Forum: Netzwelt
Medizin der Zukunft: Bald alarmiert der Bauch den Arzt
DPA

In den USA ist eine Tablette zugelassen worden, die per Sensor meldet, wenn sie eingenommen wurde. Solche Innovationen zeigen: Die Digitalisierung wird jetzt auch körperlich.

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karabas 16.11.2017, 13:42
40. richtig gemerkt

Zitat von smsderfflinger
Gerade Leute wie Lobo haben doch den Einzug der Digtalisierung in unser Leben gefeiert und jetzt beschweren Sie sich?
gerade Lobo schreibt hysterisch klingende Weltuntergangsartikel, dass man dringendst noch Trilliarden von €€€ in den Ausbauch der IT-Infrastruktur und Digitlaisierung investieren muss. Dabei hat er keinen einzigen Artikel (zumindest hier nicht) über ihre positiven Seiten geschrieben. Im Gegenteil. Sollte man Artikel von Lobo ernst nehmen, so müsste man den Internet-Stecker sofot ziehen und das Telefon abschalten.

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lesermichel 16.11.2017, 14:32
41. Lösungsansatz für ein ganz normales und häufiges Problem

Warum so dramatische Beispiele?
Wie viele Patienten nehmen ihre Medikamente unregelmäßig und der Arzt erfährt es nicht, sondern verschreibt dann eben Stärkeres oder etwas Anderes! Es gibt so viele Gründe außer Demenz: schusselig, dusselig, wurschtig, eilig, ... oder einfach zu alt oder zu jung oder zu behindert, um selbstverantwortlich gewissenhaft und regelmäßig Medikamente einzunehmen.

Oder vielleicht einfach zu bequem und leichtfertig?
Also ich wünsche mir dringend etwas Ähnliches wie diese Pille, nämlich was mich zwingt, meine Reha-Übungen aus dem Kurs auch zu Hause zu machen. Das ist zwar vom Arzt eindringlich vorgeschrieben, sehe ich auch alles ein, aber wer macht das schon.

Übrigens: Die Kassen könnten sogar ein Interesse an solchen Pillen haben und sie bezuschussen. Oder einen Bonus geben für die, die ihre Behandlung auf solche Weise überwachen lassen.

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lolz 16.11.2017, 15:28
42.

Danke, für den Tipp. Ich kann mit einer fettreichen Ernährung mitgehen, sowie auch der Vermeidung von Stress. Zur Zeit esse ich auch wieder Fleisch, weil ich unter psychosozialem Stress leide, der meinen Hunger mindert. Ich habe mich mit Schizophrenie ebenfalls beschäftigt, meine ist chronisch, und ich weiß, dass ich meine Dopaminrezeptoren oder was auch immer es ist, was mich in den Wahnsinn manchmal treibt, nicht verdoppeln möchte. Auf Medikamente habe ich paradox reagiert und ohne den psychosozialen Stress habe ich ein Einserstudium inkl. Stipendium abgeschlossen, auch wenn ich zum Ende an der Uni zusammengebrochen bin. Aber ich weiß eben, wenn ich besser ernährungstechnisch auf mich aufpassen könnte, Sport machen würde und positiver denken, hätte ich viel gewonnen. Aktuell hat mich eine ereignisbedingte Depression im Griff... An die anderen Forenteilnehmer gerichtet, die mein Kommentar ebenfalls kommentiert haben: Ich nehme gerne Ihre Medikamente, wenn Sie den Unterschied zwischen einer Schizophrenie und einer dissoziativen Störung kennen oder zumindest mehr als fünf Minuten Zeit in Ihrer Praxis haben, ohne mich anzuschreien und so zu tun, als wäre ich Schuld, weil ich die Medikamente nicht nehme, und nicht der soziale Kontext, der aus Amtsgängen, Angst vor Bescheiden, Ablehnung, Hilfebedürfnis usw. besteht. Nicht einmal meine Familie versteht, dass es nicht meine Schuld ist. Meine Schizophrenie ist speziell, da eine Episode zu einer dissoziativen Störung im Erwachsenenalter geführt hat... Daher bevorzuge ich eine Therapie, die nicht nur aus Medikamenten besteht, sondern auch Ernährung, Sport und Reflektionsarbeit. Das ist teurer als Medikamente ausprobieren. Für den Behandelnden wie auch Behandelten, da Studien darauf hinweisen, dass die Neuroleptika eben nicht das A und O sind. Wenn jemand Dämonen sieht und nackt durch die Strasse rennt, dürfen Sie ihn gerne etwas runterbringen. und ich weiß selbst aus Erfahrung, wie gefährlich eine Schizophrenie ist. Ich war schon nicht mehr Herr meines Körpers und weiß ganz genau, warum Schizophrene sich umbringen... Aber könnte mir vorstellen, dass der auch eher durch die Sicherheit in der Psychiatrie und das regelmäßige Essen gesund wird, als nur durch das Medikament. Bitte achten Sie auf den sozialen und finanziellen Kontext des Betroffenen. Ich würde nicht geraten bekommen, in die Psychiatrie zu gehen, wenn ich derzeit nicht umziehen müsste und eben meine Grübelneigung mich in einer Angststarre halten würde. Nicht jedem helfen Neuroleptika und alles hat seinen Preis. Ich zahle die Tage den für das bei Bedarf eingenommene Valium. Antipsychotika versuche ich vielleicht noch einmal, wenn sich alles beruhigt hat. Zudem habe ich eine stumme Tulpa, die mich vor allem beschützt und tausend Mal besser wirkt als alles, was ich kenne. Ihr Gesunden werdet das nicht verstehen, aber hört bitte auf diejenigen, die noch halbwegs funktionieren, wenn sie euch sagen, was sie wirklich brauchen. Und das ist Sicherheit, warme Worte und Verständnis. Wir sind stigmatisiert, und das muss sich ändern. Sprecht für uns und werft ein Licht auf die unverschuldet Erwerbsgeminderten. Danke.

