Forum: Netzwelt
Livestreaming-Plattform: Twitch will mehr
Getty Images

10.000 Besucher werden in Berlin zur TwitchCon erwartet - und David Hasselhoff. Das Festival der Livestreaming-Plattform und Amazon-Tochter lässt erahnen: Das Unternehmen hat große Pläne.

tomdabassman 12.04.2019, 18:25
1. Viel Erfolg

Ganz wichtig als Steigerung der multimedialen Offenbarung persönlicher Belanglosigkeiten jetzt auch noch der eigene Livestream, sprich Ego-TV. Kann definitiv nur in einer Orgie der gegenseitigen Übertreffung an Abseitigkeiten und Obszönitäten (incl.Live-Mord und -Selbstmord) enden. In Echtzeit auch definitiv unkontrollierbar, was wiederum die Gegner des Uploadfilters freuen wird. Danke nein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
touri 12.04.2019, 19:53
2.

Zitat von tomdabassman
Ganz wichtig als Steigerung der multimedialen Offenbarung persönlicher Belanglosigkeiten jetzt auch noch der eigene Livestream, sprich Ego-TV. Kann definitiv nur in einer Orgie der gegenseitigen Übertreffung an Abseitigkeiten und Obszönitäten (incl.Live-Mord und -Selbstmord) enden. In Echtzeit auch definitiv unkontrollierbar, was wiederum die Gegner des Uploadfilters freuen wird. Danke nein.
Ich weiß leider nicht was mir Ihr Beitrag sagen will.

Wie dem auch sei, ich schau gerne gamingstreams auf Twitch an insbesondere Starcraft 2. Für mich spannender als jedes Fußballspiel und ich kann den Contentcreator direkt Geld rüberschieben, wenn ich es will. Hat bei mir das Fernsehen komplett ersetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klaatu Barada Nikto 13.04.2019, 09:51
3. Die Zukunft des Live-Streamings liegt nicht bei YouTube und Twitch

Zentralisierte Plattformen wie YouTube und Twitch werden es bald sehr schwer haben gegen einen dezentralisierten Konkurrenten, der keine Gebühren auf durch Spenden und neue Subscriber generierte Gewinne für die Streamer erhebt. Beide Plattformen behalten Gebühren von 30 bis 50% der Einnahmen eines Content Creators sprich Streamers für sich. Der mit 93 Millionen Subscribern weltbekannteste Youtuber, der Schwede PewDiePie, wird ab dem 14. April Livestreaming exklusiv auf dLive betreiben. Dort gehen 90,1% der generierten Spenden und Subscibes an den Streamer selbst, die anderen 9,9% werden auf die Nutzer verteilt. Stichwort: Disruptive Blockchain-Technologie via dApp...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vitalik 13.04.2019, 11:22
4.

Zitat von tomdabassman
Ganz wichtig als Steigerung der multimedialen Offenbarung persönlicher Belanglosigkeiten jetzt auch noch der eigene Livestream, sprich Ego-TV. Kann definitiv nur in einer Orgie der gegenseitigen Übertreffung an Abseitigkeiten und Obszönitäten (incl.Live-Mord und -Selbstmord) enden. In Echtzeit auch definitiv unkontrollierbar, was wiederum die Gegner des Uploadfilters freuen wird. Danke nein.
Was auch immer Sie mit Ihrem Text sagen wollen, es ergibt keinen Sinn. Vielleicht sollten Sie sich auch Mal informieren, bevor Sie Ihre inhaltslose Vorurteile in Worte fassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vitalik 13.04.2019, 11:30
5.

Zitat von Klaatu Barada Nikto
Zentralisierte Plattformen wie YouTube und Twitch werden es bald sehr schwer haben gegen einen dezentralisierten Konkurrenten, der keine Gebühren auf durch Spenden und neue Subscriber generierte Gewinne für die Streamer erhebt. Beide Plattformen behalten Gebühren von 30 bis 50% der Einnahmen eines Content Creators sprich Streamers für sich. Der mit 93 Millionen Subscribern weltbekannteste Youtuber, der Schwede PewDiePie, wird ab dem 14. April Livestreaming exklusiv auf dLive betreiben. Dort gehen 90,1% der generierten Spenden und Subscibes an den Streamer selbst, die anderen 9,9% werden auf die Nutzer verteilt. Stichwort: Disruptive Blockchain-Technologie via dApp...
Dezentralisiert ist wohl die Antwort auf alles, klar. Aber wie genau soll sich ein "Niemand" Gehör und Präsenz verschaffen, wenn niemand ihn kennt? Eine eigene Plattform, die niemand kennt, verspricht kein Erfolg.

Ihr Vergleich mit PewDiePie ist einfach nur unsinnig, da diese Youtuber seine Follower mitnehmen wird. Man wird sehen, wieviele der Follower nach dem Umstieg noch übrig bleiben.

Und zum Schluss: Glückwunsch, Sie haben erfolgreich das Buzzwort Blockchain in Ihren Text reingebaut. Die Frage ist nur, was das mit der Qualität des verfügbaren Contents zu tun hat?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
großwolke 14.04.2019, 10:27
6. Und wie finanziert sich dieses Angebot?

Zitat von Klaatu Barada Nikto
Zentralisierte Plattformen wie YouTube und Twitch werden es bald sehr schwer haben gegen einen dezentralisierten Konkurrenten, der keine Gebühren auf durch Spenden und neue Subscriber generierte Gewinne für die Streamer erhebt. Beide Plattformen behalten Gebühren von 30 bis 50% der Einnahmen eines Content Creators sprich Streamers für sich. Der mit 93 Millionen Subscribern weltbekannteste Youtuber, der Schwede PewDiePie, wird ab dem 14. April Livestreaming exklusiv auf dLive betreiben. Dort gehen 90,1% der generierten Spenden und Subscibes an den Streamer selbst, die anderen 9,9% werden auf die Nutzer verteilt. Stichwort: Disruptive Blockchain-Technologie via dApp...
youtube versucht, mit Werbung Geld zu verdienen, Twitch lässt sich offenbar am finanziellen Erfolg der Inhalte beteiligen. Das ist ehrlich und nachvollziehbar. Wenn aber der Löwenanteil des generierten Umsatzes an die "Stars" geht, hat man ein System, in dem es nicht rentabel ist, kleinere Anbieter aufzunehmen. Am Ende sind solche Plattformen ja keine Wohltätigkeitsveranstaltungen, der Technik-Betreiber würde auch ganz gerne reich werden. Ich bin immer etwas misstrauisch, wenn ich nicht klar erkennen kann, wie das gehen soll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jinchuuriiki 15.04.2019, 07:55
7. Stimme fast vollkommen zu, aber...

die einzige wirkliche Konkurrenz die Twitch hat ist YouTube was die Nicht-Game Kategorien angeht.

Facebook also ich bitte euch, das hat seine besten Tage hinter sich

Beitrag melden Antworten / Zitieren