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Live-Videos als Terrorhelfer: Machtlos gegen die Gewalt in Echtzeit
DPA

Der Polizistenmörder von Frankreich ließ die Welt per Facebook-Livestream an seiner Tat teilhaben. Der Vorfall zeigt, wie hilflos Netzwerke dem Missbrauch solcher Echtzeit-Funktionen gegenüberstehen.

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Mister Stone 15.06.2016, 14:25
20.

Zitat von einervondenen
An diese Art von Öffentlichkeit werden wir uns gewöhnen müssen. Wer das sehen will, kann das auch, die anderen schalten ab. ... Letztlich besteht die Aufgabe darin, eigenverantwortliche Mediennutzung zu vermitteln.
Ich will mich aber nicht an diese Art von Öffentlichkeit gewöhnen müssen. Ich will mich nicht daran gewöhen müssen, dass Verbrechen - auch solche gegen Kinder - öffentlich gezeigt werden (weil es "nun mal" so ist mit dieser Art der Öffentlichkeit), und man die Zuschauer erziehen sollte. Haben Sie Kinder?

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otelago 15.06.2016, 14:25
21. Riesen Problem

Zitat von xineohp
... und das wissen die Betrachter ... auch für Filme gilt dies bzgl. ihrer Handlung. Was hier live zu sehen ist wird aber als Realität verarbeitet und hat ganz andere Konsequenzen für die Psyche des Betrachters - insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.
ist da im Zusammenhang mit Katastrophenfilm - Szenen im Nachrichtenwesen.

Im Zusmammenhang mit politischer Agitation und Spin - Doktoring veröffentlichen "Dokukanäle" im "Infotainment" einen bunten Mix.

Fakten mischen sich mit Zitaten aus der Welt der echten Wissenschaft, werden vermischt mit wissenschaftlich erscheinenden Grafiken und Animationen, die vor allem der Suggestion dienen.

Der aufgeklärte sachliche kritische Blick? Auslaufmodell.

Was zählt ist der Aufreger, der Empörer, der Angstschock.

Das ist definitiv das Werk der modernen Massenmedien, des TV, der Webmedien.

Es ist lächerlich, daß diese Medien jetzt so tun als sei der unaufgeklärte und unseriöse und tendenziöse, eskalierende Umgang mit Neuigkeiten, Meldungen, Nachrichten eine Art schlechter Charakter der Menschen!

Tatsächlich handelt es sich um genau das, was die Verantwortlichen der Medienbranche seit Jahrzehnten auf die Spitze trieben!

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pcpero 15.06.2016, 14:26
22. Eltern haften für ihre Kinder

So wie es die UEFA bei der EM macht, müssen die eigentlich Verantwortlichen in die Pflicht genommen werden, also übergeordnete Instanzen müssen dazu vergattert werden, im Zweifelsfall die Rechtsfolgen zu übernehmen. NichtdestoTrotz ist die Forderung nach einer umfassenden Medienschule langfristig der richtige Weg! Das Verbot von Killerspielen und sonstigen Brutalo-PC-Anwendungen versteht sich da von selbst, ganz einfach weil Kinder und Jugendliche mit dieser Szenerie eindeutige Wirkung weg von emotionaler Kompetenz zeigen. Es braucht keine Studien, die das Ggt. belegen - wofür muss Überzeugung durch Studien untermauert werden? Um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche erzieherische Verbote diesbezüglich umgehen, muss dieser Schrott verboten werden, eine Mitschuldzuweisung an die Spielehersteller wie bei der FSK muss her!

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spon_3308703 15.06.2016, 14:26
23. Nichtfreunde

Diese sogenannten sozialen Netzwerke sind der letzte Dreck. Alle wie Sie da sind. Was soll ich 9 Mrd. Leute kennen wenn ich im echten Leben mit 8.999.999.997 Menschen nichts zu tun haben wollte geschweige denn mich interessiert was die Uninteressantes erleben . Und dieser Attentäter ist leider zu früh gekillt worden. Zur Strafe hätte der bis an sein Lebensende nur noch Facebook und Twitter sehen müssen. Diese ganzen Smombies ! Zum K.......!

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kuac 15.06.2016, 14:28
24.

Zitat von einervondenen
An diese Art von Öffentlichkeit werden wir uns gewöhnen müssen. Wer das sehen will, kann das auch – die anderen schalten ab. Ansonsten beginnt hier die Diskussion von neuem, ob Killergames zum töten verleiten. Letztlich besteht die Aufgabe darin, eigenverantwortliche Mediennutzung zu vermitteln.
Man könnte auch sagen, wozu Einbahnstrassen? Einfach eigenverantwortliches Fahren vermitteln!

