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MacBook-Pro-Notebooks: Apple reagiert mit Rabatten auf Kritik
SPIEGEL ONLINE

Schon mit der fehlenden Kopfhörerbuchse im iPhone 7 hat Apple sich Ärger eingehandelt. Nun wird der Konzern wegen der Anschlüsse am neuen MacBook Pro kritisiert. Das Unternehmen reagiert ungewohnt.

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charlybird 07.11.2016, 17:04
10. Ich denke,

ich werde noch bis zur Vervollkommnung der Linuxprodukte im Audiobereich, die auch gerne angemessenes Geld kosten dürften, mit gebrauchten Äppeln zurechtkommen müssen, die noch über ausreichend Schnittstellen verfügen, um zusätzliche Hardware einzubinden.
Apple soll dann machen was es will, es ist ja jetzt schon mehr ein stylisches Luxusprodukt, was zugegeben auch weitestgehend in der eigenen Macwelt funktioniert, als ein professionelles Werkzeug, was es früher unangefochten einmal war.
Schade, aber Kommerz geht halt vor, da hält man sich nicht mehr mit Qualität, Kompatibilität und vor allem Seriosität auf.

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Bernd R. 07.11.2016, 17:15
11. Kabel und Adapter

Thunderbolt 3 / USB-C ist in meinen Augen eine sehr gute Idee. Hoffentlich bleibt uns dieser Stecker mal länger erhalten. An Kabeln und Adaptern hat sich die Computer-Branche schon immer gesundgestoßen. Das war schon bei den SCSI-Kabeln annodazumal so. Warum es Apple allerdings nötig hat, ein - Entschuldigung bitte - Schweinegeld für ihre Kabel und Adapter zu verlangen, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Klar: Profit. Aber Apple verdient - im Gegensatz zu anderen Herstellern - gutes Geld an den Geräten. Wenn auch bei Kabeln einfach die bei Apple übliche Marge (um die 35%) aufgeschlagen würde, wäre es nicht so tragisch. Bei den Kabeln sind es aber mehrere 100%. Oder noch einfacher: Thunderbolt-, SD-Card- und Video-Adapter einfach beilegen. Das Geschrei wäre so viel geringer und Apple gäbe ein gutes Bild ab. Beim iPhone 7 und dem Kopfhörer-Adapter geht's ja auch.

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zeichenkette 07.11.2016, 17:24
12.

Zitat von PeterPan95
Auch wenn USB-C toller ist als USB, könnte man ja einfach 2 Buchsen einbauen, zusammen mit den ganzen anderen Standards. Dann gäbe es mehr Auswahl, Flexibilität und DANN könnte man auch sagen es wäre eine "enorme Verbesserung". Das was Apple macht, ist hingegen Abzockerei. Sie bieten einen Rechner an, bewerben ihn als "unglaublich klein/flach/handlich", und zwingen aber ihre Kunden dazu, genau diesen Vorteil für eine normale Nutzung gleich wieder aufzugeben. Noch dazu verkaufen sie das Werkzeug dafür zu Wucherpreisen. Ich bin nicht Apple-Kunde, und bei sowas schüttel ich nur den Kopf und werde es auch sehr bewusst weiterhin nicht.
Wenn man da nur zusätzlich USB-C einbaut, dann hat man der Unzahl an Anschluss-"Standards" nur einen weiteren hinzugefügt. Apple hat das damals beim ersten iMac genauso gemacht: Das Ding hatte USB und nur USB, während das noch kaum jemand kannte. Und alle haben sich aufgeregt, aber das hat USB erst zum Durchbruch verholfen.

Und ob sie Adapter zu Wucherpreisen verkaufen oder nicht, kann einem ja völlig egal sein, wenn man das Zeug anderswo für ein paar kleine Euro kaufen kann. Denn das ist ja eben kein Apple-spezifischer Anschluss. Warum sollte jemand einen Adapter für 20 Euro bei Apple kaufen, wenn man ihn bei Amazon für 8 Euro im Zweierpack bekommt? Und wie kann man sich darüber aufregen, dass Apple endlich vollständig auf Standard-Anschlüsse wechselt, die jeder anbieten kann? Ich würde sowas auch nicht bei Apple kaufen, aber man muss das ja gar nicht.

