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Medienkritik: Das Smartphone ist an allem schuld, Ausrufezeichen!
DPA

Die deutsche Smartphone-Kritik ist vergiftet. "Was macht das mit unseren Kindern" kann nicht ernsthaft die Frage sein. Und "früher war alles besser" nicht die Antwort.

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DerAndereZauberer 24.10.2018, 14:46
1.

Wie meistens gut, diesmal auch kurz und auf den Punkt. Zustimmung.

Deutschland ist das Land von #Neuland, "Killerspielen", bösen Smartphones.

Parallel in der Spiegel-Artikellandschaft: gleich zwei Artikel zum bösen Cannabis und irgendwelche "Experten", die von den Gefahren berichten. Liberalisierung geht gar nicht, sollen die Leute doch lieber wie bisher Schnaps trinken.

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georg69 24.10.2018, 14:53
2. Der letzte Absatz

bringt es auf den Punkt.
Das Smartphone als Pool von Möglichkeiten ist ziemlich genial. Leider nutzen die meisten Menschen diese Möglichkeiten nicht oder kaum aus. Somit verkommt das Potenzial dieser Geräteklasse weitgehend. Das liegt leider am Versagen der Erwachsenengenerationen, die nicht in der Lage sind, dem Nachwuchs diese Möglichkeiten aufzuzeigen, sondern sich vielmehr im Dickicht der Trivialitäten verlieren.

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arettke 24.10.2018, 15:01
3. Wunderbar Ausrufezeichen

Vielen Dank Herr Lobo, perfekt in Worte verpackt, was mir die ganze Zeit schon zu diesem Thema abstrakt im Kopf herumschwirrte. Habe den Beitrag schon über mein Smartphone geteilt...

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lt.ripley 24.10.2018, 15:01
4. Unvollständige Perspektive

Aus einer kulturwissenschaftlich-soziologisch-medientheoretischen Perspektive ist das ja ganz nettes Geplauder, Sascha. Was völlig fehlt ist ein Blick auf Erkenntnisse der Neurologie, was die permanente elektronische Begleitung mit unser allen Hirnen (nicht nur denen unserer Kinder) macht. Da hätte ich von Dir ein differenzierteres Bild erwartet.

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chrissie 24.10.2018, 15:05
5. Endlich mal ein leidenschaftlicher

Gegenakzent zu den ganzen ständigen Bedenkenträgern, danke!

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ro-bayer 24.10.2018, 15:06
6. Bildschirm wird Mattscheibe!

Man spricht ja auch von Bildschirmen (früher der TV, heute viele andere mehr), und mir bleibt festzustellen: bei unsachgemäßem Gebrauch schirmen diese Bildung ab und werden zur Mattscheibe, das Denken wird also matt. "Fragen Sie mal den Arzt ihres Apothekers." wollte ich einer chinesischen Reisetruppe in Khao Lak im Frühjahr sagen - die saßen während des Frühstücks zu siebt am Tisch, ohne Wort, und jede(r) mit´m Händie in der Hand. Blick nach unten - draußen lockten Meer und Sonne - uns zumnindest.

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canUCme 24.10.2018, 15:07
7. Heute ist alles besser!

Ist eine ebenso zweifelhafte Einstellung, wie der oft zitierte gegenteilige Satz.
Die Kritik an Smartphones würde ich nicht auf die Benutzergruppe der Jugendlichen fokussieren. Die Geräte und ihre unbestrittenen Möglichkeiten beunruhigen mich nicht so sehr, wie die Tatsache, dass die persönlichen Daten des größten Teils der Weltbevölkerung mittlerweile im Kommunikationsimperium des Herrn Zuckerberg abgebildet sind.

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MannAusmNorden 24.10.2018, 15:10
8. Kinder? Smartphone? Bitte kombinieren!

Also dieses ganze "Was macht das nur mit unseren Kindern" finde ich albern. Wenn man als Erwachsener für etwas sorgen sollte, dann dass Kinder damit ordentlich umgehen lernen. Wenn ich also meinen Kindern immer nur zeige, dass man auf dem Smartphone Candy Crush, Lords Mobile und wie der ganze Schund heißt zocke, dann ist das verkehrt. Man muss ihnen zeigen, wie man damit ordentlich umgeht. Kindern könnten zum Beispiel lernen mit einem begrenzten Datenvolumen umzugehen. 200MB fürs Kind? Sollte reichen für ein wenig Pokemon auf dem Heimweg und Whatsapp mit Familie und Freunden. Und oft genug gibt es in Häusen ja sowieso noch WLan für alle (beim Freund, McD´s, Supermarkt...). Dannn sollten die Eltern den Kindern beibringen, wie man das Handy fehlerfrei bedient (Nicht immer dieses "Was hab ich jetzt wieder gemacht?!?!") und wie man sich in Sozialen Netzwerken richtig bewegt. Und dann gilt auch: Learning by Doing. Und gerne mal drüber reden was man damit so macht.

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Margaretefan 24.10.2018, 15:11
9. Das wird sicher...

eine lustige Diskussion :-) Was mich am Smartphone nervt, ist, dass Menschen, egal ob alt oder jung, die Konzerte besuchen mehr mit Filmen oder Fotografieren beschäftigt sind, als dem Konzert zu folgen.

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