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Kunstinstallation Blue Port: Hobbyfotografen sollten für Bilder vom Hamburger Hafen z
Markus Scholz / DPA

Die Hamburger Kunstinstallation Blue Port hat für einigen Wirbel gesorgt: Hobbyfotografen hatten Aufnahmen der beleuchteten Objekte auf Instagram veröffentlicht - und wurden aufgefordert, Lizenzgebühren zu zahlen.

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hh-eimsbüttler 12.09.2019, 23:09
40. Geldschneider raus aus Hamburg!

Alles abschalten! Sofort. Diese Negativwerbung kann Hamburg nun wirklich, nach Elbphi... nicht brauchen.

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frenchie3 12.09.2019, 23:13
41. Das typisch deutsche Gemecker

Keine Ahnung, alles muß gratis sein. Dann fotographiert mal die Lichtshow vom Eiffelturm und druckt die auf Postkarten. Aber vorsicht, in Frankreich diskutiert man weniger ob gerecht oder nicht

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leidernein 12.09.2019, 23:42
42. Sinn und Zweck

Dieser unsinnigen Abmahnungen ist ausschließlich die Erwähnung in der Presse über die Grenze von Hamburg hinaus von einem eher unbekannten Künstler, der sich hier geschickt in Szene setzt um seine vermeintliche Großzügigkeit zu zelebrieren. Man sollte den Strom wieder abschalten und den Künstler bitten, wieder seine Kellerräume blau zu beleuchten und die Öffentlichkeit mit seiner Wichtigkeit zu verschonen.

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spon-facebook-10000523851 12.09.2019, 23:45
43. Toll,

bunte Laempchen einschalten, Kunst nennen, Rechnung schicken. Die sind doch nicht mehr ganz dicht.

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emil_erpel8 13.09.2019, 00:04
44.

Liebe Leute, geht's mit der künstlichen Empörung auch ein paar Nummern kleiner? Man kann durchaus kritisieren, wenn die Stadt bei ihren Aktionen nicht von vornherein eine kostenlose nichtkommerzielle Nutzung mit den beauftragten Künstlern vereeinbart. Einen Fotowettbewerb zu veranstalten und dann mit Lizenzgebühren zu kommen kann man auch als dämlich bezeichnen.

Aber hier auf "immensen" Stromkosten rumzuhacken, angeblich zwangsbeglückten Eigentümern, Schmerzensgeld für den Zwang sich Kust anzugucken? Täglich passiert man hunderte beleuchtete Werbeplakate - werden da auch die Werbenden und die Agenturen, die die Flächen verwalten, verklagt?

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ali3imbali 13.09.2019, 00:06
45. Mal wieder wird der öffentliche Raum gekapert...

...für einen im Kern kommerziell motivierten Event, dessen künstlerische Schaffenshöhe überdies ziemlich zweifelhaft ist.
Da knipst irgendein Typ ein paar blaue Lichter im Hafengebiet an und macht es allen anderen - zum Glück nur zeitlich begrenzt - praktisch unmöglich, Bilder vom Hamburger Hafen bei Nacht zu machen und diese im nicht privaten Rahmen zu veröffentlichen.
Mit welchem verdammten Recht?
Der Hafen gehört ihm nicht, er gehört nicht mal der Stadt Hamburg und auch nicht der HHLA - er gehört uns allen - und jeder sollte das gleiche Recht haben, ihn zu photographieren und die Bilder zu veröffentlichen.
Diese absurde Privatisierung von Gemeingütern mit den Mitteln des Urheberrechts muss endlich gestoppt werden.

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fvaderno 13.09.2019, 00:06
46. Ob die Objekte beleuchtet sind oder nicht ...

ist wohl egal. Denn sie befinden sich im Besitz der Allgemeinheit. Die hat dafür mit Steuergeldern oder mit der Verwaltungsarbeit ihrer Angestellten - ob verbeamtet oder nicht - bezahlt. Macht jemand mit ein paar Lichtspielchen 'Kunst', ist das eine Frage der Genehmigung. Wer sein EIgentum - die Fassaden, die Anlagen des Hafens oder der Gebäude fotografieren will,, sollte das gefälligst tun können. Und wenn er gute Fotos macht und diese kommerziell verwerten will, dann sollte er frei darin sein. Lichtinstallationen können schön sein, aber es handelt sich dabei um handwerkliche Fertigkeiten der Ausführenden mit mehr oder weniger Kreativität. Ich zweifele aber, ob dabei die Grenze zu Kunst überschritten wird.

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nullvoid 13.09.2019, 00:08
47. Naturfotos

Jeder Fotograf, der Bilder von Tieren oder natuerlichen Forrmationen macht und damit Geld verdient, hat in Zukunft eine prozentuale Gebuehr zu entrichten, die dem Naturschutz und der Naturerhaltung zugute kommt.

Kunst im oeffentlichen Raum sollte ohne Zweifel frei einsehbar und somit auch frei fotograffierbar sein. Es ist doch Laecherlich, dafuer Lizenzgebuehren zu verlangen. Wer so steuerzahlende Buerger schikaniert oder gar zu Zahlungen noetigt, sollte rechtlich abgestraft werden. Insbesondere wenn das Kunstwerk, das er unbefragt allen Buergern aufzwingt, durch oeffentliche Mittel mitfinanziert wurde.

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binnenfuchs 13.09.2019, 00:15
48. Alle Lampen an

Moment mal, was heisst denn hier 'Kunstprojekt'? Das Ganze ist schlicht eine Werbeveranstaltung, mitfinanziert von der Stadt Hamburg, zur Förderung des Kreuzfahrttourismus. War da nicht mal was mit Umweltverschmutzung und schlechter Luft in Hafenstädten? Nun gut, nicht so wichtig, ist ja alles schön blau. Aber bei den paar blauen Scheinwerfern von Kunst zu sprechen, ist schon dreist. Dann stellt man ja gar keine Ansprüche mehr an eine gewisse künstlerische Schöpfungshöhe. Fotografische Aufnahmen der Veranstaltung weisen meiner Meinung nach einen deutlich höheren künstlerischen Wert auf als die Positionierung diverser blauer Scheinwerfer. Oder kommt demnächst die HHLA auf die Idee, sich die ästhetisch einmalige Positionierung und Beleuchtung von Containern im Hafengebiet von Fotografen vergüten zu lassen?

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istnurmeinemeinung 13.09.2019, 00:41
49.

Das jeder Blödsinn als Kunst deklariert werden darf und somit einen besonderen Schutz erhält, ist der eigentliche Skandal. Dieser Künstler beansprucht damit einen Ort von enormen touristischen Interesse für sich, der auch ohne seine paar blauen Lampen tausendfach täglich fotografiert und geteilt wird.

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