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Künstliche Intelligenz: So schlau wie eine Frau?
Corbis

Maschinen werden klüger, da sind sich die Experten einig. Werden sie bald schlauer sein als wir Menschen? Oder doch erst einmal nur niedliche elektronische Haustiere? Ein Forscher, ein Philosoph, Unternehmer und Erfinder geben Antworten.

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irobot 19.01.2016, 17:24
20. So schlau wie eine Frau?

Meinetwegen, aber nicht mit weiblicher Logik. Dann ist die Katastrophe vorprogrammiert. ;-)

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Aberlour A ' Bunadh 19.01.2016, 17:24
21. Let the machines do it?

Wenn ich mir heute die Unbeholfenheit dieser fußballspielenden Roboter anschaue, die alle 5 Sekunden von ihrem Herrchen wieder auf Füße gestellt werden müssen, dann ist es mit der "grundlegenden Veränderung der menschlichen Zivilisation" offensichtlich noch ein bisschen hin.

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Crom 19.01.2016, 17:25
22.

Zitat von der_neue_Student
Künstliche Intelligenz ist ein Widerspruch in sich.
Warum sollte Intelligenz nur natürlich sein? Warum sollte man etwas natürliches nicht künstlich nachahmen können? Irgendwie hat sich die Intelligenz ja während der Evolution entwickelt. Das muss sich doch nachvollziehen lassen.

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Mr T 19.01.2016, 17:27
23. ??

Zitat von der_neue_Student
Künstliche Intelligenz ist ein Widerspruch in sich. Das weiss auch Jürgen Schmidhuber. Aber mit dem Thema kann man immer wieder Forschungsgelder locker machen.
Weil Intelligenz per definition nur fuer Menschen gueltig ist?

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erwachsener 19.01.2016, 17:27
24.

Die KI-Forschung behauptet seit Jahrzehnten, daß es nun nur noch wenige Jahre, vielleicht zehn, dauern wird, bis intelligente selbständig denkende Computer auf den Markt kommen und dann tolle Sachen machen.

Aber so lange eine automatische Rechtschreibkorrektur der sicherste Weg ist, einen Text zu ruinieren, glaube ich kein Wort davon. Und daran hat sich genau nichts geändert, seit ich Computer benutze.

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berndbuttke 19.01.2016, 17:29
25. Intelligenz und Evolution

Zitat von flexier
"Sie ignorieren, dass die menschliche Intelligenz in einem evolutionären Prozess heraus gebildet hat, der es dem Menschen möglich machte, sich besser an seine Umwelt anzupassen." Ich bin zwar durchaus ein Anhänger der Evolutions Theorie, aber die Aussage geht mir dahingehend zu weit als das sie Intelligenz und Bewusstsein gleichsetzt (obwohl Sie letzteres nicht erwähnt haben) und weil diese Theorie keine Aussage über die Herkunft von Intelligenz und Bewusstsein macht. Und es gibt auch (ausser religiöser oder philosphischer) keine wirklich wissenschaftlich empirisch nachweisbaren Erklärungsmodelle. Eines kann allerdings mit Sicherheit gesagt werden: Um sich an die Umwelt besser anzupassen, ist weder Intelligenz noch Bewusstsein erforderlich. Und im Umkehrschluss kann man zumindest bezweifeln ob die menschliche Intelligenz langfristig und somit Evolutionstisch betrachtet zu seinem Vorteil ist.
Finde ich auch:

Homers Ilias, Beethovens 9te, Michelangelos David, Merkels Flüchtlingspolitik sind Beispiele großer Intelligenz, aber ob sie im evolutionären Überlebenskampf der Spezies homo sapiens überhaupt eine Rolle spielen?

Wer sagt denn überhaupt, daß Intelligenz dazu da ist, das langfristige Überleben der Menschheit zu sichern? Man könnte genauso gut das Gegenteil behaupten und hätte mit dieser Bahuptung sogar noch ein Plus an unmittelbar einsichtiger Evidenz auf seiner Seite.

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Mr T 19.01.2016, 17:29
26. Iq

Zitat von HaraldKönig
Wie passt dazu, dass wir uns hunderttausende, gar Millionen Leute ins Land holen, die an Märchen, Magie und Geister glauben, Menschen mit einem IQ unter 100, Bildung auf Grundschulniveau?
Immer noch gebildeter als Sie mit ihrem daemlichen und nupassenend Kommentar

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tobias97 19.01.2016, 17:31
27.

Eine KI im Börsenhandel. Das wäre ein Programm, das vermutlich noch knallhärter als die skrupellosesten Manager vorgeht.(Ausser man programmiert es anders) Und gleichzeitig um ein vielfaches effizienter ist.

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smersh 19.01.2016, 17:34
28.

Zitat von Ringmodulation
Die Experten sind sich NICHT einig!
Da haben Sie völlig Recht.

Zitat von
Roger Penrose hat seinen Standpunkt 1989 in seinem Buch "The Emperor's New Mind" dargelegt (...) Ansonsten haben seine Argumente dem jahrelangen Shitstorm die künstlichen Intelligentsia standgehalten.
Bezüglich des "standgehalten" sind sich die Experten aber auch nicht einig. Es gibt genügend Philosophen und Informatiker, die die Argumente von Lucas und Penrose für seit Jahrzehnten widerlegt und abgehakt halten. Womit sie vielleicht Unrecht haben, vielleicht auch nicht. Diese Leute sind auch nicht alle Anfänger, sondern haben sich qualifizierte Gedanken dazu gemacht. Die Argumente von Lucas und Penrose sind interessant, aber nicht so generell erschlagend überzeugend, wie manche vielleicht meinen. Das Thema ist schwierig, und ich vermute, wir wissen noch zu wenig, um das Kommen starker KI mit Gewissheit auszuschließen oder zu garantieren.

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whocaresbutyou 19.01.2016, 17:38
29. Der Glaube versetzt bekanntlich Berge...

Zitat von carlogix
... Es kommt darauf an, was wir mit den Maschinen machen. Allerdings kann man pessimistisch sein, wenn man schon heute sieht wie computergläubig wir sind. ...
Aber Glauben und Wissen haben nicht unbedingt den gleichen Ursprung. Im Gegenteil... Menschen sind in der Regel (leicht-)gläubiger, je weniger sie wissen.

Das hat im Übrigen auch eine Schutz- und Selbsterhaltungsfunktion. Man(n) kann durchaus an seine Chancen glauben, auch wenn man eigentlich wissen müsste, dass man statistisch gesehen kaum eine hat.

Dadurch sichern täglich Millionen von Männern den Fortbestand der Art.

Auch (bzw. vor allem) wider besseres Wissen.

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