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MacBook-Pro-Notebooks: Apple reagiert mit Rabatten auf Kritik
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Schon mit der fehlenden Kopfhörerbuchse im iPhone 7 hat Apple sich Ärger eingehandelt. Nun wird der Konzern wegen der Anschlüsse am neuen MacBook Pro kritisiert. Das Unternehmen reagiert ungewohnt.

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zwischen_durch 08.11.2016, 16:44
100.

Mäuse ->Bluetooth
externe Laufwerke ->WLAN
Smartphones ->WLAN
Kameras ->WLAN
USB-Sticks -> Ich nutze Clouddrives oder Übertrage die Daten per WLAN auf mein Smartphone
SD-Karten -> Ich nutze Clouddrives

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paysdoufs 08.11.2016, 16:48
101.

Zitat von zeichenkette
USB C ist einfach der erheblich flexiblere Nachfolger von USB, darüber kann man dann auch das Gerät laden und Netzwerk oder Monitore anschließen. [...] Das ist schlicht eine enorme Verbesserung, auch wenn es erstmal ein wenig weh tut.
erklären Sie uns jetzt noch warum man - "weil" man die USB-C Buchsen einführt - deswegen zwangsweise alle anderen Schnittstellen entfernen muss?

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h.hass 08.11.2016, 16:50
102.

Klar, bei acht Prozent Mac-Marktanteil benutzen 2/3 aller IT-Kongressler, die noch dazu den ganzen Tag über mit Windows-Hard- und Software arbeiten, Mac-Hardware... noch ein Mythos aus dem Apple-Paralleluniversum. Aber da laufen die Uhren eh andersrum und die knallharte Reduzierung gängiger Schnittstellen ist eine innovative technische Meisterleistung.

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paysdoufs 08.11.2016, 16:57
103.

Zitat von lightstorm66
Da kann man ja froh sein dass beim Macbook ein Display und Keyboard dabei ist.
Aber beim 15-Zöller (und iMac) kein Nummernblock...

Voll "Pro" halt ;-p

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premstar_pill 08.11.2016, 17:34
104.

Zitat von citycity
Die Preise der neuen MacBooks schrecken mich auch ab und ich finde sicher nicht alles gut was Apple macht, aber dieses Rumgehacke auf wegfallende Anschlüsse muss nach Jahrzehnten jetzt langsam mal ein Ende haben.
Was soll ich als "Profi" (die Preisklasse deutet doch wohl darauf hin) mit einem Gerät fûr das ich GRUNDSÄTZLICH und IMMER einen Adapter brauche um irgendwelche Peripherie anzuschliessen??
Vollkommen für den Popo. Apple wird zur reinen Design-Schmiede für Poser.
Für 2000-2500 Euro bekomme ich ein Thinkpad X250/260 mit Kohlefasergehäuse, i7-Prozessor und allen gebräuchlichen Schnittstellen. Und Dockingstation und allem Pipapo. Damit kann man dann als Profi auch was anfangen.

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Justitia 08.11.2016, 17:57
105.

