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MacBook-Pro-Notebooks: Apple reagiert mit Rabatten auf Kritik
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Schon mit der fehlenden Kopfhörerbuchse im iPhone 7 hat Apple sich Ärger eingehandelt. Nun wird der Konzern wegen der Anschlüsse am neuen MacBook Pro kritisiert. Das Unternehmen reagiert ungewohnt.

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heinz_schmitz 07.11.2016, 20:25
20.

Zitat von zeichenkette
USB C ist einfach der erheblich flexiblere Nachfolger von USB, darüber kann man dann auch das Gerät laden und Netzwerk oder Monitore anschließen.
Das ist ja fraglos richtig. Jedoch haben derzeit geschätzt 99,999999999999999999999999999....% aller verfügbaren bzw. beim Kunden vorhandenen USB-Peripherie-Geräte einen Anschluß nach Bauform USB-A. Daß Apple es angesichts dieser Tatsache noch nicht mal hinbekommt, in diesen neuen Geräten wenigstens EINE dazu passende USB-Buchse zu verbauen, ist schlicht indiskutabel.

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DocEmmetBrown 07.11.2016, 20:28
21.

Zitat von iman.kant
Die Politik von Apple mit den ständig ändernden Anschlüssen und die fehlende nachhaltige Entwicklung stabiler Hardware die für den Profi Bereich notwendig ist, zwingt nun auch meine Firma den Microsoft Weg zu beschreiten. Wir waren eigentlich sehr glücklich, aber die letzten Jahre waren mißerabel um eine stabile IT-Infrastruktur aufzubauen. Für den Profi Bereich ist Apple kaum mehr tragbar.
Scheinbar doch:

https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-Jeder-Mac-spart-IBM-270-Dollar-2861855.html

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Abel Frühstück 07.11.2016, 20:45
22.

Zitat von lancelotto
Sie haben sich nicht wirklich mit USB C auseinandergesetzt, oder? Haben Sie sich schon mal gefragt, ob Sie und Ihre Firma reif für Apple sind?
Hahaha. Ich war zwar nicht angesprochen, aber der war wirklich gut. Natürlich macht unsere IT den Laden jetzt demütig zu, denn wir sind noch nicht reif für Apple! Das war es also. Sehr lustig. Apple verabschiedet sich nach und nach vom professionellen Bereich, das ist ein Problem. Und Leute, die sich ein neues MBP kaufen, und dann bei Kunden stehen weil sie ihre LAN/HDMI/Mouse-Adapter vergessen haben, tun mir jetzt schon leid. im Heimgebrauch ist das ja alles machbar, in "echt" nur unter Schmerzen.

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heinz_schmitz 07.11.2016, 20:45
23.

Zitat von zeichenkette
Wenn man da nur zusätzlich USB-C einbaut, dann hat man der Unzahl an Anschluss-"Standards" nur einen weiteren hinzugefügt. Apple hat das damals beim ersten iMac genauso gemacht: Das Ding hatte USB und nur USB, während das noch kaum jemand kannte. Und alle haben sich aufgeregt, aber das hat USB erst zum Durchbruch verholfen.
Da haben Sie ja nicht ganz unrecht. Jedoch war die Situation damals eine grundlegend andere. Praktisch jeder aktuelle "IBM-kompatible" PC hatte damals schon mindestens eine USB-Buchse verbaut. Sie wurde nur nicht benutzt, weil fast alles Zubehör aus Bequemlichkeit der Anbieter noch mit den herkömmlichen Schnittstellen arbeitete: seriell und parallel. der iMac brachte damals einen Schub, da man zum Betrieb desselben zwingend USB-Hardware benötigte. Und damit setzte der Siegeszug von USB ein.

Heute sieht die Sache etwas anders aus. USB ist keineswegs veraltet, sondern gerade in Version 3.1 aktualisiert worden. Der enorme Vorteil ist die weitgehende Kompatibilität aller USB-Normen von 1.1 (haben noch viele Mäuse und Tastaturen) über 2.0 und 3.0 bis hin eben zu 3.1. Und auch mechanisch ist eine hohe Kompatibilität geboten: Allen gemein ist die Stecker/Buchsen-Norm USB-A. Die passen überall und universell (im Gegensatz etwa zu USB-B, das nur in einer Richtung paßt). Jeder USB-Stick, jede Maus, Tastatur, jeder Drucker.... USB-Hubs... alles wird per USB-A an den Computer angeschlossen. Und jetzt schafft Apple die Buche einfach ab.

Irre, oder?

