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Ladematte AirPower: Apple scheitert an den Grenzen der Physik
REUTERS

Das hat es noch nie gegeben: Eineinhalb Jahre nach der Ankündigung der kabellosen Ladematte AirPower hat Apple eingestanden, das Produkt nicht bauen zu können.

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intercooler61 30.03.2019, 13:46
10. Wer zuletzt lacht ...

Ich muss dabei an die Futuristen denken, die bis dato induktives Laden während der Fahrt(!) als Lösung für die dürftige Energiedichte von BEV-Traktionsbatterien propagiert und Skeptiker als Ewiggestrige verspottet haben ... -
Ob die nun verstummen?

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neutron76 30.03.2019, 13:53
11. Induktion, Luftspalt und Wirbelströme

Je nach Design hat so eine Matte Einschränkungen... bei einer elektronischen Zahnbürste hat man durch den Aufbau integriert in die Halterung optimale Bedingungen und kann ganz billig mit 50Hz rangehen. So eine Matte muss dagegen auf der Senderseite geregelt werden, damit je nachdem wie das Gerät drauf liegt Frequenz und Spannung optimal für die Primärspule sind, damit maximal Energie übertragen werden kann. Macht man mehere Primärspulen und hat zu gleichen Zeit mehrere Sekundärspulen, sprich Endgeräte wird es sehr kompliziert.... stellt man einen Metallgegenstand daneben oder legt Schmuck, eine Armbanduhr etc mit drauf wird es richtig lustig. Dann kann die Armband auch schön warm werden.

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master-of-davinci 30.03.2019, 14:08
12. was spricht dagegen

Zitat von hansulrich47
Die induktive Übertragung erfordert nun mal, wenn sie effizient werden soll, eine relativ präzise Position der Spulen zueinander. Deshalb hat man Trafos früher auch schön symmetrisch gewickelt! Die urspüngliche Idee ist - zum Glück - nicht realisiert worden. Zum Glück, weil sie sehr ineffizient geworden wäre. Jeder Trafo hat Verluste, aber Apples Idee hätte diese Verluste vervielfacht! Man könnte natürlich auch die Matte noch kühlen, damit das Laden "irgendwie" doch geht. Dann wären die Verluste eben noch grösser. Wie denkt Klein-Fritzchen: Strom kostet fast nix und kommt eh aus der Steckdose!
die Physik spricht aber nicht dagegen ein System zu bauen, das an jeder Stelle genug Energie transferieren kann. Es ist der Aufwand den man treiben muss, der dem entgegen steht. Eine oder auch zwei Spulen nebeneinander sind völlig simpel, mehrer Spulen die übereinander liegen und ein Feld nur an der Stelle anlegen, an der der Abnehmer sitzt ist physikalisch nicht unmöglich, nur sehr komplex. Und da macht es eben keinen Sinn bei einer "einfachen" Ladeplatte, die ja auch nicht Dick wie ein Zigelstein sein soll, Apple Design halt.

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tomdabassman 30.03.2019, 14:43
13. Danke, Apple

Ein sinnfreier Energiefresser weniger. Aber den Techfreaks wird immer was Neues einfallen, wie wir noch mehr Energie verschleudern können.

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betonklotz 30.03.2019, 14:50
14. Hört sich nach einem Kommunikatiosproblem an

Ich vermute mal, daß da die Leute aus dem Bereich Marketing den Leuten aus der Praxisabteilung nciht richtig zugehört haben.

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quark2@mailinator.com 30.03.2019, 14:51
15.

Lustig. Bei anderen hätte es geheißen, sie haben es nicht hinbekommen. Aber bei Apple, da sind es gleich die Gesetze der Physik. Da kann man ja nichts machen, oder ? Oder kann es sein, daß sie es eben doch einfach nicht hinbekommen haben, so wie manch anderem das halt auch mal passiert ? Spontan sehe ich jedenfall kein Naturgesetz, welches hier prinzipiell eine Lösung verbietet. Wenn man sowas behauptet, sollte man es vielleicht besser auch irgendwie belegen.

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count.number 30.03.2019, 17:19
16. ..außer es ist zu schwer

@noalk ..Du kannst alles schaffen, was du willst. Außer es ist zu schwer.

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h.j.becker 30.03.2019, 17:31
17. Qi Ladestandard taugt auch für Apple

Wo ist jetzt das Problem? drahtlose Ladeschalen, Matten und Stationen mit Qi-Standard gibt es von vielen anderen Herstellern. Und ja: man muss exakt platzieren, damit die Dinger funktionieren, was in der Praxis aber problemlos geht.
RÄLLEN das Ladepad von Ikea funktioniert auch mit Apple Handys.

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dwg 30.03.2019, 17:35
18.

Nein, die Physik ist es nicht. Man kann die Matte tatsächlich mit einem Dutzend oder mehr Spulen ausstatten, den oder die Verbraucher detektieren und jeweils nächste Spule aktivieren. Je stärker der Offset jedoch ist, um so schlechter der Wirkungsgrad. Irgendwann wird die Ladezeit zu lang, oder die Matte zu heiß oder der Spulen Array und die passende Elektronik zu teuer. Da gibt es wohl ein Kommunikationsproblem zwischen Design und Marketing (Wunsch) auf der einen Seite und Entwicklern und Kaufleuten (Wirklichkeit) auf der anderen Seite.

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schocolongne 30.03.2019, 17:48
19. Ab zum Psychotherapeuten

Wer den Schaden provoziert, braucht für den Spott nicht zu sorgen, -Apple entwickelt also drahtloses Laden :-D

Einfach blöde Idee, alles viel besser machen zu wollen, dabei aber "the State of Art" völlig zu ignorieren um nun 'nen krachenden Offenbarungseid ab zu geben.

Apples Management muß dringend zum Therapeuten, schlicht um die Realität wahrnehmen zu lernen.

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