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Mega: Das ist Kim Dotcoms neuer Online-Datenspeicher
SPIEGEL ONLINE

Am Sonntag ist es soweit: In Neuseeland stellt Kim Dotcom den Megaupload-Nachfolger Mega vor. Seinen neuen Online-Speicherdienst will der Internet-Unternehmer gegen Piraterie-Vorwürfe absichern, alle Daten narrensicher verschlüsseln. Wir haben den Dienst vorab ausprobiert.

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Nonvaio01 20.01.2013, 10:52
110. doch

Zitat von kaufmann5555
Das Problem entsteht, weil die Rechte-Inhaber und die Verwerter versuchen ein völlig neues Medium, wie Internet, billig und schnell zu benutzen um ihre Ware an den Mann zu bringen! Daher: wer nicht will, dass sein Privateigentum zum öffentlichen Eigentum wird, muss konsequent bleiben und darf nicht versuchen die Ware über's Internet zu vertreiben. Denn Internet ist ein ÖFFENTLICHES Medium, gell! Wenn ich eine Plakatwand an meinem Haus, also öffentlich, mit meinem Bild beklebe, kann ich nicht verlangen, dass niemand die Wand fotografiert!!!
nach deutschem Recht koennen Sie das schon, und jeder der das macht den duerfen Sie Verklagen und Geld wegen urheberverletzung verlangen, das ist Gesetz, auch wenn tortaler schwachsinn ist aber die Content Mafia hat das so durchgesetzt.

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jasper366 20.01.2013, 10:52
111.

Zitat von TS_Alien
Ich möchte denjenigen kennenlernen, der 50 GB Platz benötigt für Daten, die er selbst erzeugt hat.
Haha, hätte ich die am letzten WE an drei Tagen entstanden Bilddaten in dieser Cloud sichern wollen wäre sie sogar zu klein gewesen.
Ich habe von Donnerstag bis Samstag 60 (!!) GB an Bilddaten erzeugt, das es nur 60 GB sind liegt daran das ich grundsätzlich nur in jpg fotografiere, als CR2 wären es nicht 9 MB (ISO 3200) pro Bild gewesen sondern ~ 30 MB und mehr.

Ich nutze Cloudlösungen zum Dateiaustausch mit Kunden die mir keinen ftp Server für den upload zur Verfügung stellen können.

Da ich die Bilder nicht selbst bearbeite und nur die Roh-jpg weiter reiche, reichen 50 GB locker aus.

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slava grof 20.01.2013, 10:55
112. desinformation ist auch information

Zitat von Baconator
Der Künstler muss z.B. nach jedem Auftritt das komplette Geld das er bekommen würde an die Gema abgeben und bekommt davon nur einen winzigen Teil zurück...
oh mann, einen über den durst getrunken?

das ist ja kaum auszuhalten, was für einen müll sie hier verbreiten.

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alexander_klein 20.01.2013, 10:55
113.

Zitat von clausde
Tja hm, wer als Mieter einer Wohnung seinen Schlüssel abgibt, ist auch dafür verantwortlich was der Schlüsselbesitzer dort anstellt und nicht der Vermieter.
Und nicht etwa der Schlüsselbesitzer?

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univisor 20.01.2013, 10:56
114. Na denn...

es dauert nicht lange, und verschiedene Anbieter werden ein Virusprogramm verschlüsselt in Dein System verschlüsseln. Oder?

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Fantail 20.01.2013, 11:01
115.

Zitat von HuFu
Ich lade u.a. Log files hoch, für die Arbeit, die sind schonmal ein paar Hundert MBs groß, gepackt. Wieviel müsste ich da zahlen pro Tag, wenn ich n GB an Log files hochlade (nicht in die Cloud)?
Nun bin ich aber wirklich interessiert! Wozu laden Sie bitte GB an Logfiles in die Cloud? Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wofuer das gut sein soll. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. ;-)

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Hafenschiff 20.01.2013, 11:04
116.

Zitat von geoyo
Was soll dieses ständige Geschwafel von der Gema? Wem die Gema nicht passt, der kann eben die von ihr vertretenen Künstler nicht anhören.
Nö. Dann rufen wir youtube halt per ausländischem Proxy auf und das Problem ist gelöst. In dem jeweiligen Ausland werden nämlich exakt dieselben Künstler von anderen Verwertungsgesellschaften vertreten, halt denen die in dem Land dafür zuständig sind. Und die haben es ALLE (!) geschafft, sich mit youtube über die Vergütung zu einigen, bis auf die GEMA. Da ist also nix illegales dran. Die Künstler bekommen ihre Vergütung dann halt von den anderen Verwertungsgesellschaften aus dem Land, dessen Proxy man grad benutzt. Nur die GEMA selbst geht halt dabei komplett leer aus, aber das muss uns ja nicht stören. Blöd ist's halt nur für die Künstler, die vorwiegend im deutschen Sprachraum und lokal bekannt sind und auch nur aus dem deutschen Sprachraum abgerufen werden. Die finden dann halt auf youtube einfach nicht statt, aber das ist dann halt deren eigenes Problem.

