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Linux auf Behörden-PC: München erwägt Rückkehr zu Windows
DPA

Vor zehn Jahren wendete sich die Stadt München von Microsoft ab: Unter weltweiter Beachtung beschloss der Stadtrat die Umstellung der Rathaus-Computer auf das freie Betriebssystem Linux. Nun wird die Wiedereinführung von Windows geprüft.

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carinal 06.10.2014, 12:59
10. Am besten zu Windows 10

Allen Foristen hier empfehle ich, dieses unsägliche Machwert als Testversion (englisch, download frei und kostenlos) in einer Vitual-Box (z.B. VMware) zu installieren. Da gehen einem die Hühneraugen auf!

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u.loose 06.10.2014, 12:59
11. Das wird Lustig...

Dröge "Mitarbeiter" die nicht viel können, sollen dann vom "guten altbekannte" Windows - NT? auf Windows 8 umsteigen weil das ja so doll einfacher ist?

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thseeling 06.10.2014, 13:00
12. opensource ist nicht per se die Lösung

Wichtig ist vielmehr, offene Dokumentenformaten ohne Herstellerbindung zu verwenden (z.B. Openoffice oder XML statt proprietärer Binärformate). Ob ein PC mit Linux oder Windows läuft, ist relativ egal, weil mittlerweile viel Anwendungssoftware auf Servern läuft und die Bedienung über Webfrontend, d.h. mit dem Browser, geschieht. Firefox und Chrome gibt es für nahezu alle Betriebssysteme, und Active X ist zum Glück am Aussterben.

Schwierig ist spezifische Fachsoftware, die meistens von irgendwelchen Praktikanten oder Excel-Makro-Gurus zusammengehackt wurde und die nach Jahren keiner mehr versteht.

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schmusel 06.10.2014, 13:00
13. Kein Zusammenhang!

Natürlich nicht! In Bayern wohnt der Souverän persönlich! Da wird nie gemauschelt. Ehrensache.

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blobby 06.10.2014, 13:02
14. Windows-Freund

Bitte nicht vergessen zu erwähnen, dass der Bürgermeister von vornherein sich selbst als großen Windowsfan bezeichnet hat.
So ganz objektiv ist dieser Sinneswandel also ganz und gar nicht.
Außerdem: gibt es weltweit irgendeinen IT-Bereich, über den sich nicht beschwert wird?

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gutschilla 06.10.2014, 13:03
15. In einer Stadt, wo sich der OB als Microsoft-Fan outet..

..ist das ja wohl kein Wunder. Aber na klar, man sollte einem Juristen und Politiker (ergo: keine Ahnung von nix) dringend die Beantwortung technischer Fragen überlassen.

Es ist nicht alles rosig in der Linux-Welt. Es ist nicht alles rosig in der MS-Welt. Viele Probleme, die im Zusammenhang mit Limux angesprochen wurden, sind eher in der generellen IT-Verwaltung zu suchen (Dauer, bis Handies eingerichtet sind etc.), ganz abgesehen davon, dass ein Tanker wie die IT der Münchner Stadtverwaltung wohl nie alle >10.000 Benutzer glückmlich machen wird. Solangae mit den Geräten gearbeitet, nicht gespielt werden soll.

Linux soll teurer im Unterhalt sein? Selbst wenn, - wenn das Geld statt in den USA in Deutschen Taschen landet und die NSA aus der Verwaltung fliegt, ist mir das den Mehrpreis recht.

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DeutscherimAusland 06.10.2014, 13:03
16. Einfach nur den ersten und.....

den letzten Absatz lesen, verstehen, und....keine weiteren Fragen!!! Wenn die Investitionen in die Re-Erneuerung mit der MS-Software gleichzeitig (teilweise) als steuerrechtliche Einnahmen in das/den Stadtsaeckel fliessen, tja...! Geschickt eingefaedelt!!!

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wll 06.10.2014, 13:04
17. Kein Titel

"Egal in welches Referat ich komme, überall kriege ich bestätigt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darunter leiden."

Könnte der gute Mann mal bitte ein paar Beispiele anführen, worunter die armen Stadtbediensteten so bitter leiden? Leider schweigt sich der Artikel hierüber komplett aus (da hätte der Verfasser ruhig einmal nachbohren können). Eine vorkonfigurierte Standardinstallation einer vernünftigen Linux-Distribution lässt sich im Normalfall problemlos bedienen und die übliche Bürosoftware (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen) sowie der SAP-Client sind für Linux verfügbar. Man muss sich halt einmal einarbeiten, wenn man nur mit Microsoft vertraut ist, aber das ist ja wohl noch zumutbar. Etwas anders könnte es mit Spezialsoftware zur Gemeindeverwaltung aussehen, aber das ist im Grunde genommen kein Problem des Betriebssystems, sondern der Softwareentwickler. Man kann eben unter beiden Betriebssystemen sowohl Murks als auch gute Programme entwickeln. So pauschal klingt das für mich eher nach mangelnder Einarbeitungsbereitschaft bei den Mitarbeitern der Stadtverwaltung oder ganz profan um eine Schutzbehauptung zur Rechtfertigung der Wiedereinführung von Windows. Aber da besteht natürlich kein Zusammenhang mit dem Microsoft-Umzug nach München...

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garfield 06.10.2014, 13:08
18.

Zitat von behr22
Rückkehr ist das dümmste was man machen kann. Das es Probleme gibt ist ja auch kein Wunder bei den alten Versionen, die da eingesetzt werden. Mit einer moderen Distro und einem grundlegendem Training kommt jeder, der Windows genutzt hat nach kurzer Zeit auch mit Linux klar.
Ich will als Privatanwender nicht urteilen, mit welchen Anwendungen in einer Stadtverwaltung es unter Linux Probleme gibt, aber der lapidare Satz:
Zitat von sysop
In den vergangenen Jahren habe es immer wieder Beschwerden von unzufriedenen Nutzern gegeben
Ist nun mehr als dünn, um nachvollziehen zu können, was denn nun genau die Münchner zu Rückkehr-Überlegungen veranlasste.
Ich wäre allerdings auch der sprichwörtliche Schelm, wenn ich einen Zusammenhang mit dem Firmenumzug MS nach München vermuten würde ;-)

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westerwäller 06.10.2014, 13:09
19. Einfach mal die Nutzer fragen ...

... womit sie gerne arbeiten würden ...

... das geht natürlich gar nicht ...

In Anlehnung an ein altes Sprichwort würde das ja evtl. bedeuten, dass die Frösche wieder Wasser für ihren trockengelegten Sumpf bekämen ...

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