliarden dafür übrig haben.

Den Turingtest wird kein Programm schaffen. Und der hat noch nicht einmal hohe Ansprüche an die Intelligenz.

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michael.nowak 26.04.2014, 17:50
8. IBM - Watson Technology

Meines Erachtens ist die Revolution der letzten Jahre nicht das Smartphone, sondern die Watson Technolgie von IBM. Dagegen ist die Suchmethodik von Google - Steinzeit. Natürliches Sprachverstehen bei extrem wagen Input: Mit drei Siegen beim Spiel Jeopardy Mensch gegen Maschine bewiesen. Lernende Rechner und Software in Sympiose mit Menschen wird von IBM als das Zukunftsthema unter dem Stichwort Cognitive Computing angesehen.

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Der_Junge_Fritz 26.04.2014, 17:52
9. Keine zwingende Notwendigkeit

Es wird wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern bis es wirklich brauchbare KI gibt, aber der Prozess ist im Gange und nicht mehr aufzuhalten. Ich sehe das allerdings evolutionsbiologisch entspannt. Der Mensch ist auch nur ein Tier der Gattung der Primaten. Auch wenn wir immer meinen, dies sei das Höchste und der Endpunkt der Entwicklung, was natürlich nur unserem beschränkten Verständnis geschuldet ist. Es gibt keine besondere Notwendigkeit, dass der Mensch überlebt.

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