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Manipulierte Timeline: Facebook kann auf Gefühle seiner Nutzer einwirken
DPA

Wissenschaftler machten ein Experiment mit Facebook-Nutzern: Eine Woche lang bekamen 300.000 von ihnen weniger Postings mit emotionalen Inhalten zu sehen als andere. Die Folgen waren deutlich messbar.

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831nl4u51 04.06.2014, 08:48
10. Im Zehntelpromillbereich.

Klar. Statistische Fehler können das nicht sein.
Das sind ernst zu nehmende Zahlen.
Nur von wem? Und wofür? Riecht nach "lolmythesis", auch ohne sinnverkrüppelnde Extremkurzfassung.

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wittich1965 04.06.2014, 08:50
11. Der Facebooknutzer als Versuchskarnickel, ...

... das zwecks künftig verbesserter Manipulation seziert wird.

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Altesocke 04.06.2014, 08:54
12. 7112

"Wer weniger negative Meldungen zu sehen bekam, schrieb mehr positive Inhalte (+0,06 Prozent) und weniger negative (-0,07 Prozent). Auch weniger positive Postings beeinflussten die User, wenn auch weniger stark: Die Betroffenen produzierten mehr Inhalte mit negativer (+0,04 Prozent) und weniger mit positiver Stimmung (-0,01 Prozent). "

Ergibt sich das nich schon als Konsequenz der 'weniger Posts dieser Art'?
Auf negative Posts wird haeufig negativ geantwortet.
Auf positive Post haeufig positiv.
Und wenn ich weniger Posts bekomme, schreibe ich in geringem Umfang wohl auch weniger zurueck.
Vorausgesetzt halt, meine timeline ist nicht zugemuellt von Leuten, die ich gar nicht kenne.
Ich denke, diese Manipulation zeigt nur ei8nes: Niemand ausser Facebook braucht Facebook. Weil die die einzigen Nutzer solcher Manipulationen sein werden!

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FreeWorldLeader 04.06.2014, 09:08
13. Schlechte Interpretation

+0,06% ist ja wohl innerhalb einer STandartabweichung und nicht relevant. Die Wissenschaftler sollten Ihre Diplome zurückgeben. Ah, haben ja an ner US Uni studiert.
Na dann.... Da sieht man mal wie hochqualitativ die US Ausbildung so ist.

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Politikum 04.06.2014, 09:19
14. optional

Das Experiment zeigt, wie sehr Foren und soziale Netzwerke auf uns einwirken. Sehr gut sieht man das in Technikforen, wo sich meist Männer über Digitalkameras, Fahrräder oder ähnliches austauschen. Es kommt dort regelmäßig zu derben Aggressionen, Gruppenbildung, Mobbing usw. Ich glaube, dass sich diese Stimmungen auch auf den Alltag übertragen. Interessant ist, dass sich die gleichen Leute bei persönlichen Forentreffen vollkommen harmlos und ohne jegliche Aggression über gleiche Dinge unterhalten können. Hat der Nutzer solcher sozialen Netzwerke nun viel emotionalen Stress durch Aggression, Ablehnung und Mobbing, zeigt er diese Aggression auch in seinem Alltag. Er wird quasi so missgelaunt, dass er seinen Frust an seiner Umgebung auslässt. Eine gefährliche Entwicklung.

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mica-thana 04.06.2014, 09:23
15. Witzlos

Irgendwie ist diese "Forschung/Studie" von FB doch ziemlich witz- und nutzlos. Bei 300.000 Leuten gabs insgesamt Schwankungen von -0,07 bis +0,06 ... Würde man sich einige tausend Accounts normal anschauen über mehr als eine Woche hinweg würde man vermutlich genauso Schwankungen feststellen...

Manipulation der Postings der Freunde indem man negatives oder Positives nicht angezeigt bekommt, kann das wiederposten und weiterleiten natürlich beeinflussen. Wenn nix da ist zum Liken/Posten, kann man auch nix weiter Posten.

Aber schön, dass Facebook offen zugibt, dass Sie dazu fähig sind (und es auch einsetzen würden), die Postings von Freunden zu manipulieren damit man bestimmte dinge nicht sieht. (Klar natürlich würde Facebook sowas nie machen wenn es um Privates geht...

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dr.u. 04.06.2014, 09:30
16. Was für ein Schwachsinn

Zitat von sysop
Wer weniger negative Meldungen zu sehen bekam, schrieb mehr positive Inhalte () und weniger negative (). Auch weniger positive Postings beeinflussten die User, wenn auch weniger stark: Die Betroffenen produzierten mehr Inhalte mit negativer () und weniger mit positiver Stimmung ().
Und welche Signifikanz haben Veränderungen von weniger als 1 Promille?
Wieviele Nahcrichten sind das? Wie groß ist die Fehlerrate udn -Streueung?
Ohne derartige Angaben sind die genannten Ergebnisse bar jeder Aussagekraft. Und vermutlich werden sie es auch mit diesen Informationen sein.

Wie ist überhaupt die rechtliche Lage bei den Betroffenen, wenn deren Inhalte und Nachrichten zensiert, gefiltert, geblockt werden?

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personalprivacy 04.06.2014, 09:42
17. So emotional...

... wie viele Menschen von Ihrer Onlineidentität abhängen, überrascht es mich, dass die Unterschiede nur relativ gering ausfielen.

Es lief allerdings auch nur über eine Woche. Stellt sicher nur die Spitze des Eisberges dar, die möglich ist.

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lizenz 04.06.2014, 09:46
18. Da wünscht man sich doch ...

... einen Stromausfall oder Meteoriteneinschlag auf den Facebook-Server ...

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scharfekante 04.06.2014, 09:48
19. Ich bin entsetzt ...

nicht nur über diese Massen-Manipulation, sondern auch über die Möglichkeit hierzu. Leider gibts dafür noch keinen Straftatbestand. Sollte es aber. Wie wärs mit "psychischer Betrug"?

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