Zitat von h.hass
Machen Sie doch mal die Runde durch 20 zufällig ausgewählte IT-Buden und 20 zufällig ausgewählte Firmen-IT-Abteilungen. Und dann berichten Sie, in wie vielen Mac-Hardware verwendet wird. Auf eine tolle Apple-Erfolgsmeldung kommen 20 Firmen, in denen keine Apple-Hardware zum Einsatz kommt.
Bleiben Sie doch einfach bei Ihrer ursprünglichen Behauptung, die sinngemäss lautet, alle die Apple-Rechner verwenden seien Idioten und hätten keine Ahnung, zudem sei das alles überteuert. Anhand eines der weltweit grössten Unternehmen, zeige ich Ihnen das Gegenteil auf. Sie können aber auch gerne bei professionellen Medienschaffenden vorbauschauen, dort stehen mit Sicherheit weit überwiegend Apple-Rechner. Dass in der Industrie so viele Windows-Rechner verwendet werden, hat damit zu tun, dass vor 30-40 Jahren dort MS-DOS-Rechner eingeführt wurden, die dann kostengünstig durch Windows-Rechner ersetzt werden konnten. Viele Programme liefen weiterhin oder konnten upgradet werden, eine komplette Neuanschaffung dieser Programme war nicht erforderlich. Zudem hatte Apple zu dieser Zeit für die Industrie keine einfach zu skalierenden und damit an die Industriebedürfnisse anpassbare Produkte im Programm. Die allermeisten Betriebe scheuen bis heute den Aufwand für die Umstellung auf MacOS oder Linux, mit einer irgendwie gearteten Überlegenheit von Windows-Rechnern oder Windows im professionellen Berech hat das aber rein gar nichts zu tun. In vielen Betrieben laufen die Windows-Rechner heute noch mit dem vollkommen veralteten Windows-XP, das sowohl was Wartung, Enfachheit der Bedienung und Stabilität betrifft, mit einem aktuellen MacOS (oder einem aktuellen Windows) in keinster Weise mithalten kann. Die Unternehmen stellen fast ausschliesslich aufgrund des finanziellen Aufwands, der ja bei weitem nicht nur die Anschaffung der Rechner betrifft, nicht auf aktuelle Systeme um.

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Justitia 08.11.2016, 18:06
106.

Zitat von Addams
Sie sind ja nicht der Erste, der die Zusammenarbeit der beiden Firmen hier als Referenz ins Felde führt. Aber schon mal darüber nachgedacht, dass solche Meldungen für beide Firmen auch einen hohen Promotionwert haben? Und dass sich Firmen auf solche Meldungen auch verständigen können? Also ich bleibe in meiner Einschätzung dabei, mein Umfeld zu befragen und mir in Tech-Foren die Meinung Unabhängiger einzuholen. Das Ganze dann noch im Kontext meiner Nutzer-Bedürfnisse gesetzt, läßt Apple in den vergangenen Jahren mehr und mehr an Attraktivität verlieren. Davon abgesehen ist meine kleine Mini-Firma nicht mit IBM vergleichbar. Was soll ich denn aus der Apple-IBM-Lobhudelei für mich herausziehen?
Sie müssen aus dem Bericht weder etwas herausziehen noch will ich Sie von den Eigenschaften von Apple-Rechnern überzeugen. Mir ist es schlicht und einfach egal welche Rechner Sie verwenden. Sie werden schon wissen, mit welchen Rechnern Sie ihre Bedürfnisse am besten abdecken. Mir ging es einzig und alleine darum die Behautung des Foristen "hass" zu widerlegen, dass es keine Apple-Rechner im professionellen Einsatz gäbe, alle Apple-Nutzer verblödet seien und die Produkte generell überteuert sind. Ich hatte übrigens bereits geschrieben, dass bei mir beruflich sowohl Windows- als auch Apple-Rechner zum Einsatz kommen, ich also gegen keines der beiden Systeme in irgendeiner Weise voreingenommen bin.

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diebewerterin 08.11.2016, 18:46
107. einfach mal den Schrott vom Apfelland nicht kaufen...

ohne Kopfhörerbuchse? Wer kauft so was? Um dann einen Adapter zu nutzen? Wie ein Auto ohne Tank...aber mit einem stylischen Benzinkanister...selbst Schuld wem das nicht die Augen öffnet. Genauso die MacBooks...kein HDMI Anschluss...das beste an der Verarschung...es gibt Leute die kaufen so etwas...lachhaft.

