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"League of Legends": 13-Jähriger droht Spielentwicklern mit Amoklauf - FBI ermittelt
Getty Images/ iStockphoto

Eine Online-Nachricht hat zahlreiche Ermittler in Alarm versetzt, darunter das FBI: Ein Junge aus Bayern hatte den Machern von "League of Legends" mit einem Amoklauf gedroht.

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Koda 29.09.2019, 15:37
10. Nein, mit 13 ist man nicht unbedingt in der Lage, Folgen einzuschätzen

Zitat von egyptwoman
Der Bub kann froh sein, das er in Dtl wohnt, hätte er das in Amiland gemacht, säße er jetzt hinter schwedischen Gardinen und würde auf seinen Prozess warten und könnte darauf wetten, das er ein paar Jahre gesiebte Luft atmet. Der Bub ist 13 und somit geistig in der Lage die Folgen einschätzen zu können, der wird ja wohl auch Nachrichten schauen und mitkriegen, wieviel Amokläufe es grad in Amiland tatsächlich gibt und das man damit keinen Scherz betreibt, sollte auch nem 13jährigen klar sein. Hoffe die Eltern haben ihm seinen Computer weggenommen oder sorgen darfür das er die nächsten Monate nicht mehr an nen heimischen Computer oder Smartphone kommt.
Sonst gäbe es nicht das Jugendstrafrecht bis teil 21, und strafrechtlich belangt kann man eh erst ab 14 Jahren.

Nur weil ein Teenager - ein Kind, Jugendlich ist man erst ab 14 - die summe von 1+1 richtig errechnen kann, gilt das nicht für alles Andere.

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krautkiwi 30.09.2019, 03:14
11. Fragen, Fragen, Fragen

Ich vermute mal das ein 13 Jahre alter Junge aus Deutschland noch nicht Englischen so gut beherrscht als das er einen längeren Text (detailierte Beschreibung des Ablaufs) schreiben kann ohne das die limitierten Sprachkenntnisse auffallen.
Es geht hier um ein Onlinespiel (das viel von Teenagern gespielt wird) und wie bei allen Wettbewerben gehen die Gemüter halt mal mit einem durch (kann das man bei jedem Kreisligaspiel bei Spielern, Trainern und Zuschauern sehen). Deshalb macht aber keiner eine Reise die mehrere Tage dauert, 1000+x Euro kostet und mindestens mehrer Tage Vorbereitung braucht.
Hätte das dem FBI nicht auffallen sollen? Und wenn es sich dann auch noch um eine IP aus dem Ausland handelt, dann kann man ja wohl davon ausgehen das es keine echte Gefährdung gibt.
Sind diese Sekundären Fakten den Profis beim FBI nicht aufgefallen? Werden dort Sachen einfach nur noch weitergereicht oder gar von einem Algorhythmus bewertet und das Personal ist nur daszu da um einen Rebootet durch zu führen wenn es bei einem Computer einen Bluescreen gibt?

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seb-bra 30.09.2019, 16:28
12.

"Der Junge habe sich einsichtig gezeigt. Die Staatsanwaltschaft habe deswegen und im Hinblick auf das Alter des Jungen das Verfahren eingestellt."
Die Formulierung ist gut! Ihnen blieb garnichts anderes übrig, § 19 StGB lässt da keinen Spielraum.

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