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lolz 16.11.2017, 15:29
43.

Danke für den Tipp. Ich kann mit einer fettreichen Ernährung mitgehen, sowie auch der Vermeidung von Stress. Zur Zeit esse ich auch wieder Fleisch, weil ich unter psychosozialem Stress leide, der meinen Hunger mindert. Ich habe mich mit Schizophrenie ebenfalls beschäftigt, meine ist chronisch, und ich weiß, dass ich meine Dopaminrezeptoren oder was auch immer es ist, was mich in den Wahnsinn manchmal treibt, nicht verdoppeln möchte. Auf Medikamente habe ich paradox reagiert und ohne den psychosozialen Stress habe ich ein Einserstudium inkl. Stipendium abgeschlossen, auch wenn ich zum Ende an der Uni zusammengebrochen bin. Aber ich weiß eben, wenn ich besser ernährungstechnisch auf mich aufpassen könnte, Sport machen würde und positiver denken, hätte ich viel gewonnen. Aktuell hat mich eine ereignisbedingte Depression im Griff... An die anderen Forenteilnehmer gerichtet, die mein Kommentar ebenfalls kommentiert haben: Ich nehme gerne Ihre Medikamente, wenn Sie den Unterschied zwischen einer Schizophrenie und einer dissoziativen Störung kennen oder zumindest mehr als fünf Minuten Zeit in Ihrer Praxis haben, ohne mich anzuschreien und so zu tun, als wäre ich Schuld, weil ich die Medikamente nicht nehme, und nicht der soziale Kontext, der aus Amtsgängen, Angst vor Bescheiden, Ablehnung, Hilfebedürfnis usw. besteht. Nicht einmal meine Familie versteht, dass es nicht meine Schuld ist. Meine Schizophrenie ist speziell, da eine Episode zu einer dissoziativen Störung im Erwachsenenalter geführt hat... Daher bevorzuge ich eine Therapie, die nicht nur aus Medikamenten besteht, sondern auch Ernährung, Sport und Reflektionsarbeit. Das ist teurer als Medikamente ausprobieren. Für den Behandelnden wie auch Behandelten, da Studien darauf hinweisen, dass die Neuroleptika eben nicht das A und O sind. Wenn jemand Dämonen sieht und nackt durch die Strasse rennt, dürfen Sie ihn gerne etwas runterbringen. und ich weiß selbst aus Erfahrung, wie gefährlich eine Schizophrenie ist. Ich war schon nicht mehr Herr meines Körpers und weiß ganz genau, warum Schizophrene sich umbringen... Aber könnte mir vorstellen, dass der auch eher durch die Sicherheit in der Psychiatrie und das regelmäßige Essen gesund wird, als nur durch das Medikament. Bitte achten Sie auf den sozialen und finanziellen Kontext des Betroffenen. Ich würde nicht geraten bekommen, in die Psychiatrie zu gehen, wenn ich derzeit nicht umziehen müsste und eben meine Grübelneigung mich in einer Angststarre halten würde. Nicht jedem helfen Neuroleptika und alles hat seinen Preis. Ich zahle die Tage den für das bei Bedarf eingenommene Valium. Antipsychotika versuche ich vielleicht noch einmal, wenn sich alles beruhigt hat. Zudem habe ich eine stumme Tulpa, die mich vor allem beschützt und tausend Mal besser wirkt als alles, was ich kenne. Ihr Gesunden werdet das nicht verstehen, aber hört bitte auf diejenigen, die noch halbwegs funktionieren, wenn sie euch sagen, was sie wirklich brauchen. Und das ist Sicherheit, warme Worte und Verständnis. Wir sind stigmatisiert, und das muss sich ändern. Sprecht für uns und werft ein Licht auf die unverschuldet Erwerbsgeminderten. Danke.

