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Luftraumüberwachung: Nasa will Drohnen von Mobilfunkmasten aus kontrollieren
Corbis

Die Nasa plant offenbar für eine Zukunft, in der der Himmel voller Drohnen hängt. Einem Zeitungsbericht zufolge arbeitet die Raumfahrtbehörde zusammen mit Verizon an einem System zur Flugsicherung für unbemannte Fluggeräte.

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denkmal! 04.06.2015, 17:28
1. Hut ab!

Na, also! Es wird zusammen kommen, was zusammengehört. Der grosse Bruder und die sieben fliegenden Zwerge. Die Dystopie erscheint immerklarer auf dem Radarschirm unseres Zeitalters. Schnell gibts die Antidrohnen, etc. Nee, alles klar! Danke für das letzte Puzzle unserer neueren Weltordnung! Hut ab zum Gebet, Leute!

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DocMoriarty 04.06.2015, 17:37
2.

Denen geht der Allerwerteste auf Grundeis angesichts der Tatsache, daß ein paar Leuten wegen der Politik der neoliberalen Verbrecher der letzten Jahre langsam aber sicher die Sicherung durchbrennen könnte. Daher auch die Bestrebungen zur Totalüberwachung.
Im Prinzip ist die Idee aber nicht schlecht, Drohnen könnte man von überall in der Welt aus steuern, wenn man die Steuerung mit Hilfe eines Mobiltelefons realisiert, was Anschläge mit Drohnen aufs Weisse Haus und ähnliche Einrichtungen des organisierten Verbrechens relativ sicher macht.

Man stelle sich nur vor, daß z.B. von den 360 Mio für G7 in Elmau die Kindergärtnerinnen auf Jahre hinaus dreifaches Gehalt beziehen könnten. Nur mal so nebenbei.

Ferner enthält der Artikel in einem Nebensatz auch für 9/11 relevante Details, die der Öffentlichkeit so i.d.R. nicht bewußt sind. Die Hintermänner und Schuldigen von 9/11 laufen schließtlich immer noch frei rum, das darf man nie vergessen!

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amidelis 04.06.2015, 18:18
3. Clever

Dass Drohnen ein unverzichtbarer Bestandteil des altagslebens werden ist absehbar. Nur wie ? Die Führung via vorhandener Masten ist eine sehr clevere Idee. Briefträger Pizzabote und Kuriere werden der Vergangenheit angehören. Es ist ein Horror sich vorzustellen wieviele Menschen und Jobs durch Maschinen einfach ersatzlos ins besitos gedrängt werden. Das wird die Gesellschaft unendlich viel kosten. Drohnen werden keine Sozialversicherungsnummer haben.

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NewYork76 04.06.2015, 19:15
4. Vorsicht!!! Alle wieder zurueck auf die Baeume!

Da arbeitet die NASA endlich mal an etwas, das praktischen Nutzen hat - die "sinnlose Geldverschwendung" diverser Raumfahrtprogramme wurde hier ja schon ausfuehrlich diskutiert - und schon wird hier von Totalueberwachung, Jobkiller und dem Ende der Welt gewettert.

Die Dronen-Kontrolle ist der naechste logische und notwendige Schritt um Dronen sicher einsetzen zu koennen. Und die Nutzung einer schon bestehenden Infrastruktur ist eine sehr gute Idee. Beim regulaeren Flugverkehr kaeme ja wohl auch keiner auf die Idee alle Flugzeuge in Eigenregie fliegen zu lassen.

Aber bei den Woertern Drone, NASA und Ueberwachung faengt der pavlowsche deutsche Schaeferhund natuerlich sofort zu bellen an...

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tweet4fun 04.06.2015, 19:34
5. Eine sowohl logische als auch notwendige Idee!

Die Anzahl insbesondere privater Hobby-Drohnen wird künftig drastisch zunehmen, weil sie für Hinz und Kunz zugänglich sind. Sie sind billig und erfordern in den meisten Fällen keine Lizenz oder Flugausbildung. Da kauft dann der Onkel Heinz dem kleinen Kevin eine Drohne zum Geburtstag, und der fliegt das Teil dann gleich mal über dem Spielplatz herum. Auch kann man sich vorstellen, daß künftig über einem schweren Verkehrsunfall mehrere Drohnen von Gaffern und Zeitungsreportern gleichzeitig herumschwirren und nicht nur Jeden gefährden, sondern z.B. auch einen Rettungshubschrauber behindern können. Selbst wenn dichtbesiedelte Wohngebiete wegen der Unfallgefahren für Drohnen gesperrt sein mögen – wer von den Drohnenbesitzern würde sich denn darum kümmern? Ich möchte mal das allgemeine Jammern hören, wenn eines dieser dämlichen Spielzeuge außer Kontrolle gerät und einen Menschen am Boden schwer verletzt.

Eine Steuerungsmöglichkeit dieser dämlichen Pest von außen ist deshalb grundsätzlich zu begrüßen! Allerdings könnte man sich das sparen, wenn Drohnen (ähnlich einer Schußwaffe) strengen Zulassungs- und Gebrauchsvorschriften, inklusive schmerzhaften Geldstrafen bei Mißbrauch, unterliegen würden. Solange das aber nicht grundlegend und einwandfrei gesetzlich geregelt ist, bleibt nur die Möglichkeit, Drohnen zwangsweise von außen zu steuern.