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rjsedv 08.11.2016, 18:52
108. Warum will mich Apple ständig fernhalten

Ich bin seit Jahren neugierig auf die Apple-Welt. Aber immer wenn ich mich dazu durchringe, meinem Portfolio aus einem Dutzend Linux/Windows-Rechnern einem Mac beizusteuern, kommt Apple mit irgendwelchen Nogos als Neuerungen. Was soll ich denn mit einem Rechner, den ich nirgends anschließen kann? USBC ist ja ein nettes Gimmik für die Zukunft, aber ich muss heute (!) mit so einem Gerät arbeiten. Und Adapter sind indiskutabel.

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h.hass 08.11.2016, 18:55
109.

Ich habe nirgendwo geschrieben, Apple-Nutzer seien Idioten. Dass es sich bei ihnen um Menschen handelt, die von IT-Technik sehr wenig Ahnung haben, ist allerdings eine Erkenntnis, die von vielen IT-Leuten geteilt wird.

Man kann sich im Internet im übrigen darüber informieren, dass Apple und IBM vor zwei Jahren eine Partnerschaft eingegangen sind und die IBM-Mitarbeiter bald darauf wahnsinnig begeistert waren von Apple-Hardware. Es gibt genügend kritische Stimmen zu a) den euphorischen Aussagen der anscheinend so begeisterten IBM-It-ler, b) zu den erwähnten Ersparnispotentialen, zu denen belastbare, detaillierte Zahlen offenbar nicht vorliegen, c) zur tatsächlichen Alltagstauglichkeit der Apple-Monokulturen in einem internationalen IT-Umfeld, das von Windows dominiert wird.

Die entsprechenden Diskussionen kann man problemlos im Netz nachverfolgen. Die ach IBM/Apple-Story taugt nicht einfach so als "Beweis" für die Qualität applescher IT-Technik. Aber das kann sicher nicht in diesem Thread weiterdiskutiert werden.

"In vielen Betrieben laufen die Windows-Rechner heute noch mit dem vollkommen veralteten Windows-XP, das sowohl was Wartung, Enfachheit der Bedienung und Stabilität betrifft, mit einem aktuellen MacOS (oder einem aktuellen Windows) in keinster Weise mithalten kann"

Müssen sie auch nicht, weil es nämlich gar nicht sein kann, dass in "vielen Betrieben" noch XP läuft - bei einem XP-Marktanteil von 4,96 % (September 2016). Ein Admin, der angesichts der Sicherheits- und Kompatibiltätsaspekte im Jahr 2016 noch eine XP-Infrastruktur betreibt, sollte sich wohl eh ein neues berufliches Umfeld suchen. Und ein Betrieb, dem tatsächlich die Mittel fehlen, um ein Windows-7-Netzwerk mit ein paar Clients, Netzwerkdruckern, Switches und Cat 5-Kabeln zu finanzieren, der muss wohl demnächst Insolvenz anmelden.

Im übrigen haben wir bei den gängigen Windows-Betriebssystemen einen Marktanteil von rund 68 %, im betrieblichen Umfeld dürfte er nach meiner Erfahrung viel höher liegen. Ich habe zum Beispiel mal in einem Betrieb gearbeitet, wo die Geschäftsleitung meinte, mit einer Linux-Infrastruktur Geld sparen zu können. Der Spuk dauerte ungefähr vier Monate und hat viel Zeit und Nerven gekostet, dann wurde wieder auf Windows umgesattelt.

Das uralte XP mit einem aktuellen MacOS zu vergleichen, ist auf jeden Fall billige Stimmungsmache. Das sage ich im übrigen als jemand, der von Windows auch öfter mal genervt ist und Microsoft gerne mal die Meinung geigen würde wegen der dämlichen Kachelästhetik, die unsinnigerweise das gute alte, bestens durchdachte Windows-7-Handling ablösen soll. Ich kenne überhaupt keine Windows-Nutzer, die nicht auch mal über Windows oder Microsoft fluchen. Aber deshalb zu dem schrulligen, nerdhaften Linux wechseln oder überteuerte Apple-Hardware kaufen? Das sind doch keine Alternativen.

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