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cih 07.11.2016, 21:01
24. ab und an glaube ich

das einige User hier für ihre Postings von apple bezahlt werden und alles meilenweit hochjubeln *ggg* Klaro kann man das Betriebssystem auch auf nen normalen Rechner bringen mit dementsprechenden USB-A Schnittstellen. Apple bringt es leider nicht fertig diesen selbst anzubieten und das nur über diverses externes leicht verlierbares auch wenn von anderen Anbietern angebotenes unsinniges verschwendetes Externes hinzubekommen. Apple meint sie sind die besten nur achten sie nicht auf die Meinung diverser User, vom Preis ganz zu schweigen. Für o.g. Notebook kaufe ich 3 ohne Betriebssystem in der gleichen Leistung mit mehr Anschlüssen. Eine Bekannte hat letztens ihr iphone aufgegeben weil ihr diverses vorgeschrieben wird, mit android ist sie glücklicher

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trompetenmann 07.11.2016, 21:03
25. Naja, das Diskettenlaufwerk....

Zitat von heinz_schmitz
Da haben Sie ja nicht ganz unrecht. Jedoch war die Situation damals eine grundlegend andere. Praktisch jeder aktuelle "IBM-kompatible" PC hatte damals schon mindestens eine USB-Buchse verbaut. Sie wurde nur nicht benutzt, weil fast alles Zubehör aus Bequemlichkeit der Anbieter noch mit den herkömmlichen Schnittstellen arbeitete: seriell und parallel. der iMac brachte damals einen Schub, da man zum Betrieb desselben zwingend USB-Hardware benötigte. Und damit setzte der Siegeszug von USB ein. Heute sieht die Sache etwas anders aus. USB ist keineswegs veraltet, sondern gerade in Version 3.1 aktualisiert worden. Der enorme Vorteil ist die weitgehende Kompatibilität aller USB-Normen von 1.1 (haben noch viele Mäuse und Tastaturen) über 2.0 und 3.0 bis hin eben zu 3.1. Und auch mechanisch ist eine hohe Kompatibilität geboten: Allen gemein ist die Stecker/Buchsen-Norm USB-A. Die passen überall und universell (im Gegensatz etwa zu USB-B, das nur in einer Richtung paßt). Jeder USB-Stick, jede Maus, Tastatur, jeder Drucker.... USB-Hubs... alles wird per USB-A an den Computer angeschlossen. Und jetzt schafft Apple die Buche einfach ab. Irre, oder?
...hatte Apple ja damals auch weggelassen, und die Windows-Fraktion hat dies als Apples Untergang prognostiziert.
Ähnlich wird es vielleicht mit USBC. Nur die vielen Adapter, die an braucht, relativieren das Gewicht und Größe des MBP.

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geritp 07.11.2016, 21:10
26. USB ist nicht das Problem

Das Problem der neuen Powerbooks ist nicht der Port - schon immer ist eine neue Generation der Books mit dem Wegfall alter Standards und neuen Buchsen auf den Markt gekommen.
Das eigentliche Problem ist der Preis. Hat die Konfiguration meines letzten Powerbooks noch 2600.-€ gekostet, schlägt eine Testkonfiguration der neuen Serie mit 3200.-€ zu Buche. Das ist tatsächlich viel zu viel und mehr als ich bereit bin für den Rechner auszugeben - dann muss der Alte eben noch ein bisschen durchhalten....

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ericus 07.11.2016, 21:12
27. Adapter sind unprofessionell

Mag sein, dass Apple mit seinen Anschlüssen Vorreiter ist. Aber überhaupt keinen der derzeitig flächendeckend verbreiteten Anschlüsse zu haben ist zutiefst fahrlässig, höchst unpraktisch und fast arrogant. Adapter sind nicht nur teuer, wackelig und bauen auf, sie wirken unprofessionell. Die Preissenkung ist ja quasi ein Selbsteingeständnis für diesen Quatsch. Der Köder muss immer noch dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

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haegae 07.11.2016, 21:15
28. Der Applefan äußert ein bisschen Kritik, aber nur ein bisschen

Dass der Autor Appleprodukte außergewöhnlich stark lobt und wenig objektiv ist, sollte jedem inzwischen aufgefallen sein.
Hier wird Kritik an den wenigen und zudem uniformen Anschlüssen geäußert, was positiv zu werten ist. Gleichzeitig wird jedoch verschwiegen, dass die Kabel trotz des Rabattes von Apple noch immer stark überteuert sind.

Und der Bezug auf das Lenovo Yoga Book in der Bildergalerie ist schlichtweg falsch. Dieses besitzt nicht nur einen HDMI und einen USB Anschluss, sondern auch einen Micro USB Anschluss und einen Speicherkarteneinschub, also noch immer deutlich mehr als das MacBook Pro. Zudem ist das Yoga Book mit 10" in einem ganz anderen Bereich angesiedelt.

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Newspeak 07.11.2016, 21:28
29. ...

Tja, wenn es nicht so viele Dumme gäbe, die einfach alles kritiklos kaufen, weil Apple draufsteht, dann könnte man keine Computerhardware ohne die essentiellsten Bestandteile verkaufen. Vermutlich wird der nächste Schritt sein, den Chip allein für sich in hübsches Design zu packen. Bildschirm, Tastatur und Stromkabel sind so oldschool. Kann ja der, der sowas braucht, extra kaufen.

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