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competa1 15.06.2016, 14:29
25. Richtig..

Zitat von sickandinsane
Schafft diesen live-Müll einfach ab. Hat vorher ja auch bestens ohne funktioniert.
..ich benutze bis heute kein Smart Phone und werde mich gegen diesen Blödsinn so lange stemmen,wie es geht.

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xaka 15.06.2016, 14:30
26. einfach? leider zu einfach ...gedacht

Zitat von sickandinsane
Die Lösung ist einfach - Schafft diesen live-Müll einfach ab. Hat vorher ja auch bestens ohne funktioniert.
Terror hat aber vorher schon ohne funktioniert, so what?

Es ist die Krake des islamischen Terrors, die hier unsere freiheitlichen demokratischen Grundwerte attakiert. Da kommt ein Terrorist auf Bewährung frei, weil angeblich keine Gefahr von ihm ausgeht? Ja gehts noch? Der Westen muss sich auf seine Stärken besinnen und wieder fähig werden, seine Werte und seine Bürger schützen, statt mit falscher Toleranz und Weltoffenheit die Tore für Terroristen zu öffnen. Der Westen muss entschlossen, effektiv und stark seine Werte verteidigen und seine Bürger schützen, statt ihm immer weiter seine Rechte zu beschneiden. Ist das schon zu viel verlangt?

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newbie99 15.06.2016, 14:31
27. Zensur-Debatte unangebracht!

Ich kann mit der ewig wieder aufkommenden "Zensur-Debatte" in solchen Zusammenhängen wenig anffangen. Bei herkömmlichen Medien/Informations-Kanälen "außerhalb" des Internets ist es seit je her klar, dass es Grenzen der Berichterstattung gibt. RTL2 darf keinen Hardcore-Porno mittags um Eins im Kinderprogramm zeigen; es darf nicht offen zu Hass und Gewalt aufgerufen werden; die Persönlichkeitsrechte derer, über die berichtet wird, sind zu wahren usw. usw.. Und auch wenn man zweifelsfrei viele Fälle aufführen kann, wo gegen diese Regeln offenkundig verstoßen wurde, so stellt man allgemein die Regeln selber kaum in Frage.

Das ist nun bei Youtube, Twitter & Co. augenscheinlich anders. Wenn da ein Terrorist über seine Gewalttaten live im Internet berichtet, dann wird der Versuch, das zu unterbinden, tatsächlich von einigen als unzulässige Zensur bezeichnet. Und sie können darin auch keinen Unterschied zur Unterdrückung freier Meinungsäußerungen in autoritären Staaten erkennen.

Nur: Ganz oder garnicht - das ist ein Prinzip, das nirgendwo angewendet werden kann. Freiheitsrechte sind enorm wichtig, kommen sich aber selbst in die Quere, möchte man sie absolut und ohne Einschränkungen angwendet sehen.

Im Zuge von NSA & Co. wurde bspw. das Recht auf Privatsphäre besonders betont (zurecht). Was aber bspw., wenn Medien (oder Internet-Berichterstatter) genau diese Privatssphäre eines Menschen massiv verletzen, um über etwas zu berichten? Was gilt: "Zensur-Freiheit" oder Privatssphäre? Beides geht dann nicht. (Was ist übrigens mit der Privatssphäre der Opfer des Terroristen??)

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kuac 15.06.2016, 14:32
28.

Zitat von From7000islands
Solange Facebook und Konsorten gratis sind, kann man in unserer Hyper Demokratie nichts gegen diese Erscheinungen ausrichten. Ja, die müssen noch nicht mal nennenswerte Steuern zahlen dank unserer tollen Politiker. Wenn fb eine Gebühr zum Einrichten einer Seite verlangt und für jeden "friend" eine weitere kleine Gebühr, dann werden die Leute sparsamer mit ihrem Müll, den sie in die Welt verbreiten.
Man zahlt schon! Durch die Verfügbarkeit eigener Daten und die Werbingskosten, die in die Produktkosten einfließen.

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peter_kraus 15.06.2016, 14:33
29.

Netzwerke uebertragen Daten. Was soll das Geplappere ? Will man zensieren, was die Kamera aufnimmt ? oder was die Leitng uebertraegt ? Ihr habt sie doch nicht mehr alle. Am besten "Netzwerke" abschaffen, oder noch besser, zu uebertragende Daten "selektieren", am besten, ein Spiegelredakteur wird das machen :)

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