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klugscheißer2011 04.06.2015, 20:24
6. Maschinenstürmer sterben wohl nie aus

Zitat von tweet4fun
Eine Steuerungsmöglichkeit dieser dämlichen Pest von außen ist deshalb grundsätzlich zu begrüßen! Allerdings könnte man sich das sparen, wenn Drohnen (ähnlich einer Schußwaffe) strengen Zulassungs- und Gebrauchsvorschriften, inklusive schmerzhaften Geldstrafen bei Mißbrauch, unterliegen würden.
Dämliche Pest? Naja, es gab 1835 auch Leute, die die erste Eisenbahn für Teufelsmaschinen hielten.
Und die Maschinenstürmer gingen auf mechanische Webstühle los. Damit, dass es immer welche gibt, die sich dem Fortschritt verweigern, müssen wir wohl leben.

Also ich besitze auch so ein Teil, ich nutze den Kopter - so nennen wir Modellflieger das Fluggerät, um uns von den militärisch genutzten Tötungsmaschinen abzugrenzen - auch gewerblich, um auftragsgemäß Fotos und Videos aus der Luft zu machen. Warum soll das nur ein paar Reichen überlassen sein, die sich eine Cesna leisten können?

Einwandfrei gesetzlich geregelt ist der Einsatz der Kopter jetzt schon. Ich habe eine Haftpflichtversicherung, die der Gesetzgeber vorschreibt, ich bin im Besitz einer zeitlich begrenzten Aufstiegsgenehmigung, darf den Kopter bis maximal 100 Meter über Grund fliegen und habe jeden Flug vorher bei der zuständigen Ordnungsbehörde oder Polizei anzuzeigen. Das ist wohl Bürokratie genug!
Zu den Kosten: Der Kopter + Kamera kostete mich etwa 1200 Eus, Versicherung 150 Eus/Jahr, UAV-Genehmigung für zwei Jahre 150 Eus.
Ist wohl kostspielig genug!

Achja und die Genehmigung des Eigentümers, dessen Grundstück ich überfliege, muss ich natürlich auch haben.

Und was die Überwachung durch Satelliten angeht, so muss die NASA sie gar nicht ankündigen. Sie findet nämlich schon längst statt. Denn die meisten moderneren Kopter (meiner auch) sind mit einem GPS-Sensor ausgestattet. Angeblich, um die Position sicher zu halten. Alles klar!! Es geht wohl eher darum das Gerät vom Satelliten aus zu überwachen. Steuerungssysteme per Handy tragen ebenfalls dazu bei.

Auch ich habe nichts dagegen, den Flug der Kopter überwachen zu lassen, aber was geht das bei uns die NASA an?

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Landkaertchen 04.06.2015, 21:02
7.

Hier geht es nicht um Modellhubschrauber, die modebewusst gern Drohne genannt werden, sondern um professionelle zukünftige Systeme, die nicht mehr mit der Fernbedienung geflogen werden, sondern automatisch. Logistik "auf der letzten Meile". Das Thema bleibt spannend, wird aber nicht das Spielzeug vom Nachwuchs oder ein klassiches Modell mit Fernsteuerung betreffen. Hat also mit Angriffen auf's Weiße Haus nur in dem Sinne etwas zu tun, dass, wenn dort keine automatischen Logistksysteme fliegen, ein Modell, dass per Fernbedienung gesteuert wird, rechtzeitig erkannt werden kann.

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felisconcolor 04.06.2015, 21:11
8. Warum gehen sie

Zitat von tweet4fun
... Eine Steuerungsmöglichkeit dieser dämlichen Pest von außen ist deshalb grundsätzlich zu begrüßen! Allerdings könnte man sich das sparen, wenn Drohnen (ähnlich einer Schußwaffe) strengen Zulassungs- und Gebrauchsvorschriften, inklusive schmerzhaften Geldstrafen bei Mißbrauch, unterliegen würden. Solange das aber nicht grundlegend und einwandfrei gesetzlich geregelt ist, bleibt nur die Möglichkeit, Drohnen zwangsweise von außen zu steuern.
nicht mal in einen Laden und kaufen sich eine. Und lernen sie zu fliegen. Noch besser sie bauen mal eine selbst. Das ist ein wundervolles Hobby. Man findet Ruhe und Gelassenheit. Und dann das erhebende Gefühl wenn beim Jungfernflug alles so klappt wie man es sich vorstellt. Man ist an der frischen Luft, weit weg vom Lärm und Stress der Stadt. Dann kommt man auch wieder auf andere Gedanken.

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felisconcolor 04.06.2015, 21:17
9. Ähem

Zitat von klugscheißer2011
... Sie findet nämlich schon längst statt. Denn die meisten moderneren Kopter (meiner auch) sind mit einem GPS-Sensor ausgestattet. Angeblich, um die Position sicher zu halten. Alles klar!! Es geht wohl eher darum das Gerät vom Satelliten aus zu überwachen. Steuerungssysteme per Handy tragen ebenfalls dazu bei. Auch ich habe nichts dagegen, den Flug der Kopter überwachen zu lassen, aber was geht das bei uns die NASA an?
warum sollte die NASA oder sonst jemand ihren Kopter überwachen wollen. Im übrigen hat GPS nur einen downlink keinen Uplink. Und den Rest machen sie über ihre Fernsteuerung. Und selbst wenn das Teil einen Telemetriekanal hat, dann ist der von sehr begrenzter Reichweite. Höchstens bis zu ihrer Fernsteuerung. Dafür das sie den Kopter kommerziell nutzen haben sie bemerkenswert wenig Ahnung von der Materie. Schade eigentlich. Sowas ist nämlich sehr spannend und interessant was man alles noch mit so einem Kopter anstellen kann. Wissen ist Macht. ;-)

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