Das Samsung Chromebook Pro (übrigens ein sehr interessantes Gerät) hat auch nur zwei USB C Anschlüsse und sonst nix.

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abwinken 07.11.2016, 18:16
13. als alter Hase (70)

Apple hat nur einmal einen gescheiten Computer auf den Markt gebracht und der hieß "Laser-Writer"
Dann kam noch eine gute "Idee", die hieß "Smartphone". Und das wird es gewesen sein.

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lancelotto 07.11.2016, 18:29
14. Reif für Apple

Sie haben sich nicht wirklich mit USB C auseinandergesetzt, oder?
Haben Sie sich schon mal gefragt, ob Sie und Ihre Firma reif für Apple sind?

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zeichenkette 07.11.2016, 18:49
15.

Zitat von abwinken
Apple hat nur einmal einen gescheiten Computer auf den Markt gebracht und der hieß "Laser-Writer" Dann kam noch eine gute "Idee", die hieß "Smartphone". Und das wird es gewesen sein.
Der LaserWriter war ein Drucker, kein Computer. Einer der ersten Laserdrucker, die man kaufen konnte, aber kein Computer.

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gerd0210 07.11.2016, 19:03
16.

Die neuen Geräte kommen mir vor wie ein Einkaufskasten. Es geht vorwiegend um Folgegeschäfte.

Wie sehr vermisse ich so ein altes Programm wie Mac Draw. Schnell mal eine Zeichnung? Kein Problem. Besonders brauchbar war die Multilayertechnik.

Ich weiß, heute gibt es umfangreichere Programme und die für wenig Geld. Aber ich mag keine Programme für die drei Zentimeter Handbuch nötig sind.

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sonntag500 07.11.2016, 19:26
17. Apple wird doch jetzt keinen Kniefall vor den Konsumenten machen, ...

... die doch Alles und Jedes teuer einkaufen, nur mit dem ziel, dazu zu gehören; zur Apple-Gemeinde, die doch so besonders ist, dass sie auch noch, wie jedes andere Zusatzteil, App, Kabel, Netzteil kaufen müssen, um die Funktionsweise herzustellen. Die kaufen natürlich auch die Kopfhörer für 100, 200 EURO.
Gut, ein Bruchteil zur Anschaffung diesen neuen IMac.

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Konstruktor 07.11.2016, 19:50
18.

Zitat von gerd0210
Die neuen Geräte kommen mir vor wie ein Einkaufskasten. Es geht vorwiegend um Folgegeschäfte.
Nein. Man braucht keinen einziges weiteres Produkt bei Apple zu kaufen, weil USB-C schlicht der neue Industriestandard ist.

Der alte USB-A war das für die letzten 20 Jahre, aber auch der wurde erst von Apple durchgesetzt, gerade weil sie ab dem ersten iMac nur noch USB verbaut haben und der USB-Zubehör-Markt exakt ab da geradezu explodierte, während sich für die vorher schon nur zusätzlich in PCs verbauten USB-Ports kein Mensch interessiert hat (damals hieß er in PC-Kreisen weithin noch „Useless Serial Bus“).

Und Apple geht jetzt mit der ebenfalls konsequenten Umstellung auf USB-C voll aufs Gas. In einem Jahr werden alle aktuellen Macs nur noch USB-C haben, und der Zubehör-Markt wird sich bis dahin schon deutlich ausgeweitet haben (der hat schon mit dem Retina MacBook angefangen zu wachsen).

USB-C wird auch wieder viele Jahre lang bestehen bleiben, aber jetzt ist halt einfach mal die Umstellung fällig, wie 1998 auch schon.

Und wie damals auch lassen sich ja alle Probleme leicht lösen, wenn man noch alte Peripherie-Geräte hat. Ist also wirklich kein Drama.

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lightstorm66 07.11.2016, 20:02
19.

Da kann man ja froh sein dass beim Macbook ein Display und Keyboard dabei ist.

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