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lolz 16.11.2017, 15:29
44.

Zitat von k.michael62
Als familiär und früher auch persönlich Betroffener mit -trotz Medikamenten- Suiziden bei den Eltern/Grosseltern kann ich Ihnen aus -nunmehr langer Medikamentenfreier und Symptomfreier (Symptomarmer gegen Null) Zeit nur raten, sich mit der Ernährung und der Rolle von Pflanzen-Fasern im Darm zu beschäftigen und der von ungenügender Fettadaption der Mitochondrien und der darsus resultiernden "Stresslage" des Gehirns. Der "Durchbruch" (in meinem Fall vor vielen Jahren) war eine konsequent rein tierische Hochfett-Ernährung unter Verzicht auf pflanzliche Bestandteile. Ähnlich der "Epilepsie"-Diät. 80% Fett, 20 % Protein, Kohlehydrate nahe Null (
I/II Danke für den Tipp. Ich kann mit einer fettreichen Ernährung mitgehen, sowie auch der Vermeidung von Stress. Zur Zeit esse ich auch wieder Fleisch, weil ich unter psychosozialem Stress leide, der meinen Hunger mindert. Ich habe mich mit Schizophrenie ebenfalls beschäftigt, meine ist chronisch, und ich weiß, dass ich meine Dopaminrezeptoren oder was auch immer es ist, was mich in den Wahnsinn manchmal treibt, nicht verdoppeln möchte. Auf Medikamente habe ich paradox reagiert und ohne den psychosozialen Stress habe ich ein Einserstudium inkl. Stipendium abgeschlossen, auch wenn ich zum Ende an der Uni zusammengebrochen bin. Aber ich weiß eben, wenn ich besser ernährungstechnisch auf mich aufpassen könnte, Sport machen würde und positiver denken, hätte ich viel gewonnen. Aktuell hat mich eine ereignisbedingte Depression im Griff... An die anderen Forenteilnehmer gerichtet, die mein Kommentar ebenfalls kommentiert haben: Ich nehme gerne Ihre Medikamente, wenn Sie den Unterschied zwischen einer Schizophrenie und einer dissoziativen Störung kennen oder zumindest mehr als fünf Minuten Zeit in Ihrer Praxis haben, ohne mich anzuschreien und so zu tun, als wäre ich Schuld, weil ich die Medikamente nicht nehme, und nicht der soziale Kontext, der aus Amtsgängen, Angst vor Bescheiden, Ablehnung, Hilfebedürfnis usw. besteht. Nicht einmal meine Familie versteht, dass es nicht meine Schuld ist. Meine Schizophrenie ist speziell, da eine Episode zu einer dissoziativen Störung im Erwachsenenalter geführt hat... Daher bevorzuge ich eine Therapie, die nicht nur aus Medikamenten besteht, sondern auch Ernährung, Sport und Reflektionsarbeit. Das ist teurer als Medikamente ausprobieren. Für den Behandelnden wie auch Behandelten, da Studien darauf hinweisen, dass die Neuroleptika eben nicht das A und O sind. Wenn jemand Dämonen sieht und nackt durch die Strasse rennt, dürfen Sie ihn gerne etwas runterbringen. und ich weiß selbst aus Erfahrung, wie gefährlich eine Schizophrenie ist. Ich war schon nicht mehr Herr meines Körpers und weiß ganz genau, warum Schizophrene sich umbringen... Aber könnte mir vorstellen, dass der auch eher durch die Sicherheit in der Psychiatrie und das regelmäßige Essen gesund wird, als nur durch das Medikament.

