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Manipulierte Timeline: Facebook kann auf Gefühle seiner Nutzer einwirken
DPA

Wissenschaftler machten ein Experiment mit Facebook-Nutzern: Eine Woche lang bekamen 300.000 von ihnen weniger Postings mit emotionalen Inhalten zu sehen als andere. Die Folgen waren deutlich messbar.

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felisconcolor 04.06.2014, 09:54
20. Jede Veränderung

von bewusst eingestellten Meinungsäusserungen, sei es durch weglassen oder verzögertem Veröffentlichen ist als Zensur zu werten. Denn wie oben beschrieben beeinflusst es alle weiteren Handlungen einer sozialen Gruppe. Das ist manipulativ und deswegen aufs äusserste zu verurteilen.

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Andr.e 04.06.2014, 09:58
21.

Meine Frage war Ernst gemeint: Wollt ihr Eure Leser vera*schen? Herr Dambeck, wie alt sind Sie eigentlich? Sie fabulieren hier etwas zusammen von einer hypothetischen "Facebook-Macht" auf Basis von 0,0x Prozent. Geht's eigentlich nicht noch ein bisschen abstruser? Hier lesen - und das meine ich ganz genauso ernst - auch Leute mit, die diesen Mist am Ende noch glauben. Und dieser Prozentsatz dürfte deutlich höher sein, als der "wissenschaftliche" Fliegenschiss von nicht mal einem Prozent dieser "Studie".

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Immergutelaunefee 04.06.2014, 10:01
22. Mathe hilft

310.000 Probanden. 155.000 davon bekommen positive und ebenso viele negative Filterung. so weit so gut. aber wo kommen jetzt die 300.000 Probanden der Kontrollgruppe her?

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abcstudent 04.06.2014, 10:03
23. Das Gegenteil

Alleine die App Zugriffsrechte erlauben Facebook alles. Facebook kann etwas Posten obwohl der Nutzer das gar nicht geschrieben hat. Theoretisch könnte man Menschen mundtot machen. mich erstaunt immer noch Ägypten. Damals wurde Mubarrak wie ein Gott behandelt. Wer etwas negatives über ihn sagte wurde zusammengeschlagen. Das hat sich durch das Internet verändert und ist ein positives Zeichen, aber da man weiß das die NSA überall drin steckt, sollte man vorsichtig agieren. Das ist ein manipulatives Werkzeug

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die_Neugierde 04.06.2014, 10:11
24. Wow!

Wer zum gnadenlosen Henker hat denn hier diese Studie zu planen geschafft? Und wer um Gottes Gnaden hat schafft das hier so einen komplett "wunderschönen" zusammenzukratzen? Oder fehlt die Angabe zum Kratzling deswegen, weil dies ein maschinell erstellter Text ist? Mir fallen da wirklich keine schönen Worte ein, die dieses "wunderschöne" Zeitalter zu beschreiben vermögen.

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ancoats 04.06.2014, 10:17
25. Huch

Facebook, der große Manipulator? Geht's auch eine Nummer kleiner? Was haben wir hier tatsächlich: marginale (weit unter 1%) Veränderungen der Postings in einem Datensatz von mehreren 100.000 Fällen, also einer Größe, bei der man für jedes und alles - auch komplett Unsinniges - eine statistisch signifikante Korrelation bekommen würde. Das Phänomen ist aus dem "wirklichen Leben" gut bekannt und außerdem banal, und es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass es in digitalen Kommunikationsnetzwerken nicht auftritt. Ich nenne so was überflüssige Trashforschung, und ich fürchte, wir werden in den nächsten Jahren - wow, so viele Daten, so viele Möglichkeiten! - noch eine ganze Flut davon zu sehen bekommen. Und jedes Mal einen Artikel...

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solomun 04.06.2014, 10:22
26. Nichtssagend

Die Ergebnisse sind doch überhaupt nicht aussagekräftig: Eine verändeurng von 0,04% sagt ja nichts anderes, als dass auf auf 4000 Posts jetzt ein zusätzlicher ein negativer / positiver kommt. Daraus kann man doch gar nichts ableiten....

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korox 04.06.2014, 10:24
27.

"Warum nicht Emotionen filtern?

Das neue Facebook-Experiment mit manipulierten Timelines mag Netzwerkforscher faszinieren. Es verdeutlicht aber zugleich, welche Macht Facebook prinzipiell über seine Mitglieder hat. Nur ein fiktives Beispiel: Ein Land befindet sich in einer Krise, Depressionen machen sich breit. Warum sollte Facebook dann nicht einen Beitrag zur Verbesserung der Stimmung leisten, indem es negative Postings stärker ausblendet? Davon würde womöglich die Wirtschaft profitieren. Und wäre so nicht allen gedient? "

Genau, es werden Glücksdrohnen gebraucht. Das Beispiel stösst mir sauer auf. Es sollte idealerweise jedem einzelnen Menschen selbst überlassen bleiben, was er stimmungsmässig filtert. Andererseits sind die Ergebnisse hierbei zum Glück vernachlässigbar.

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calvi 04.06.2014, 10:27
28.

Zitat von sysop
Wissenschaftler machten ein Experiment mit Facebook-Nutzern: Eine Woche lang bekamen 300.000 von ihnen weniger Postings mit emotionalen Inhalten zu sehen als andere. Die Folgen waren deutlich messbar.
Brave new world...

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ihawk 04.06.2014, 10:40
29. Habt ihr es noch nicht gemerkt?

Facebook, Twitter und Google (um nur die Großen zu nennen) liegen auf dem Sterbebett - Warum? - Diese, ach so "wertvollen" IT Konzerne haben ihre Mitglieder (Members) ohne wirkliches Stimmrecht verraten und verkauft.

Es wird immer offensichtlicher, dass diese IT Konzerne von Tarnfirmen der US Geheimdienste aufgebaut wurden.

Der Begriff Cyberwar wurde im Übrigen in Israel erfunden und von US Regierungsstellen begeistert aufgenommen und in die Realität umgesetzt. Nun tritt der Fall ein: "Es ist Krieg und keiner geht hin".

Das bedeutet ein schnelles, schmerzhaftes Ende von Facebook & Co. Die milliardenschwerer Konzernübernahmen im IT Bereich sind nichts anderes als Geldwäsche und Rückzugsgefechte.

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