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Lexington67 20.01.2013, 11:04
117.

Zitat von difoool
Artikel nicht uninteressant. Aber das alles ist ja nicht total neu. Es gibt zahlreiche ander Hoster, die ähnlich arbeiten und jeder der Daten up- und downloaded weiß das auch. Bei anderen kann man seine Dateien schützen, muss es aber nicht. Das ist eigentlich der einzige Unterschied. Hier wird so getan, als hätte Herr Schmitz das Rad neu erfunden und stände alleine da mit seinem Angebot.
Man darf halt manche Dinge nicht isoliert betrachten.
Mag sein das MEGA auch nur ein Sharehoster unter vielen ist, und das die anderen auch (optional) Verschlüsselung einsetzen. Und mag auch sein dass Kim Dotkom (formerly known as Schmitz) in Neuseeland hockt was weit weg ist.
Aber im Lichte der Historie das das US FBI in Neuseeland den Dienst eine emigrierten Deutschen wegen Verstoss gegen den DMCA dichtgemacht hat und das damalige Verhalten der Neusselandischen Behörden geben dem ganzen durchaus eine Relevanz, die einen erneuten Vorstoss des Herrn Dotkom zu einer Nachricht macht.

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jasper366 20.01.2013, 11:06
118.

Zitat von Benjowi
Im Urheberrecht hat man aber-um sich weiterhin leistungslose Einkommen zu sichern-die Auslauffrist mal eben auf 70 Jahre verlängert und denkt über noch weitere Verlängerungen nach.
Das ist ein wenig unpräzise und die Verlängerung von 50 auf 70 Jahre wurde bereits vor fast 50 Jahren (1965) beschlossen.

Das Urheberrecht erlischt mämlich erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers (sofern er bekannt ist).

Zitat von
m Standardfall – also ein einzelner Autor, der ein eigenes Werk zu Lebzeiten veröffentlicht – gibt die revidierte Berner Übereinkunft eine Mindestdauer von 50 Jahren nach dem Tod des Schöpfers (post mortem auctoris) vor.[18] Die Mitgliedsstaaten können längere Schutzfristen einführen. Zahlreiche Staaten haben die Schutzfrist auf 70 Jahre erhöht, darunter 1965 Deutschland (§ 64 UrhG-D), 1972 Österreich (§ 60 UrhG-AT) und 1985 Frankreich (Art. L123-1 Code de la propriété intellectuelle); nochmals deutliche längere Schutzfristen bestehen mit 80 Jahren in Guinea (Art. 42 Gesetz Nr. 043/APN/CP vom 9. August 1980), 99 Jahren in der Elfenbeinküste (Art. 45 Gesetz Nr. 96-564 vom 25. Juli 1996)[19] und 100 Jahren in Mexiko (Art. 29 Ley Federal del derecho de autor). Die Schutzdauer von Werken anonymer Autoren wird in § 66 UrhG-D, repräsentativ für zahlreiche andere Rechtsordnungen (etwa Frankreich, Schweden, Brasilien), wie folgt festgesetzt: Ist die Identität des Autors unbekannt, gilt die sonst post mortem festgelegte Schutzdauer nicht ab Tod, sondern ab Veröffentlichung. Eine andere Lösung wählt das US-amerikanische Recht in 17 U.S.C. § 302 c): Demnach gelten wahlweise 95 Jahre nach Erstveröffentlichung oder 120 Jahre nach Schaffung des Werkes – wobei jeweils die längere Dauer gilt.[19]

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Hafenschiff 20.01.2013, 11:08
119.

Zitat von freekmason
alles gehoppst wie gesprungen. wenn auf einer einschlägigen seite ein link zum neusten bond erscheint, muss natürlich auch der schlüssel dazu veröffentlicht werden. macht also keinen unterschied, universal wird den link mit dem schlüssel überprüfen und eine dmca notice rausgeben und kim muss löschen. wie gehabt.
Einen Unterschied gibt's aber:
Bei unverschlüsselten Daten müssen die Anbieter gewährleisten, dass der Film, das Lied oder was auch immer künftig sofort vom Anbieter wieder gelöscht wird, sobald er wieder hochgeladen wird. Das geht bei verschlüsselten Daten erst mal nicht mehr, da die Datei und deren Checksumme ja dann beim erneuten Hochladen ganz anders aussieht. Da muss dann der Rechteinhaber jedes Mal neu aktiv werden.

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