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Melderegister: Städte machen Millionen mit Datenhandel
DPA

4,5 Millionen Auskünfte, mehr als 12 Millionen Euro Umsatz im Jahr: SPIEGEL ONLINE hat untersucht, wie viele Einwohnerdaten die größten deutschen Städte verkaufen und was ihnen das einbringt. Die Bürger können sich kaum wehren.

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nil75 07.09.2012, 11:05
1. datenhandel

Zitat von sysop
4,5 Millionen Auskünfte, mehr als 12 Millionen Euro Umsatz im Jahr: SPIEGEL ONLINE hat untersucht, wie viele Einwohnerdaten die größten deutschen Städte verkaufen und was ihnen das einbringt. Die Bürger können sich kaum wehren.
Wenn der Staat sogar Bankdaten kaufen darf und dafür bejubelt wird, darf er doch wohl auch mit viel harmloseren Daten des Einwohnermeldeamtes handeln. Wo ist das Problem?

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murmel57 07.09.2012, 11:07
2. Angebrachte Reaktion?

Ich ärgere mich auch wenn ich an mich persönlich adressierte Werbeschreiben im Briefkasten finde. Weiß jemand ob es erlaubt ist diese Werbung an den Absender auf seine Kosten zurück zu schiken mit dem Hinweis man hätte nie der Werbung zugestimmt? Z.b. in dem beigefügten Umschlag mit dem Text "Gebühr zahlt Empfänger".

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Federal-States-Of-Europe 07.09.2012, 11:08
3. Rechtlich unzulässig!

Der Datenhandel durch Behörden ist rechtlich nicht zulässig. Dem übersteht die sogenannte "Informationelle Selbstbestimmung", die gesetzlich geregelt ist. Hier mehr:

BrainluxContor: Google-Hupf oder Pustekuchen ?

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ewoewo 07.09.2012, 11:09
4. in Wien

verdienen sie damit und mit Prostituion. Ich mag das nicht... die nennen das Integration... oder Vermoegensberatung oder Arbeit... ich denke es ist strafbar und sie sollen hinter gItter nicht ihre Opfer...

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dalir 07.09.2012, 11:12
5. Wie kann ich widersprechen

Hat jemand Ahnung, wo und wie man korrekt der Datenweitergabe widersprechen kann?

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claudilein 07.09.2012, 11:15
6. Lösung des ganzen

Mittlerweile kann man als Bürger von jedem Adresshändler die eigenen Daten abfragen, und zwar ein Mal pro Jahr. Wenn das genügend Bürger tun, wird das auf Dauer ganz schön teuer für die Adresshändler und deren Geschäftsmodell erledigt sich von ganz alleine.

Besonders bequem geht das alles übrigens über diese Seite:

https://selbstauskunft.net/

Da kann man gleich alle auf einmal ohne eigene Kosten anschreiben. Viele der angeschriebenen waren davon so genervt, dass sie mir nahelegten, mich doch auf einer Robinsonliste einzutragen.

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miklop 07.09.2012, 11:17
7. Staat pervers.

Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

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Ponce 07.09.2012, 11:17
8. Ein Scherz

Das ist ein Scherz, oder? 4,5 Mio Auskünfte und 12 Mio Umsatz? Das sind pro Auskunft 2,66€ Umsatz... Da kann nicht viel übrig bleiben!

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dauernörgler 07.09.2012, 11:17
9. Blaue Tonne

Der Weg vom Briefkasten in die Wohnung muß nun über die Blaue Tonne führen.
Oder in der Stadt, neben dem Briefkasten einen neuen Papierkorb aufstellen.
Im Internet: Das Mail-Programm auf - nur die Kopfzeilen herunterladen - stellen. Thunderbird ist dazu gut.
Telefon mit Anrufbeantworter und Nummernanzeige versehen.
Klingelnde Vertreter einfach ablehnen.
Das hilft !

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