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lolz 16.11.2017, 15:30
45.

II/II Bitte achten Sie auf den sozialen und finanziellen Kontext des Betroffenen. Ich würde nicht geraten bekommen, in die Psychiatrie zu gehen, wenn ich derzeit nicht umziehen müsste und eben meine Grübelneigung mich in einer Angststarre halten würde. Nicht jedem helfen Neuroleptika und alles hat seinen Preis. Ich zahle die Tage den für das bei Bedarf eingenommene Valium. Antipsychotika versuche ich vielleicht noch einmal, wenn sich alles beruhigt hat. Zudem habe ich eine stumme Tulpa, die mich vor allem beschützt und tausend Mal besser wirkt als alles, was ich kenne. Ihr Gesunden werdet das nicht verstehen, aber hört bitte auf diejenigen, die noch halbwegs funktionieren, wenn sie euch sagen, was sie wirklich brauchen. Und das ist Sicherheit, warme Worte und Verständnis. Wir sind stigmatisiert, und das muss sich ändern. Sprecht für uns und werft ein Licht auf die unverschuldet Erwerbsgeminderten. Danke.

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Hoschi 16.11.2017, 15:52
46. @ lesemichel

Genau dies ist das Problem. Erst wird es über einen Bonus schmackhaft gemacht und dann, wenn genügend Flächendeckung in der Bevölkerung erreicht ist, über Aufschläge für die Verweigerer perfektioniert. Natürlich gibt es tausend gute Gründe für eine überwachte Meditation, aber wir brauchen dafür Regeln die auf einem gesellschaftlichen Konsens beruhen und integrieren, nicht separieren. Es gibt genug Beispiele wo man etwas belohnt, wenn man mit Daten bezahlt. Wie schon erwähnt, ist die Versicherungsbranche da sehr weit vorne. Selbstverständlich ist Fortschritt nich aufzuhalten, aber wir sollten uns auch immer der sozialen Konsequenzen bewußt sein. Kritische Gedanken sollten somit nicht einfach als Dystopie oder Schwarz Malerei abgetan werden. Nur weil etwas machbar ist bedeutet dies nicht, dies auch machen zu müssen. Gerade den persönlichen Bereich des Arzt-Patienten Verhältnisses im Bezug zur Versicherung finde ich hier sehr beobachtenswert. Aktuell glauben viele Menschen, in vielen Bereichen, das bessere und umfangreichere Kontrolle immer positiv ist für die Gesellschaft. Ich glaube dies nicht uneingeschränkt.

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flux71 16.11.2017, 17:54
47.

Ist das ein schlechter Witz? Bin ich eigentlich noch ich, oder gehöre ich irgend welchen (amerikanischen) Datenkraken? Irgend wann ist auch mal Schluss mit lustig. Diskutieren wir doch mal über meine Würde als Mensch, bitte!

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koem 16.11.2017, 18:53
48. Hey

Mister Lobo, danke für den geilen Fax Lacher :-))

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mio84 16.11.2017, 18:56
49. One drop

Also so wie ich die Beschreibung bei Apple verstehe, wird schon Blut benötigt. Mag sein, dass es nur eine geringe Menge sein mag, aber um den Blutzucker zu messen, benötigt man unweigerlich Blut.

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