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Kunstinstallation Blue Port: Hobbyfotografen sollten für Bilder vom Hamburger Hafen z
Markus Scholz / DPA

Die Hamburger Kunstinstallation Blue Port hat für einigen Wirbel gesorgt: Hobbyfotografen hatten Aufnahmen der beleuchteten Objekte auf Instagram veröffentlicht - und wurden aufgefordert, Lizenzgebühren zu zahlen.

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Leser00815 12.09.2019, 17:24
1. Lizenzgebühr

... müsste wohl der Künstler selbst auch zahlen, nämlich an alle Hausbesitzer, deren Fassaden, Werbetafeln etc. er für seine Installation ja ebenfalls nutzt. Es muss sich demnach nur um vorübergehende, also vergängliche Einrichtungen handeln. Alles ist bekanntlich vergänglich und nicht dauerhaft.

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swandue 12.09.2019, 17:42
2.

Zitat von Leser00815
... müsste wohl der Künstler selbst auch zahlen, nämlich an alle Hausbesitzer, deren Fassaden, Werbetafeln etc. er für seine Installation ja ebenfalls nutzt. Es muss sich demnach nur um vorübergehende, also vergängliche Einrichtungen handeln. Alles ist bekanntlich vergänglich und nicht dauerhaft.
Der Künstler wird ja wohl hoffentlich jeden um Erlaubnis gefragt haben, dessen Eigentum er nutzt und spätestens, wenn er Geld damit verdient, werden die Eigentümer ihren Anteil haben wollen. Das darf auch für denjenigen gelten, der wiederum mit Abbildungen der Kunstwerke Geld verdient.

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muskat51 12.09.2019, 17:52
3. Mal kurz nachdenken:

Was soll schlecht daran sein, dass Fotos zum eigenen Vergnügen frei sind, man aber keine fremden Leistungen kapern darf, um selbst damit Geld zu verdienen?

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hzj 12.09.2019, 18:03
4. Perversion des Urheberrechts!

Was von öffentlich zugänglichen Standorten aus zugänglich ist, muss auch ohne Verletzung der Rechte eines Urhebers zu fotografieren oder sonstwie darstellbar und veröffentlichbar sein. Wer verhindern will, dass sein Werk gebührenfrei sichtbar oder Bilder davon gebührenfrei nutzbar sind, soll bitte nur und ausschließlich Orte nutzen, die gegen die Öffentlichkeit abgeschirmt sind.

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cosmose 12.09.2019, 18:04
5.

Zitat von muskat51
Was soll schlecht daran sein, dass Fotos zum eigenen Vergnügen frei sind, man aber keine fremden Leistungen kapern darf, um selbst damit Geld zu verdienen?
Habe kurz nachgedacht:

Schlecht daran ist, dass die Verantwortlichen auf diese Idee erst gekommen sind, nachdem man bereits zahlreiche Rechnungen verschickt hatte.
Hier hatte man einfach Angst vor dem sicherlich folgenden Shitstorm, und ist deswegen zurückgerudert.

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lockederboss31 12.09.2019, 18:08
6. wenn man ein bild

privat auf sein profil lädt, sollte es doch kein problem sein. ich geh davon aus das kunst doch möglichst vielen menschen zugänglich gemacht werden sollte. wenn aber jemand geld damit macht, dann sollte er auch dafür zahlen, ganz klar. ich bin froh das es viele menschen gibt, die kunst fotografieren und hochladen. vieles hätte ich sonst niemals gesehen

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Duffy73 12.09.2019, 18:16
7. aber...

...im Vorbeigehen darf man noch kostenlos hinschauen, oder muss man da auch bald zahlen? Wer seine Kunst in der Öffentlichkeit ausstellt muss IMO damit rechnen, dass jemand Fotos macht. Verkehrte Welt...

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h.hass 12.09.2019, 18:23
8.

Diese absurden Gesetze zum Thema Photographie im öffentlichen Raum sind nicht mehr auf der Höhe der Zeit und müssen dringend reformiert werde. Wer den öffentlichen Raum für eine Kunstinstallation nutzt, der muss eben damit leben, dass diese photographiert wird.

Überhaupt muss photographierbar sein, was öffentlich sichtbar bzw. zugänglich ist, ganz egal, ob es nun bleibend oder temporär ist. Etwas anderes ist es, wenn ich dem Nachbarn aus dem dritten Stock in den ummauerten Garten photographiere.

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vankust 12.09.2019, 18:28
9. Was?

Da ist man mal in Hamburg, will nur mal ein Panoramaphoto machen, muß dabei hinnehmen, daß das derzeit von irgendjemandem mit Blaulicht verfremdet wird und soll dann für diese Störung noch zahlen? ;)

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